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15. April 2026
Europace: Hauspreise legen leicht zu
Europace: Hauspreise legen leicht zu

Europace: Hauspreise legen leicht zu

Der Hauspreis-Index EPX des Europace Finanzierungsmarktplatzes zeigt im März 2026 erstmals wieder leicht steigende Immobilienpreise. So ging es mit den Preisen für Bestandshäuser und Eigentumswohnungen etwas nach oben. Die Neubaupreise erweisen sich als verhalten stabil.

Die Transaktionsplattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite Europace hat neue Daten des Hauspreis-Index EPX vorgelegt. Der Index basiert auf tatsächlichen Immobilienfinanzierungs-Transaktionsdaten des Europace Finanzierungsmarktplatzes.

Im März haben die Preise für Eigentumswohnungen mit einem Plus von 0,61% merklich zugelegt. Der Index erhöht sich auf 219,26 Punkte. Im Vorjahresvergleich sind die Preise damit um 1,39% gestiegen.

Bei den Preisen für neue Ein- und Zweifamilienhäuser ist indes lediglich eine verhalten stabile Entwicklung zu beobachten mit –0,01%. Der Index verringert sich auf 241,35 Punkte. Im Vergleich zum März 2025 legten die Preise für dieses Segment um 1,26% zu.

Im Segment der bestehenden Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich die Preise leicht: Der Index legte mit einem Plus von 0,26% auf 201,35 Punkte zu. Im Vorjahresvergleich erhöhten sich die Preise um 1,89%.

Der Gesamtindex legt um 0,28 Prozentpunkte und damit leicht zu und steht im März bei 220,65 Punkten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Preise um 1,49% gestiegen.

„Nach einer Phase der Seitwärtsbewegung sehen wir im Europace Hauspreisindex wieder leichte Preissteigerungen – getragen vor allem von Eigentumswohnungen und dem Bestand. Der Neubau bleibt stabil, im März ohne spürbare Dynamik. Der Zinsanstiegs im März führt zu einem erhöhten Nachfragedruck und unterstützt die Entwicklung“, erklärt Stefan Münter, Co-CEO und Vorstand von Europace.

„Es zeigt sich, dass der Markt erwartungsgemäß differenziert. Die Nachfrage konzentriert sich auf verfügbare Bestandsimmobilien, während die Baukosten den Neubau weiterhin bremsen. Für 2026 bedeutet das: Der Aufwärtstrend ist da, er bleibt moderat und stark segmentabhängig“, so Münter weiter.

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