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24. Februar 2026
Markt für Wohn- und Geschäftshäuser nimmt Fahrt auf

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Markt für Wohn- und Geschäftshäuser nimmt Fahrt auf

Markt für Wohn- und Geschäftshäuser nimmt Fahrt auf

Engel & Völkers hat den Zinshausmarkt in 59 Städten hierzulande untersucht. Demnach hat die Handelsaktivität wieder deutlich zugelegt. Immobilieninvestments sind dem Marktbericht zufolge wieder planbar und kalkulierbar. Bestandsimmobilien würden derzeit gute Einstiegschancen für Anleger bieten.

Der deutsche Markt für Wohn- und Geschäftshäuser gewinnt an Dynamik. Dies zeigt der „Marktbericht für Wohn- und Geschäftshäuser Deutschland 2026”, für den Engel & Völkers Research die Entwicklung in 59 Städten beleuchtet hat. 2025 wurden rund 38.000 Transaktionen im Bereich Wohninvestments abgeschlossen, was eine Zunahme von etwa 10% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. „Immobilieninvestments sind dank stabiler Rahmendaten wieder planbar und kalkulierbar“, erklärt Till-Fabian Zalewski, CEO von Engel & Völkers D-A-CH. „Diese Chance nutzen derzeit viele Privatanleger. Die steigenden Transaktionszahlen unterstreichen das Potenzial des deutschen Wohn- und Geschäftshausmarktes trotz des weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen und geopolitischen Umfelds.“

Handelsaktivität legt zu

Laut Marktbericht hat die Handelsaktivität seit gut zwei Jahren wieder deutlich an Fahrt aufgenommen, gestützt von stabilen Bauzinsen. Für 2025 rechnet Engel & Völkers Research mit 37.000 bis 39.000 Verkäufen in Deutschland aus. Das entspricht einem Wachstum von rund 10% (zwischen +7 bis 13%). Das Umsatzvolumen liegt im Bereich zwischen 35 und 38 Mrd. Euro (+12 bis 21%). Davon machen die sieben deutschen A-Städte Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart fast ein Drittel aus.

Bestandsimmobilien bieten gute Einstiegschancen für Investoren

Den Experten von Engel & Völkers zufolge stellen Bestandsimmobilien für Anleger momentan eine gute Möglichkeit dar, auf einem attraktiven Preisniveau in den Markt einzusteigen. Im vierten Quartal 2025 bewegte sich der durchschnittliche Angebotspreis bei 1.996 Euro pro Quadratmeter. Das bedeutet einen Anstieg von 3,0% im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Quadratmeterpreis bleibt aber noch deutlich unter dem bisherigen Höchstwert aus dem zweiten Quartal 2022 von 2.113 Euro. Trotz notwendiger Sanierungen bleiben die Investitionsausgaben bei Bestandsimmobilien oft unter dem Niveau von Neubauobjekten, wie es im Bericht heißt. Diese kamen zum Jahresende 2025 auf einen durchschnittlichen Angebotspreis von 4.019 Euro pro Quadratmeter.

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