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Wohnungsunternehmen entwickeln digitale Kundencenter
09. April 2019

Wohnungsunternehmen entwickeln digitale Kundencenter

Die Entwicklung und Umsetzung digitaler Kundencenter stand im Fokus eines aktuellen Workshops der Wohnungswirtschaft. Neben aktuellen Projekten der Wohnungsunternehmen wurde dabei auch aufgezeigt, was technisch bereits machbar ist und wie Kundencenter in Zukunft aussehen könnten.


Die Entwicklung und Umsetzung digitaler Kundencenter stand im Fokus eines aktuellen Workshops der Wohnungswirtschaft. Neben aktuellen Projekten der Wohnungsunternehmen wurde dabei auch aufgezeigt, was technisch bereits machbar ist und wie Kundencenter in Zukunft aussehen könnten.


Wohnungsunternehmen entwickeln digitale Kundencenter

Am 25. und 26.03.2019 trafen sich 35 Teilnehmer aus der Wohnungswirtschaft zum ersten EDG (European Digitalization Group) Workshop. Die EDG ist ein gemeinsames Format des Verbandes EFL und der Beratungsgesellschaften EFL Expertise B.V. und RITTERWALD. Auf Seiten der EFL wurde die Veranstaltung durch die Gewobag AG organisiert und geleitet. Der zweitägige Workshop diente dem Austausch zwischen Wohnungsunternehmen und Start-ups sowie etablierten Unternehmen der Digitalbranche aus Europa. Im Fokus stand die Entwicklung und Umsetzung digitaler Kundencenter.

Aktuelle Projekte der Wohnungsunternehmen

Die Teilnehmer präsentierten zunächst ihre aktuellen Projekte. Deutlich wurde, dass die Wohnungsunternehmen mehrheitlich auf den Einsatz von Mieter-Apps und Portalen setzen. Diese sollen zukünftig die digitale Mieterkommunikation erweitern und ermöglichen. In diesem Zusammenhang arbeiten viele Wohnungsunternehmen an der Erweiterung ihrer Geschäftsmodelle und Nachbarschaften durch Einbindung zusätzlicher Services und lokaler sozialer Netzwerke, die über digitale Kanäle angeboten werden können. Im Ergebnis erhoffen sich die Unternehmen einen Mehrwert für ihre Mieter, bessere Kommunikations- und Bewirtschaftungsprozesse und zusätzliche Erlöse.

Das ist technisch machbar

Abgerundet wurde der Workshop durch einen Ausblick auf das derzeit technisch Machbare. Hierzu präsentierten verschiedene Start-ups, wie sie mit Hilfe künstlicher Intelligenz die Kommunikation mit dem Mieter verbessern können. Insbesondere der Einsatz sprachgesteuerter Bots zur Beantwortung von Mieteranfragen sorgte dabei für Aufsehen.

So können Kundencenter zukünftig aussehen

Schließlich wurde in einem Design Thinking Workshop gemeinsam erarbeitet, wie heutige Kundencenter weiterentwickelt werden können, damit sie eine Brücke in die digitale Welt schaffen. Dabei entstanden Visionen von Kundencentern als nachbarschaftliche Treffpunkte, deren Angebot über die Kommunikation mit dem Mieter weit hinausgehen. Organisiert wurde die Veranstaltung vor Ort durch Roman Riebow, Dr. Oliver Falk-Becker, Benjamin Vahle (Gewobag AG) und Dr. Mathias Hain und Marcin Zielinski (EFL Expertise B.V./RITTERWALD Unternehmensberatung GmbH). (mh)




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