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ÖKOWORLD bietet Unterstützung für „Fridays for Future“-Demos an
28. März 2019

ÖKOWORLD bietet Unterstützung für „Fridays for Future“-Demos an

Die ÖKOWORLD AG befürwortet Schule schwänzen für den Klimaschutz. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende Alfred Platow stellt sogar in Aussicht, Anwaltskosten zu übernehmen, wenn Strafen für das Fernbleiben vom Unterricht drohen.


Die ÖKOWORLD AG befürwortet Schule schwänzen für den Klimaschutz. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende Alfred Platow stellt sogar in Aussicht, Anwaltskosten zu übernehmen, wenn Strafen für das Fernbleiben vom Unterricht drohen.

ÖKOWORLD bietet Unterstützung für „Fridays for Future“-Demos an

„Wäre die Welt eine Bank, hättet ihr sie längst gerettet.“ Solche Parolen sind zu sehen auf Plakaten, die Schülerinnen und Schüler auf den Freitagsdemos vor sich hertragen, um auf den Klimawandel hinzuweisen und die Politik aufzufordern, endlich konstruktiv aktiv zu werden. Angewandter Politik-Unterricht auf den Straßen während der Schulzeit am Vormittag. Die Demonstrationen sind umstritten, weil Tausende Schüler seit Wochen deshalb die Schulpflicht verletzen und den Unterricht schwänzen.

Kinder und Jugendliche endlich ernst nehmen

Alfred Platow, Vorstandsvorsitzender der ÖKOWORLD AG, hat nun die Kritik, dass die Schulpflicht verletzt wird, kritisiert. „Die Botschaft der Fridays-for-Future-Demos darf nicht in der Debatte um die Schulpflicht untergehen. Politiker müssen die Kinder und Jugendlichen endlich ernst nehmen. Seit mehreren Wochen demonstrieren Schüler, Studierende und andere junge Menschen Freitag für Freitag gegen die drohende Klimakatastrophe“, meint Platow. „In Deutschland und anderen Ländern erinnern sie daran, dass keine der heutigen Generationen stärker von politischer Starre und ewiger Diskutiererei um den heißen Brei betroffen ist als ihre eigene.“

Drohung an die Schüler

Gerade im Umkreis der ÖKOWORLD-Zentrale in Hilden erfordere es Mut, um zur Demonstration zu gehen. So verfolge etwa der Schulleiter des Comenius-Gymnasiums in Düsseldorf-Oberkassel, Conrad Aust, eine harte Haltung. „Aust soll laut Aussagen von Eltern tatsächlich Schülern, die in der Unterrichtszeit auf die Straße gingen, damit gedroht haben, die schwänzenden Teilnehmer namentlich der Bezirksregierung Düsseldorf zu nennen. Verbunden mit dem Hinweis, das Fernbleiben aus dem Unterricht könne auch eine Geldbuße nach sich ziehen“, so Platow.

Angebot zur Übernahme von Anwaltskosten

Der ÖKOWORLD-Gründer hält die Drohung des Schulleiters für völlig unangemessen. Das Ganze wirke so, als wolle Aust Schülerinnen und Schüler abschrecken, ihr Demonstrationsrecht wahrzunehmen. „Dass er der Bezirksregierung zusätzlich zur Anzahl der Fehlenden auch deren Namen melden will, ist einfach spießig und wird der Sache nicht gerecht“, kritisiert Platow. Aus Solidarität und Betroffenheit bietet ÖKOWORLD an, einen Teil der Anwaltskosten zu übernehmen, wenn Betroffene für ihr Engagement gegen den Klimawandel und das damit verbundene Fernbleiben vom Unterricht Rechtsbeistand in Anspruch nehmen müssen. (mh)




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