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J.P. Morgan legt nachhaltigen Schwellenländer-Aktienfonds auf
15. November 2019

J.P. Morgan legt nachhaltigen Schwellenländer-Aktienfonds auf

Nachhaltigkeit ist in diesem Jahr das große Thema der Investmentlandschaft. J.P. Morgan Asset Management hat nun mit dem JPMorgan Funds – Emerging Markets Equity Sustainable Fund einen neuen Fonds in diesem Bereich aufgelegt. Er setzt auf nachhaltige Investments in Schwellenländerunternehmen.


Nachhaltigkeit ist in diesem Jahr das große Thema der Investmentlandschaft. J.P. Morgan Asset Management hat nun mit dem JPMorgan Funds – Emerging Markets Equity Sustainable Fund einen neuen Fonds in diesem Bereich aufgelegt. Er setzt auf nachhaltige Investments in Schwellenländerunternehmen.


J.P. Morgan legt nachhaltigen Schwellenländer-Aktienfonds auf

J.P. Morgan Asset Management hat seine Palette der nachhaltigen Fonds um ein neues Produkt erweitert. Der JPMorgan Funds – Emerging Markets Equity Sustainable Fund strebt ein langfristiges Kapitalwachstum mit nachhaltigen Investments in Schwellenländerunternehmen an. Fondsmanager sind Amit Mehta und John Citron, die im globalen Schwellenländer-Team (GEM) von J.P. Morgan Asset Management in London verankert sind.

Umfassende Teamarbeit

Das GEM-Team integriert bereits seit über 25 Jahren die Risikoanalyse rund um die Themen Umwelt, Soziales und Governance (ESG) in den Investmentprozess und arbeitet im engen Austausch mit den investierten Unternehmen zusammen. Im vergangenen Jahr führte das Team annähernd 5.000 Unternehmensbesuche vor Ort in den jeweiligen Ländern durch. Für den Emerging Markets Equity Sustainable Fund arbeiten die Fondsmanager eng mit rund 40 Buyside-Researchanalysten sowie einem spezialisierten Team für nachhaltige Investments zusammen.

So funktioniert die Einzeltitelauswahl

Die Aktien werden nach zwei unterschiedlichen Kriterien gefiltert, um Branchen und Unternehmen auszuschließen, die nicht den Nachhaltigkeitskriterien entsprechen. Im ersten Schritt werden Ausschlüsse auf Basis bestimmter Normen und Prinzipien umgesetzt – beispielsweise Waffen, Tabakproduktion, fossile Brennstoffe, Glücksspiel, Unterhaltung für Erwachsene und Verstöße gegen die Prinzipien des UN Global Compact. Im nächsten Schritt werden Unternehmen ausgeschlossen, die nicht den Kriterien des eingehenden firmeneigenen Researchs entsprechen. Das Risikoprofil umfasst eine Checkliste von 98 Fragen, von denen sich drei Viertel auf ESG-Kriterien mit dem Schwerpunkt der Governance beziehen. Aus dieser reduzierten Gruppe die besonders nachhaltigen Unternehmen identifiziert. In die jeweils besten Unternehmen ihres Segments wird investiert. (mh)

Bild: © sorapop – stock.adobe.com




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