Bestandspreise legen bundesweit zu, sinken aber in fünf Metropolen
Bei den Angebotspreisen für Bestandswohnungen zeigt sich im dritten Quartal 2026 bundesweit ein Anstieg um 0,3% auf 2.653 Euro pro Quadratmeter. Im Jahresvergleich liegen sie somit 4,1% höher. Bei Häusern im Bestand haben die Preise gegenüber dem Vorquartal um 0,5% auf 2.955 Euro pro Quadratmeter zugelegt. Sie lagen zuletzt 3,6% über dem Vorjahresniveau.
In den Metropolen ist im Quartalsvergleich eine unterschiedliche Entwicklung zu beobachten: Während die Preise im zweiten Quartal noch in allen acht Städten gewachsen sind, haben sie im dritten Quartal bei Bestandswohnungen in fünf Metropolen nachgegeben. Die stärksten Preisrückgänge gab es in Berlin und Hamburg mit einem Minus von jeweils 1,5%, gefolgt von Frankfurt am Main mit einem Minus von 1,0%. München und Stuttgart weisen einen Rückgang um jeweils 0,4% auf. In Düsseldorf hingegen haben die Preise um 1,0% zugenommen, in Leipzig um 0,7% und in Köln um 0,3%.
Im Jahresvergleich bewegen sich die Preise für Bestandswohnungen in sieben der acht Metropolen weiterhin über dem Vorjahresniveau, wobei München nach wie vor mit deutlichem Abstand das teuerste Pflaster bleibt vor Frankfurt am Main auf Rang 2. München bleibt mit 8.309 Euro pro Quadratmeter mit deutlichem Abstand die teuerste Metropole; Frankfurt am Main folgt als zweitteuerster Standort mit 5.385 Euro pro Quadratmeter. Leipzig weist mit 3.074 Euro das niedrigste Preisniveau unter den Metropolen auf.
Neubaupreise ziehen bundesweit weiter an
Die Angebotspreise für Neubauwohnungen sind im dritten Quartal 2026 bundesweit um 0,7% auf 4.196 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Im Jahresvergleich liegen sie somit 2,5% höher. Die Preise für Neubauhäuser weisen ein Plus von 0,6% auf. Der Quadratmeterpreis kommt auf 3.975 Euro, das sind 2,5% mehr als im Vorjahr.
Der Blick auf Neubauwohnungen in den Metropolen ergibt ein geteiltes Bild: In vier Städten haben sich die Preise verteuert, in vier haben sie sich leicht verringert. Die stärksten Zuwächse gab es in Frankfurt am Main und Köln mit einem Plus von jeweils 1,0%. Es folgen Stuttgart mit einer Zunahme um 0,9% und Düsseldorf mit 0,5%. Leichte Rückgänge verzeichneten Hamburg mit einem Minus von 1,0% sowie Berlin und Leipzig mit einem Minus von jeweils 0,6% sowie München mit einem Rückgang um 0,4%.
Im Jahresvergleich lagen die Neubaupreise in allen acht Metropolen über dem Vorjahresniveau. Wie auch bei den Bestandspreisen rangiert München mit deutlichem Abstand in der Rangliste der teuersten Städte weiterhin vorne.
Informationen zur Auswertung gibt es im Medienbereich von ImmoScout24. (tik)
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