Die Geschwindigkeit bei der Schadenregulierung ist verbesserungswürdig, betonen der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), der Bundesverband Deutscher Versicherungsmakler (BDVM) und der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). Der Fachkräftemangel, der demografischer Wandel und unterschiedliche Anforderungen einzelner Versicherer erschweren zügige Prozesse. Vor diesem Hintergrund wollen Versicherer und Vermittler die Abläufe in der Schadenregulierung zusammen schneller machen und verbessern. Wie es in einer gemeinsamen Erklärung heißt, haben sich von GDV, BDVM und BVK darauf verständigt, unnötige Rückfragen, Medienbrüche und manuelle Arbeitsschritte zu verringern, damit sich Schäden schneller und effizienter bearbeiten lassen.
Mindestanforderungen als Grundlage
Den Ausgangspunkt bilden Mindestanforderungen an die Informationen, die Versicherer für eine zügige Schadenerstbearbeitung und die Folgebearbeitung mit möglichst wenig Rückfragen brauchen. GDV, BDVM und BVK haben dafür Art und Umfang der Informationen festgelegt, die bei einer Schadenmeldung zu übermitteln sind. Werden diese Informationen vollständig übermittelt, ist die Grundlage für eine beschleunigte und rückfragearme Schadenbearbeitung gegeben. Die Mindestanforderungen schaffen zugleich Transparenz darüber, welche Informationen für eine zügige Bearbeitung benötigt werden.
Seite 1 GDV, BDVM und BVK wollen Schadenregulierung beschleunigen
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