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Wohnimmobilien bieten weiterhin attraktive Renditen
30. Oktober 2019

Wohnimmobilien bieten weiterhin attraktive Renditen

Wohnimmobilien stehen bei Privatanlegern wie auch bei professionellen Investoren hoch im Kurs. Vor allem heimischen Wohnungen und Häuser sind gefragt. Wüest Partner Deutschland hat in einer aktuellen Studie die Attraktivität westdeutscher Wohnimmobilien analysiert. Trotz einiger Risiken bieten Wohnimmobilien demnach insgesamt weiter eine attraktive Investmentkategorie.


Wohnimmobilien stehen bei Privatanlegern wie auch bei professionellen Investoren hoch im Kurs. Vor allem heimischen Wohnungen und Häuser sind gefragt. Wüest Partner Deutschland hat in einer aktuellen Studie die Attraktivität westdeutscher Wohnimmobilien analysiert. Trotz einiger Risiken bieten Wohnimmobilien demnach insgesamt weiter eine attraktive Investmentkategorie.

Wohnimmobilien bieten weiterhin attraktive Renditen

Wüest Partner Deutschland hat die Studie „Westdeutsche Wohnungsmärkte: Daten & Perspektiven 2019“ veröffentlicht. Darin haben die Experten die Wohnungsmärkte in 20 westdeutschen Oberzentren untersucht. „Wohnimmobilien bleiben eine attraktive Investmentkategorie“, lautet das Fazit der Experten. Sinkende Leerstände, steigende Mieten, die unzureichenden Neubauaktivitäten und der Mangel an alternativen Anlagemöglichkeiten würden für mittelfristig stabile Mehrfamilienhauspreise sprechen – auch wenn Investoren unter leicht verschlechterten Rahmenbedingungen agieren müssten.

19-fache Jahresnettokaltmiete im Durchschnitt

Die höchsten Renditen können der Studie zufolge in Oberhausen erzielten werden. Die sichersten Investmentstandorte im Westen sind laut Wüest Partner aber Frankfurt, Köln und Münster. Dahinter folgen Wiesbaden und Düsseldorf. Doch auch Köln, Aachen, Kassel, Koblenz und Gießen bieten der Studie zufolge relativ günstige Rendite-Risiko-Profile und seien damit attraktive Investmentstandorte. An den analysierten Standorten liegen die Bruttofaktoren im Schnitt bei 19-fachen der Jahresnettokaltmieten. Die Bandbreite reicht dabei vom 16- bis zum 25-fachen der Jahresnettokaltmiete.

Preisdynamik schwächt sich ab

Die Dynamik bei den Miet- und Kaufpreisen hat in den untersuchten Städten abgenommen. Die durchschnittlichen Mietpreise reichen von 6,19 Euro pro m2 in Oberhausen bis 15,21 Euro pro m2 in Frankfurt. Das anhaltende Niedrigzinsumfeld und günstige Finanzierungsbedingungen sorgen aber nach wie für eine steigende Nachfrage nach Wohnungseigentum und damit steigende Preise – zumal nach wie vor zu wenige Wohnungen gebaut würden.

Attraktive und relativ sichere Investmentkategorie

Die Wohnkostenbelastung werde zudem abgeschwächt durch eine durchschnittliche Kaufkraftsteigerung von 10% in den vergangenen fünf Jahren. Auch die Erschwinglichkeit von Wohneigentum halte sich dadurch auf tragbarem Niveau. Insgesamt weisen mehrere Faktoren auf eine weiterhin positive Preisentwicklung hin: ein starker Arbeitsmarkt, sinkende Leerstände und Kaufkraftzuwächse, Bevölkerungswachstum, relativ geringer Neubau, steigende Mieten und nicht zuletzt auch der anhaltende Anlagedruck. All das macht Wohnimmobilien laut Wüest Partner zu einer attraktiven und relativ sicheren Investmentkategorie. (mh)

Bild: © Frank Wagner – stock.adobe.com




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