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Krankenversicherungen für Expats – Ein Geschäftsfeld für (fast) jeden Makler
15. Oktober 2020

Krankenversicherungen für Expats – Ein Geschäftsfeld für (fast) jeden Makler

Allianz Care, eine Tochter der Allianz Partners, bietet internationale Krankenversicherungen für Menschen, die im Ausland leben. Zum Portfolio gehören Einzel- als auch Firmenversicherungen. Das Geschäftsfeld ist für Makler aller Größen interessant, sagt Michael Baltes, Head of Sales Region DACH & CEE, Allianz Care.

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Allianz Care, eine Tochter der Allianz Partners, bietet internationale Krankenversicherungen für Menschen, die im Ausland leben. Zum Portfolio gehören Einzel- als auch Firmenversicherungen. Das Geschäftsfeld ist für Makler aller Größen interessant, sagt Michael Baltes, Head of Sales Region DACH & CEE, Allianz Care.


Krankenversicherungen für Expats – Ein Geschäftsfeld für (fast) jeden Makler
Herr Baltes, sind Expats und – umgekehrt – ausländische Berufstätige in Deutschland eine noch unterschätzte Zielgruppe?

Die Zielgruppe Expats war schon immer eine intensiv betrachtete Zielgruppe, insbesondere im Bereich der großen multinationalen und globalen Industriekunden. Es haben sich nicht sehr viele Versicherer darauf gestürzt, weil es hochkomplex ist – Stichwort Compliance im Sinne von: Welche rechtlichen Voraussetzungen muss ich überall auf der Welt schaffen, damit die auslandsentsendeten Mitarbeiter (Expats) korrekt versichert sind? Auch in puncto Arbeitsvisum, Aufenthaltsgenehmigung oder Ähnlichem. Es haben sich daher schon einige – verhältnismäßig wenige – Makler mit der Thematik befasst, natürlich auch die firmenverbundenen Vermittler der Großkunden. Aber aufseiten der Versicherer sprechen wir nur von etwa einem halben Dutzend, die in Deutschland in dem Bereich einigermaßen versiert und professionell auftreten können.

Erklären Sie uns den Markt bitte etwas näher.

Der deutsche Markt ist in erster Linie von Unternehmen dominiert, die aus Deutschland heraus Mitarbeiter ins Ausland entsenden, angefangen von sechs Monaten bis zu fünf Jahren oder auch länger. Nichtsdestotrotz hat sich in den letzten Jahren auch der Bereich Nicht-Europäer in Deutschland verstärkt. Zum Beispiel viele Inder aufseiten der Computerfirmen. Aber auch klassische Industrieunternehmen bedienen sich des ausländischen Marktes für Facharbeitskräfte. Aber nicht im vergleichbaren Ausmaß wie die Entsendungen. Wenn man es prozentual gewichten möchte, würde ich sagen, es sind 90% Expats und 10% Impats (Non-European).

Viele Unternehmen schließen entsprechend Krankenversicherungen für die Entsendeten ab. Was sind da die Besonderheiten?

Bei den Firmenabsicherungen hat man ab einer gewissen Anzahl Versicherter – wir reden da von ungefähr sieben Mitarbeitern – keinerlei Gesundheitsfragen, Risikoausschlüsse oder Wartezeiten. Es ist also ein sachversicherungsähnliches Produkt, das einer Stichtagsmeldung ähnelt. Somit können wir jeden versichern, egal ob hochschwanger oder auch schwer krank. Und auch die Angehörigen natürlich dazu. Das hält auch den Prozess des Abschlusses schlank.

Internationale Konzerne haben Sie schon erwähnt, wie sieht es bei kleineren Firmen aus?

Der Bereich Mittelstand ist sehr stark im Wachsen. Allerdings ist hier noch oft der Preis ausschlaggebend. Trotzdem, auch da spüren wir die Tendenz, dass die Bedeutung von Service, Internationalität, digitaler Abwicklung und Erfüllung rechtlicher Voraussetzungen zunimmt.


Michael Baltes Michael Baltes



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