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14. Oktober 2026
Europace: Neubaupreise legen weiter zu

Europace: Neubaupreise legen weiter zu

Die Preise für Neubauten sind im September abermals gestiegen, wie eine aktuelle Auswertung von Europace zeigt. Im Hauspreisindex erreichen die Preise einen neuen Höchststand. Derweil haben die Preise für Eigentumswohnungen und bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser im September nachgegeben.

Die Transaktionsplattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite Europace hat neue Daten des Hauspreis-Index EPX vorgelegt. Der Index basiert auf tatsächlichen Immobilienfinanzierungs-Transaktionsdaten des Europace Finanzierungsmarktplatzes.

Der Europace Hauspreisindex (EPX) weist im Vergleich zum Vormonat einen Rückgang um 0.35% auf 221,77 Punkte auf. Im Vorjahresvergleich liegt er 0,84% im Plus.

Preise für Neubauten steigen erneut

Im Segment Neubau ist wie schon im August ein Anstieg zu beobachten. Die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser legten im September um 0,22% gegenüber dem Vormonat zu. Der Index kletterte auf 245,80 Punkte und befindet sich in diesem Segment auf einem neuen Höchststand. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Preise 2,92% gestiegen.

 

Europace: Neubaupreise legen weiter zu

 

Preise im Bestand geben nach

Während die Preise für bestehende Eigentumswohnungen im August noch eine sehr minimale Aufwärtsbewegung zeigten, gingen sie im September nun zurück. So verringerte sich der Index um 0,66% auf 218,39 Punkte. Gegenüber dem Vorjahresmonat gaben die Preise 0,53% nach.

Auch bei bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern sind die Preise gesunken. Der Index fällt im September um 0,69% auf 201,12 Punkte. Im Jahresvergleich liegen Bestandshäuser 0,12% unter dem Vorjahresniveau.

Uneinheitliches Bild am Immobilienmarkt

„Der September zeigt keinen einheitlichen Markt, sondern ein Zugangsproblem: Neubau wird für viele Haushalte immer schwerer finanzierbar. Im Bestand geben die Kaufpreise leicht nach, doch daraus entsteht noch keine echte Erschwinglichkeit – Zinsen, Erwerbsnebenkosten und oft auch Sanierungsbedarf bleiben die entscheidenden Hürden. Wer Wohneigentum breiter ermöglichen will, muss den Ersterwerb entlasten“, erklärt Stefan Münter, Vorstand und Co-CEO von Europace. (tik)

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