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1. April 2026
Franke und Bornberg beleuchtet erstmals Pflegetagegeldtarife

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Franke und Bornberg beleuchtet erstmals Pflegetagegeldtarife

Franke und Bornberg beleuchtet erstmals Pflegetagegeldtarife

Im Rahmen eines neuen Ratings hat das Analysehaus Franke und Bornberg Pflegetagegeldversicherungen unter die Lupe genommen. 130 Tarife von 33 Gesellschaften standen auf dem Prüfstand. Wie das Rating zeigt, sind Spitzenbewertungen für Pflegetagegeld selten. Zudem wurde das Rating Pflegerente aktualisiert.

Zum ersten Mal hat Franke und Bornberg Pflegetagegeldversicherungen bewertet und die Ergebnisse des neuen Ratings nun vorgestellt. Mit über drei Millionen Verträgen ist das Pflegetagegeld die häufigste Form der privaten Pflegevorsorge. Für jeden Tag der Pflegebedürftigkeit gibt es einen festen Betrag. Bei ambulanter Pflege erhöht sich das Tagegeld meist mit dem Pflegegrad. Seit dem Jahr 2017 zahlen Heimbewohner unabhängig vom Pflegegrad denselben einrichtungseinheitlichen Eigenanteil. Darauf haben Versicherer laut Franke und Bornberg reagiert: Viele Tarife sehen ab Pflegegrad 2 einen konstanten Betrag im Heim vor. Bei einigen Tarifen lässt sich die Leistung auch je Pflegegrad frei wählen.

Trends bei Pflegetageldtarifen: Monatsgelder

Den Analysten zufolge erhalten Versicherte bei neueren Tarifen bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit oft einmalig 1.000 bis 15.000 Euro oder ein Vielfaches des Tagessatzes. Einzelne Anbieter würden das Tagegeld durch eine Monatsleistung ersetzen. „Monatsgelder sind unter dem Strich zwar gleich hoch, aber sie nähern sich sprachlich Produkten wie der Pflegerente oder der BU-Rente an, die ebenfalls auf Monatsbasis abgeschlossen werden. Das erleichtert den Vergleich unterschiedlicher Produktkonzepte“, erklärt Michael Franke, Geschäftsführer der Franke und Bornberg GmbH.

130 Tarife von 33 Versicherern auf dem Prüfstand

Das neue Rating Pflegetagegeld von Franke und Bornberg bewertet Tarife anhand von 61 Kriterien und vergibt maximal 3.610 Punkte. Besonders stark gewichtet haben die Analysten Assistance-Leistungen, Dynamik und eine kundenfreundliche Staffelung nach Pflegegraden. Auch die Finanzstärke des Anbieters – bewertet auf Grundlage des map-reports – hat Franke und Bornberg bei der Bewertung berücksichtigt.

Auf Grundlage der Gesamtpunktzahl wurden die Tarife einer von sieben Klassen zugeordnet – von FFF+ (hervorragend) bis F- (ungenügend). Dem Analysehaus zufolge sind für die Bestwertung FFF+ 85% der möglichen Punkte notwendig. Ab der Note F+ (ausreichend) gelten zudem Mindeststandards, die mit jeder Klasse anspruchsvoller werden. Um zur Spitzengruppe zu gehören, muss zum Beispiel bei einem Tarif ein Pflegeplatz innerhalb von 24 Stunden vermittelt werden und Beitragsfreiheit für Versicherte mit Pflegegrad 5 gewährleistet sein.

Spitzenbewertungen für Pflegetagegeld sind rar

Wie die Ergebnisse des Ratings zeigen, ist die Spitzengruppe recht überschaubar. Lediglich für acht Produkte gibt es die Höchstnote „hervorragend“ (FFF+). Dies entspricht einem Anteil von 6,2% aller beleuchteten Tarife. 33 Tarifen bzw. 25,4% bescheinigen die Analysten die Note „sehr gut“ (FFF). Sechs Tarife bzw. 4,6% erhalten die Note „gut“ (FF+). Fast die Hälfte der Tarife kommt hingegen nicht über ein „ausreichend“ oder eine schlechtere Bewertung hinaus.

Franke und Bornberg beleuchtet erstmals Pflegetagegeldtarife

Wie Franke und Bornberg erläutert, zeichnen sich Spitzenprodukte mit Leistungen ab Pflegegrad 1 aus, einer 100%-Leistung bei stationärer Pflege ab Pflegegrad 2, Dynamik, Nachversicherungsgarantie und Assistance-Leistungen. Schwächere Tarife würden meist an denselben Aspekten scheitern.

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