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24. Juni 2026
„Vertrieb bleibt ein Zukunftsberuf“

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„Vertrieb bleibt ein Zukunftsberuf“

„Vertrieb bleibt ein Zukunftsberuf“

Die Ausschließlichkeit steht ja vor Herausforderungen wie Fluktuation, Nachwuchsgewinnung und Digitalisierung. Was tut Ihr Unternehmen konkret, um die Ausschließlichkeit zu stärken und zukunftsfest zu machen?

Die Herausforderungen sind im Alltag spürbar: Der Wettbewerb um Talente wird härter, die Ansprüche an Work-Life-Balance und Flexibilität steigen, zugleich betreuen Vermittler heute rund 1,5-mal so viele Kunden wie vor zehn Jahren. Um die AO zukunftsfest zu machen, müssen wir das Gesamtbild verändern.

Wir investieren gezielt in Nachwuchs: Wir sprechen junge Menschen und Quereinsteiger an und zeigen, dass Vertrieb heute weit mehr ist als Provisionslisten und Papierkram. Moderne Ausbildungsprogramme, strukturierte Einarbeitung und konkrete Entwicklungsperspektiven gehören dazu.

Gleichzeitig entwickeln wir unsere Agenturmodelle weiter – mit flexiblen Arbeitszeiten sowie hybrider Beratung. Eine Karriere in der AO soll mit Familienleben und individuellen Lebensentwürfen vereinbar sein. Dabei hilft die Professionalisierung der Agenturen ebenso, wie die Verbesserung unserer Beratungs- und Agenturprozesse.

Digitalisierung ist dabei ein zentraler Hebel. Wir modernisieren die Agentur-IT und setzen auf digitale Beratungs- und Antragsstrecken sowie einfache Schnittstellen zur Zentrale. Technologie soll spürbar entlasten: weniger Administration, mehr Zeit für Kunden.

Unser Anspruch: Wer heute bei ERGO in die Ausschließlichkeit einsteigt, soll einen modernen Vertriebsjob erleben – mit digitalen Tools und KI-Unterstützung, einer starken Marke im Rücken und echtem unternehmerischem Spielraum.

Das Aufkommen von künstlicher Intelligenz hat bereits einiges in der Branche verändert. Welche Rolle spielt KI im Vertrieb in Ihrem Unternehmen?

KI ist für uns kein Hype, sondern ein fester Bestandteil der Vertriebsstrategie. Sie soll Versichern einfacher machen – für Kundinnen und Kunden ebenso wie für unsere Vermittler.

Zum einen nutzen wir KI, um Prozesse schneller und effizienter zu gestalten: Anfragen werden vorsortiert, Dokumente erkannt, einfache Anliegen automatisiert bearbeitet. Zum anderen setzen wir KI dort ein, wo sie die Beratungsqualität erhöht – etwa indem sie Daten analysiert, Versorgungslücken sichtbar macht oder unseren standardisierten Beratungstools zusätzliche Intelligenz gibt.

Wichtig ist mir: KI arbeitet bei uns vor allem im Hintergrund. Sie bereitet vor, sortiert, schlägt vor – das Gespräch zwischen Mensch und Mensch ersetzt sie nicht.

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Seite 3 Was bedeutet das konkret für den Alltag in den Agenturen? Sehen Sie KI eher als Effizienztreiber für Verwaltungsprozesse, Back-Office etc oder wird es, auch perspektivisch, in der Beratung und Kundenbindung eingesetzt (werden)?