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13. Mai 2026
Franke und Bornberg beleuchtet Cyberpolicen für Firmen

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Franke und Bornberg beleuchtet Cyberpolicen für Firmen

Franke und Bornberg beleuchtet Cyberpolicen für Firmen

Franke und Bornberg hat die Ergebnisse des aktuellen Ratings zur gewerblichen Cyberversicherung vorgelegt. 201 Tarife von 27 Versicherern haben die Analysten bewertet. Trotz eines Qualitätssprungs weisen viele Tarife nach wie vor strukturelle Schwächen auf. Erstmals gibt es für ein Angebot die Bestnote.

Der Markt für gewerbliche Cyberversicherungen wächst kontinuierlich. Laut einer aktuellen Erhebung der Bafin lag die Beitragseinnahme aus dem selbstabgeschlossenen Geschäft für die befragten Unternehmen im Jahr 2024 bei rund 807 Mio. Euro, was eine Zunahme von 13% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Das Analysehaus Franke und Bornberg hat im Rahmen des Cyber-Ratings Gewerbe 2026 das Angebot am Markt unter die Lupe genommen.

Qualität hat seit dem ersten Rating 2018 deutlich zugelegt

Seit der Erstveröffentlichung des Cyber-Ratings im Oktober 2018 hat sich der Markt dynamisch entwickelt. Die Analysten sprechen von einer „deutlich gestiegenen“ Qualität. Zugleich warnt Franke und Bornberg, dass die steigende Tarifqualität allein das eigentliche Problem nicht löse, dass nämlich zu viele Firmen weiterhin unterversichert sind oder gar keine Absicherung haben.

Angebot am Markt ist deutlich gewachsen

Am Ratingverfahren haben die Analysten nichts verändert. Lediglich die Struktur der Kriterien im Jahr 2024 wurde geringfügig angepasst. Bewertet werden 27 Kriteriengruppen mit insgesamt über 100 Detailkriterien. Die Ratingklassen reichen von FFF+ (hervorragend) bis F- (ungenügend). Damit sei die Vergleichbarkeit mit dem Erstrating von 2018 vollständig gewährleistet, wie es von Franke und Bornberg heißt.

Das Angebot auf dem Markt ist deutlich größer geworden. Waren 2018 nur 34 Tarife von 28 Gesellschaften auf dem Prüfstand, sind es nun 201 Tarife von 27 Versicherern. Der Markt sei reifer, breiter und in der Spitze deutlich besser geworden, so ein Fazit der Analysten.

Erstmals erhält ein Angebot die Höchstwertung

In der aktuellen Ausgabe des Ratings können erstmals drei Tarife die Bestnote FFF+ (hervorragend) einheimsen. Im ersten Rating 2018 reichte es für kein Produkt für die Höchstwertung. Wie Franke und Bornberg hierzu erläutert, geht die erstmalige Vergabe der Höchstnote FFF+ auf ein Angebot aus dem Provinzial-Konzern zurück, das von der Provinzial AG sowie der Provinzial Nord Brandkasse AG angeboten wird. Dass ausgerechnet ein öffentlicher Versicherer an die Spitze des Cyber-Ratings für gewerbliche Kunden vorrückt, bezeichnen die Analysten als „Signal“: Öffentlich-rechtliche Versicherer würden sich zunehmend und mit Nachdruck für die Deckung von Cyberrisiken im Firmenkundengeschäft engagieren.

 

Franke und Bornberg beleuchtet Cyberpolicen für Firmen

 

31 Tarife mit sehr gutem Ergebnis

31 der Tarife, was einem Anteil von rund 15% des untersuchten Angebots entspricht, erhalten die Note FFF (sehr gut). 97 Tarifen bzw. rund 48% des Angebots bescheinigen die Analysten die Note FF+ (gut). 57 Tarife bzw. rund 28% kommen über die Note FF (befriedigend) nicht hinaus. Für 10 Tarife (5%) gibt es lediglich ein F+ (ausreichend) und 3 Tarife werden mit F (mangelhaft) beurteilt.

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