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29. September 2026
Wohnwetterkarte: Bedarf geht zurück, doch Mangel bleibt

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Wohnwetterkarte: Bedarf geht zurück, doch Mangel bleibt

Wohnwetterkarte: Bedarf geht zurück, doch Mangel bleibt

Rückgang des Bedarfs bedeutet keine Entwarnung

Der rechnerisch sinkende Wohnungsbedarf dürfe laut BPD und bulwiengesa nicht als Signal für einen nachlassenden Handlungsbedarf verstanden werden. In den angespannten Wohnungsmärkten würden weiterhin Wohnungen fehlen, während steigende Baukosten, hohe Zinsen, lange Genehmigungszeiten und eine geringe Neubautätigkeit die Situation zusätzlich verschärfen würden.

„Bezahlbarer Wohnraum ist weit mehr als ein soziales Gut. Er schafft Lebensqualität, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von Regionen und ist eine zentrale Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands“, erklärt Alexander Heinzmann, CEO von BPD in Deutschland.

„Der sinkende rechnerische Wohnungsbedarf darf nicht als Entwarnung verstanden werden. Im Gegenteil: Die Kombination aus demografisch rückläufigem Bedarf und einer weiterhin zu geringen Neubautätigkeit löst in den Ballungsräumen kein Wohnungsproblem und verschärft die Schrumpfung des ländlichen Raums“, ergänzt Dr. Christian von Malottki, Leiter Research bei BPD. (tik)

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