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Wirecard-Skandal: Weitere personelle Konsequenzen bei der Bafin
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Wirecard-Skandal: Weitere personelle Konsequenzen bei der Bafin

Der BaFin-Präsident Felix Hufeld und die BaFin-Vizepräsidentin und Exekutivdirektorin für Wertpapieraufsicht, Elisabeth Roegele, räumen ihre Posten, um nach dem Wirecard-Skandal einen personellen Neustart an der Spitze der Aufsichtsbehörde zu ermöglichen.

Im Zuge des Skandals um die Wirecard AG hat die BaFin jüngst wegen Insiderhandel Anzeige gegen einen Mitarbeiter erstattet (AssCompact berichtete). Nun gab es weitere personelle Konsequenzen: Der BaFin-Präsident Felix Hufeld und die BaFin-Vizepräsidentin und Exekutivdirektorin für Wertpapieraufsicht, Elisabeth Roegele, räumen ihre Posten.

In einer Stellungnahme des Bundesfinanzministeriums heißt es dazu, der Skandal um die Wirecard AG habe offenbart, dass die deutsche Finanzaufsicht eine Re-Organisation brauche, um ihre Aufsichtsfunktion effektiver erfüllen zu können. Dazu hatte das Ministerium im Herbst eine Untersuchung der BaFin in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse noch in dieser Woche präsentiert werden sollen. Das Bundesfinanzministerium und der BaFin-Präsident hätten in einem gemeinsamen Gespräch die Lage erörtert und seien einvernehmlich zu dem Entschluss gekommen, dass es dafür neben organisatorischen Veränderungen auch einen personellen Neustart an der Spitze der BaFin geben sollte. Ebenso haben sich das Bundesfinanzministerium und Elisabeth Roegele einvernehmlich darüber verständigt, dass die anstehende Neuaufstellung der BaFin und des Geschäftsbereichs Wertpapieraufsicht auch dort einen personellen Neustart erfordert. (ad)

Bilder: © Bernd Roselieb, BaFin