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Corona-Krise verstärkt den Wunsch nach Wohneigentum
21. September 2020

Corona-Krise verstärkt den Wunsch nach Wohneigentum

Wüstenrot hat in einer aktuellen Studie die Folgen der Corona-Krise für das Verhältnis der Deutschen zu Wohneigentum untersucht. Demnach hat sich der Wunsch nach Wohneigentum weiter verstärkt. Darüber hinaus feiert der ländliche Raum ein Comeback.


Wüstenrot hat in einer aktuellen Studie die Folgen der Corona-Krise für das Verhältnis der Deutschen zu Wohneigentum untersucht. Demnach hat sich der Wunsch nach Wohneigentum weiter verstärkt. Darüber hinaus feiert der ländliche Raum ein Comeback.


Corona-Krise verstärkt den Wunsch nach Wohneigentum

Die sozialen und gesellschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie lassen die Bürger laut einer aktuellen Untersuchung von Wüstenrot verstärkt über ihre individuelle Wohnsituation nachdenken. Für 75% der Hauseigentümer ist ihr Wohneigentum in Corona-Zeiten eher beruhigend oder sehr beruhigend. Nahezu 100% würden sich heute zudem erneut für eine Eigentumsimmobilie entscheiden. Zugleich spielt während der Pandemie mehr als jeder fünfte Mieter verstärkt mit dem Gedanken, Eigentum zu erwerben.

Erhöhter Platzbedarf

Unter den Eigentümern gaben über 90% an, dass sie es in Zeiten der Corona-Pandemie besonders schätzen, einen eigenen Garten am Haus zu haben. Die ideale Grundstücksgröße wird mit 500 bis 1.000 Quadratmetern beziffert. 65% geben zudem an, dass der Aspekt „Ich brauche Platz um mich herum“ bei der Standortwahl besonders wichtig sei. Eine geringere Rolle spielen aktuell hingegen Aspekte wie eine gute Anbindung an den ÖPNV oder die Nähe zu Bäckern und Supermärkten.

Land und Garten gefragt

Auf die Frage, wie sehr sich die Bürger im alltäglichen Leben während des Lockdowns beeinträchtigt fühlten, stammen die höchsten Beeinträchtigungswerte aus Gemeinden mit über 50.000 Einwohnern. Demgegenüber am wenigsten beeinträchtigt fühlten sich Einwohner aus Gemeinden mit unter 20.000 Einwohnern. In der Konsequenz gewinnt der ländliche Raum plötzlich wieder an Attraktivität. Von den Mietern, die derzeit verstärkt über einen Eigentumserwerb nachdenken, können sich mehr als zwei Drittel eine Immobilie in einem ländlichen Umfeld mit bis zu 5.000 Einwohnern oder einer kleineren Stadt mit höchstens 50.000 Einwohnern vorstellen.

Pandemie hinterlässt langwirkende Spuren

„Die repräsentativen Ergebnisse unserer Studie untermauern auch für das Wohnen, dass die Corona-Pandemie in allen entscheidenden Lebensfeldern wie beispielsweise auch der Gesundheit oder der Organisation von Arbeit langwirkende Spuren hinterlässt“, meint Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender der Wüstenrot Bausparkasse AG. „Mehr Platz für Wohnen, Arbeit, Freizeit und Familie und ein Wohnumfeld jenseits urbaner Enge werden zunehmend wichtig und erstrebenswert.“ (mh)

Bild: © Dariusz Jarzabek – stock.adobe.com




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