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0622

Fort- & Weiterbildung

BiPRO-Tag bringt Digitalisierungsthemen der Branche zusammen

Am 04. und 05.06.2019 findet in Neuss der BiPRO-Tag statt. Informiert wird etwa über erste Ergebnisse zur neuen Releasegeneration „RNext“ und aktuelle Digitalisierungsprojekte. Auch die Themen der Düsseldorfer Maklergespräche werden fortgeführt.

Auf dem BiPRO-Tag des vergangenen Jahres wurde erstmals über die neue Releasegeneration „RNext“ des Brancheninstituts BiPRO e. V. informiert. Auf der diesjährigen Veranstaltung am 04. und 05.06.2019 in Neuss rückt das neue Normenmodell nun in den Fokus. Präsentiert werden erste Ergebnisse, aktuelle Projekte und sogenannte Minimum Viable Products, also erste Produktversionen mit kleinem Funktionsumfang. Mit RNext sollen Arbeitsprozesse schlanker und serviceorientierter werden, neue Geschäftsmodelle entwickelt sowie agilere Software- und Schnittstellenentwicklungen möglich werden.

Workshops und Diskussionen

Bestandteil des BiPRO-Tags 2019 werden unterschiedlichste Workshops sein. Dabei werden Themen wie „Digitale Kommunikation“ oder „Mustervertrag“ aufgenommen. Zusätzlich werden einzelne Ergebnisse der Düsseldorfer Maklergespräche vom Januar 2019 weiterbehandelt. Einen Blick über den Tellerrand hinaus bieten Themen und Diskussionsrunden wie „Neues aus der InsurTech-Szene“ mit Beiträgen des InsurLab Germany e. V. und des New Players Network, „Digitale Kompetenz vs. Old School Management“ oder „Oligopolisierung“. Keynote-Speaker ist Professor Tim Bruysten, Gamedesigner und Strategieberater in Sachen Transformation und Digitalisierung.

Am Abend des ersten Veranstaltungstages wird zudem der BiPRO-Award 2019 vergeben. Hier werden die besten Unternehmen und Mitglieder der BiPRO in Sachen Normenumsetzung gekürt. Weitere Informationen zum BiPRO-Tag finden sich hier: https://biprotag.de/

BiPRO-Einführungsseminar für Versicherungsmakler

Versicherungsmakler können sich aber bereits am 10.05.2019 informieren, welchen Wert ihnen die BiPRO-Normen liefern. In Zusammenarbeit mit dem BVK findet hierzu das Online-Seminar „BiPRO: Der digitale Treibstoff für den Maklermarkt“ statt. (bh)

 

Weiterbildung nach IDD: Die Branche macht ihre Hausaufgaben

Die Brancheninitiative gut beraten hat die Statistik für das erste Quartal 2019 vorgelegt. Demnach haben bislang bereits 93.410 gut beraten-Teilnehmer ihr IDD-Soll von 15 Stunden für das Jahr 2018 erfüllt. 38.596 davon haben die von der Initiative empfohlenen 30 Weiterbildungsstunden absolviert.

Die aktuellen Zahlen der Brancheninitiative gut beraten zu den Weiterbildungsaktivitäten der vertrieblich tätigen registrierten Nutzer für das erste Quartal 2019 liegen vor: Demnach haben 2018 insgesamt 134.485 vertrieblich Tätige ihr gut beraten-Weiterbildungskonto aktiv genutzt. Das entspricht einem Anteil von 81% der zum 31.12.2018 registrierten Konten. Bezogen auf die aktiv genutzten Bildungskonten betrug die durchschnittliche Bildungszeit im vergangenen Jahr pro Teilnehmer 26,4 Stunden.

Drei von vier Bildungskonten haben IDD-Soll erfüllt

Für 2018 haben bislang bereits 93.410 gut beraten-Teilnehmer die 15 Stunden Weiterbildungszeit erfüllt, die laut IDD pro Kalenderjahr nachzuweisen sind. Das sind fast drei Viertel bzw. 69,5% aller in 2018 aktiv genutzten gut beraten-Weiterbildungskonten. Laut gut beraten kann sich die Anzahl der IDD-Bescheinigungen für 2018 aufgrund der zwölfmonatigen Nachbuchungsmöglichkeit bis Ende 2019 noch geringfügig erhöhen.

Viele gut beraten-Teilnehmer absolvieren 30 Weiterbildungsstunden

Unabhängig von den Vorgaben nach IDD bleibt die Initiative bei ihrer Empfehlung von 30 Weiterbildungsstunden jährlich. Bis Ende März 2019 wurden bereits 38.596 gut beraten-Zertifikate ausgestellt als Nachweis, dass freiwillig 30 Stunden an Weiterbildung absolviert wurden.

Zahl der Bildungskonten erneut gestiegen

Seit 2014 können vertrieblich Tätige ihre Aktivitäten in Sachen Qualifizierung bei gut beraten auf individuellen Bildungskonten in einer Weiterbildungsdatenbank erfassen lassen. Im ersten Quartal 2019 verzeichnete die Initiative einen Zuwachs der Zahl der Bildungskonten um weitere 4.526. Damit zählt die gut beraten-Weiterbildungsdatenbank Ende März 2019 insgesamt 170.565 Bildungskonten. Dies entspricht einem Zuwachs von 2,7% gegenüber Ende 2018.

E-Learning legt deutlich zu

Präsenzveranstaltungen sind und bleiben die bevorzugte Lernform der gut beraten-Teilnehmer. Deren Anteil an allen von der Initiative anerkannten Weiterbildungsformen sinkt jedoch stetig: Betrug ihr Anteil im März 2015 noch 66%, liegt er nun nur noch bei 50%. Das selbstgesteuerte E-Learning als zweithäufigste Lernform holt dagegen auf: Der Anteil stieg im gleichen Zeitraum um 14 Prozentpunkte auf 36%. Insgesamt beläuft sich der Anteil aller E-Learning-Varianten (einschließlich Blended-Learning, gesteuertes E-Learning etc.) inzwischen auf 45%. (tk)

 

vfm-Gruppe ist weiter erfolgreich – und bodenständig

Die vfm-Gruppe will sich in den nächsten Monaten stringent auf einige Kernpunkte konzentrieren und sich der Entwicklung im Sinne des Familienunternehmens treu bleiben, erklärte Geschäftsführer Klaus Liebig auf der vfm Know-how-Börse 2019. Um die 600 Teilnehmer fanden den Weg zur Veranstaltung.

In dieser Woche hatte die vfm-Gruppe insbesondere Kooperations- und Produktpartner zu der Know-how-Börse 2019 nach Würzburg eingeladen. Erstmals waren aber auch Makler außerhalb der Kooperationsgemeinde eingeladen. Sowohl Gastgeber als auch Gäste hatten gute Laune mitgebracht, die vfm wird als Unternehmen in der Branche geschätzt. Als Begleiter von Vermittlern in die Unabhängigkeit als Versicherungsmakler hat sich das Unternehmen trotz sensibler Mission einen guten Namen gemacht. 600 Teilnehmer hatten sich so zu der Veranstaltung angemeldet, 80 Produktpartner präsentierten ihr Angebot. 14 Unternehmen feierten ihre Premiere als Aussteller. Noch nicht als Aussteller dabei war die Allianz, eine künftige Zusammenarbeit wurde aber kurz vor der Veranstaltung besiegelt.

Langjähriges Familienunternehmen

Die vfm ist ein Familienunternehmen, auch wenn mit Stefan Liebig vor kurzem ein Familienmitglied aus der Geschäftsführung ausgeschieden ist, um im Juni 2019 sein Amt als Vorstand Marketing und Vertrieb bei der Haftpflichtkasse anzutreten. (AssCompact berichtete). Gegründet wurde das Unternehmen von Kurt Liebig. Vor rund fünf Jahren übernahmen Klaus und Stefan Liebig die Geschicke des Unternehmens. Nach der Verabschiedung von Stefan Liebig führen nun Klaus Liebig und Robert Schmidt die vfm-Gruppe als Geschäftsführer.

Umsatz wächst rasant

Die Geschäfte der vfm laufen gut. Im vergangenen Jahr wurde im Kompositbereich ein Nettozugang von 14,5 Mio. Euro verzeichnet. Der Zuwachs im Lebensgeschäft betrug 2,9%. Das Wachstum setzt sich bereits über einige Jahre fort, der Umsatz hat sich über die vergangenen zehn Jahre rasant entwickelt.

Konzentration auf einige Kernthemen

Da man sich auch weiterhin als Familienunternehmen und verlässlicher Dienstleister für die Kooperationspartner entwickeln wolle, konzentriere sich die vfm auf einige Kernpunkte, erklärte Geschäftsführer Klaus Liebig auf der Know-how-Börse. Im Vordergrund stehe die partnerschaftliche Unterstützung der Kooperationspartner. Als Spezialist für AO-Umsteiger wolle man 2019 etwa 10 bis 12 neue Partner gewinnen, was in etwa dem Zubau von 2018 entspräche. Der Blick fällt dabei auf Ausschließlichkeitsvermittler, die von sich aus und aus Überzeugung in den Maklerstatus wechseln wollten.

Für eine positive Bestandsentwicklung hat das Unternehmen zudem ein entsprechendes Maßnahmenpaket geschnürt. Ein weiterer Fokus liegt auf dem internen Prozessmanagement und dessen stetige Optimierung. Ein wichtiges Thema bleibt auch das Maklerverwaltungsprogramm Keasy, das im eigenen Haus entwickelt wurde. Aktuell wird hier das Gewerbegeschäft eingebunden.

Keine Eskapaden

Bei allen Bestrebungen setzt die vfm-Gruppe weiterhin auf ihre eigene Unabhängigkeit. Fremde Kapitalgeber blieben tabu, sagte Klaus Liebig gegenüber AssCompact. Man wolle auch kein Weltmeister unter den InsurTechs werden, sondern auch in Zukunft als Familienunternehmen verlässlicher Dienstleister bleiben. (bh)

 

Jungmakler Award: Der Vorteil heißt Weiterbildung

Ein großer Mehrwert der Teilnahme am Jungmakler Award ist die Weiterbildung, die den Wettbewerbsteilnehmern geboten wird. Am letzten Freitag veranstaltete finanzcheck Pro für die Jungmakler-Finalisten 2018 den Digital Marketing Day mit Tipps und Tricks zum Online-Marketing.

Seit mittlerweile neun Jahren bietet der Jungmakler Award jungen Vermittlern die Möglichkeit, das eigene Geschäftsmodell auf den Prüfstand zu stellen. Im direkten Austausch mit der Jury und den anderen Teilnehmern nehmen die Jungmakler viele neue Impulse für ihr jeweiliges Business mit. Neben der Auszeichnung der besten Konzepte schreibt es sich der Jungmakler Award alljährlich auf die Fahne, seinen Teilnehmern nachhaltige Mehrwerte mit auf den weiteren Berufsweg zu geben. So sind zum Beispiel alle Finalisten des Wettbewerbs eingeladen, an einem exklusiven Workshop zur Homepage-Optimierung und digitalen Kundengewinnung teilzunehmen.

„Digital Marketing Day“ in Hamburg

Für die Jungmakler-Finalisten des letztjährigen Awards war es letzte Woche so weit: Sie trafen sich am Freitag, 22.03.2019, in Hamburg, um sich im Rahmen des für den Jungmakler Award organisierten Workshops in Sachen Social Media und Online-Marketing weiterzubilden. Durchgeführt wurde der „Digital Marketing Day“ von der  finanzcheckPRO GmbH, einem Betreiber von Vergleichsportalen für Ratenkredite im Vermittlermarkt. Das FinTech hat in Vorbereitung auf den Tag alle Firmenwebseiten und Social-Media-Auftritte der Finalisten kritisch unter die Lupe genommen. Im Verlauf des Workshoptages wurden konkrete Hinweise und Optimierungsempfehlungen zu den einzelnen Websites gegeben. Außerdem bekamen die Workshopteilnehmer Tipps und Tricks zum Thema SEO und Suchmaschinenwerbung vermittelt und erhielten zahlreiche Denkanstöße, um in Zukunft noch passenderen Inhalt für die jeweils genutzten Social-Media-Kanäle zu finden.

Jungmakler Award 2019

Während die Finalisten des letzten Jahres noch von den Vorteilen der Teilnahme profitieren, ist der Jungmakler Award 2019 schon angelaufen. Bis zum 30.06.2019 haben interessierte Vermittler noch die Möglichkeit, beim diesjährigen Wettbewerb mitzumachen und das eigene Geschäftsmodell der Branche vorzustellen sowie sich mit anderen Maklern auszutauschen und zu vernetzen. Und auch in diesem Jahr wird der Wettbewerb seinen Teilnehmern diverse Möglichkeiten zur Weiterbildung bieten. Weitere Informationen unter www.jungmakler.de.(sg)

Bild (v.l.n.r.): Konrad Schmidt (bbg Betriebsberatungs GmbH), Mark Meyer zur Heide (Key Account Manager finanzcheckPRO), Lisa Fink (Key Account Managerin finanzcheckPRO), Dr. Martin Hemm (Hermann & Hensel Versicherungsmakler GmbH), Dimitri Ratke (rs Maklerkontor), Dirk Becht (DIVM Deutsche Immobilien Versicherungsmakler GmbH), Rainer Schamberger (Rainer Schamberger Versicherungsmakler für das Handwerk), Christin Descher (Christin Descher Verantwortungsvolles Finanzmanagement), Sabine Burk (Versicherungsmakler Gaisreiter GmbH), Martin Krippner (versicherDich GmbH), Danny Orlowski (Junior Content Manager FINANZCHECK), Christian Linder (Head of SEO and Content Marketing, FINANZCHECK) und Marcel Neumann (Head of finanzcheckPRO)

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Jungmakler Award 2019: Online-Coachings durch Steffen Ritter

Jungmakler Award 2019: Auf der Suche nach dem besten Nachwuchs

 

InnoWard 2019: Außergewöhnliche Bildungskonzepte sind gefragt

Der Wettbewerb des Berufsbildungswerks der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. um den „InnoWard“ geht in seine 15. Auflage. Mit dem Bildungspreis für die Versicherungswirtschaft werden innovative Ideen und Initiativen der Ausbildung und Weiterbildung prämiert. Die Bewerbungsfrist läuft bis Ende Mai.

Der Bildungspreis „InnoWard“ für die Versicherungswirtschaft feiert in diesem Jahr Jubiläum: Der Wettbewerb des Berufsbildungswerks der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (BWV) geht in seine 15. Auflage. Erneut sucht die Jury innovative Ideen und impulsgebende BestPractice-Beispielen der Erstausbildung und der Personalentwicklung bzw. Qualifizierung. Für die Auszeichnung bewerben können sich Versicherungsunternehmen, Berufsschulen mit Versicherungsfachklasse oder Kooperationspartner eines Versicherers.

Bewerbungen sind bis Ende Mai möglich

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31.05.2019. Auf www.innoward.de können Teilnehmer ihre Bewerbung in Form einer PDF-Datei mit der Beschreibung der umgesetzten Initiative oder des Projekts hochladen. Auf der Seite finden sich alle weiteren Informationen und Teilnahmebedingungen zum Wettbewerb.

Die Preisverleihung findet am 26.09.2019 im Rahmen der Abendveranstaltung des Bildungskongresses der Versicherungswirtschaft (BIKO) in Berlin statt. (tk)

 

Jungmakler Award 2019: Online-Coachings durch Steffen Ritter

Wer am Jungmakler Award 2019 teilnimmt, erhält im Rahmen des Wettbewerbs ein umfangreiches Online-Coaching durch Steffen Ritter. Die ersten beiden Coachings finden als offene Webinare statt. Dabei können sich angehende Bewerber von den Vorteilen einer Teilnahme überzeugen.

Die Bewerbungsphase für den Jungmakler Award 2019 läuft. Noch bis zum 30.06.2019 haben Jungmakler Zeit, sich mit ihrem Geschäftskonzept zu bewerben. Über einen Online-Fragebogen werden die wichtigsten Eckdaten zum Unternehmen und zum Konzept abgefragt. Ist diese erste Hürde geschafft, bekommen Jungmakler die Chance, sich im Regio- bzw. Bundescasting der Jury zu präsentieren. Unabhängig davon, ob es Bewerber bis ins Finale schaffen, hat eine Teilnahme am Wettbewerb viele Vorteile zu bieten.

Impulse vom Coach und Erfahrungsaustausch mit Maklerkollegen

Wer am Jungmakler Award 2019 teilnimmt, profitiert nicht nur vom Austausch mit Maklerkollegen, sondern erhält wertvolle Impulse von Steffen Ritter und seinem Team der Institut Ritter GmbH. Das Coaching von Steffen Ritter besteht aus zahlreichen Modulen und erfolgt live aus den Web-TV-Studios des Instituts Ritter. Jedes Modul dauert 45 Minuten und kann später auch als Aufzeichnung angesehen werden.

Das Online-Coaching kennenlernen

Die ersten beiden Online-Coachings finden am 15.04. und 13.05.2019 als offene Webinare statt. Somit können sich angehende Bewerber von den Vorteilen einer Teilnahme überzeugen lassen. Die weiteren sechs Module gibt es monatlich exklusiv für die Bewerber des Jungmakler Awards 2019. Die Coachings befassen sich unter anderem damit, wie sich die Verwaltungsarbeit erfolgreich bewältigen lässt oder wie Vertrieb durch Instagram & Co gelingt. Neben einer ertragreichen Zielgruppenansprache zählen viele weitere Erfolgsfaktoren für Jungmakler zu den Themen. Das Coaching mit einem Gesamtwert von über 1.000 Euro ist für die Bewerber des Jungmakler Awards 2019 kostenfrei.

Weitere Informationen zum Begleitprogramm des Jungmakler Awards 2019 durch Steffen Ritter finden sich unter www.jungmakler.de/coaching/

Anmeldungen sind bis zum 30.06.2019 unter folgendem Link möglich: www.jungmakler.de/bewerbt-euch-jetzt/

 

Know-how-Börse 2019: Für Partner und externe Vermittler

Die vfm-Gruppe öffnet ihre Know-how-Börse für alle Versicherungsvermittler. Das spiegelt auch die Entwicklung des Unternehmens in den letzten Jahren wider. AssCompact begleitet die Veranstaltung und hat die Beweggründe hinterfragt. Interview mit Klaus Liebig und Robert Schmidt, Geschäftsführer der vfm-Gruppe

Erstmals wendet sich die Know-how-Börse auch an externe Vermittler: Was waren die Gründe hierfür?

Robert Schmidt: Die Entscheidung geht eng mit der strategischen Ausrichtung unseres Dienstleistungsangebots einher. So haben wir unsere Produkt- und Serviceangebote in den letzten Jahren nicht nur sehr erfolgreich um das Maklerverwaltungsprogramm Keasy erweitert, sondern uns parallel dazu entschieden, unsere Software auch außerhalb des Verbunds interessierten Versicherungsmaklern zur Verfügung zu stellen. Anknüpfend daran wollen wir mit unserer Know-how-Börse künftig alle Vermittler ansprechen, um unser Dienstleistungskonzept und speziell Keasy einem größeren Publikum vorstellen zu können.

Klaus Liebig: Zusätzlich zum fast schon familiären Austausch mit den vfm-Maklern, ADMINOVA-Mehrfachagenten und vfm-Service-Vermittlern sehen wir das neue Veranstaltungskonzept daher als ideale Gelegenheit an, um Verbindungen mit bestehenden Partnerschaften zu intensivieren, aber selbstverständlich auch, um neuen Kontakten einen ersten wegweisenden Eindruck von der vfm-Welt zu ermöglichen.

Inwieweit beeinflusst diese Entscheidung die grundsätz­liche Ausrichtung der vfm-Gruppe?

KL Seit nunmehr über 20 Jahren präsentieren wir uns im Besonderen all jenen Beratungsprofis als ideale Anlaufstelle, die es aus ihrer angestammten Ausschließlichkeit zieht, und unterstützen die wechselwilligen gebundenen Vermittler als Spezialist auf dem Weg zum Maklerdasein. An diesem sehr erfolgreichen Geschäftszweck wird sich auch künftig nichts verändern – nehmen doch auch gestandene, große Agenturen unseren Service in Anspruch, ohne dass wir an dieser Stelle in irgendeiner Form aggressiv abwerben.

RS Neben unserer Expertise für Aussteiger aus der Ausschließlichkeit unterstützen wir im vfm-Verbund seit Jahren unabhängige Vermittler mit einem Rundum-Dienstleistungspaket, das im Assekurata Maklerpoolrating regelmäßig mit der Bestnote bewertet wird. Diese zweite Kernkompetenz richtet sich verstärkt auch an externe Makler, die wir unter anderem mit dem neuen Veranstaltungskonzept erreichen möchten.

Warum sollten Vermittler grund­sätzlich an der diesjährigen Know-how-Börse teilnehmen?

KL Zuallererst aus dem Grund, weil Teilnehmern wertvolle fachliche Informationen als auch Eindrücke zu Branchentrends, Produktneuheiten und Vertriebsimpulsen zur Verfügung gestellt werden. Dies gewährleisten wir etwa durch die Beteiligung namhafter Gesellschaften innerhalb unseres Messekonzepts. So konnten wir die Anzahl der Aussteller von rund 55 auf knapp 80 Unternehmen steigern. Ebenfalls bieten wir Teilnehmern eine Reihe fundierter und weiterbildungsrelevanter Vorträge sowie einen umfassenden Überblick über aktuelle Marktgeschehnisse innerhalb der Assekuranz. Zusätzlich können sich die Teilnehmer wertvolle IDD-konforme Bildungs­zeiten sichern.

RS Darüber hinaus ist die digital gestützte Prozessoptimierung und Automatisierung von Organisations- und Vermittlungsabläufen in einem Maklerunternehmen ein Kernthema der diesjährigen Know-how-Börse. Beispielhaft können sich Teilnehmer vor Ort live überzeugen, wie sich unter Einsatz intelligent vernetzter und automatisierter Prozesse der Arbeitsalltag in einem Maklerunternehmen nachhaltig optimieren lässt. Ferner bietet die Veranstaltung eine ideale Plattform für den Gesprächsaustausch unter Fachleuten oder Gelegenheit zum erfolgreichen Netzwerken.

Mit Blick auf die Agenda: Welche Vortragsthemen erwarten die Teilnehmer?

KL Wir haben unsere Fachbeiträge in der Form ausgewählt, dass sie möglichst verschiedene Aspekte der täglichen Arbeit eines Maklers abdecken. So konnte als Referent unter anderem Dietmar Bläsing, Vorstandssprecher des VOLKSWOHL BUND, gewonnen werden, der über die aktuelle Entwicklung der Lebens­versicherung einen Vortrag halten wird. Als Keynote-Speaker berichtet der Gothaer-Fachmann Timo Heitmann, bekannt aus der RTL-Erfolgsserie „Die Versicherungsdetektive“, über seine Einsätze und Erfahrungen als Schadenregulierer. Des Weiteren können Teilnehmer auf den Beitrag des Zukunftsforschers Max Hergt gespannt sein, der über kommende Veränderungen innerhalb der Lebens-, Kunden- und Arbeitswelt sowie deren mögliche Auswirkungen auf den Maklerberuf sprechen wird.

Haben Sie keine Angst vor fehlender Nachfrage? Veranstaltungen gibt es bereits einige.

RS Wir sind mit der Entwicklung unserer Veranstaltung generell sehr zufrieden und konnten die Teilnehmer- wie auch die Ausstellerzahlen in den letzten Jahren kontinuierlich steigern. Auch das Feedback der Fachbesucher und Produktpartner war in der Vergangenheit generell positiv. Nun sind wir natürlich gespannt darauf, wie die neue konzeptionelle Ausrichtung der Messe im Markt angenommen wird.

Stand beim Ausbau der Know-how-Börse das Thema Online-Messe als Ersatz für die bestehende Präsenzmesse zur Diskussion?

KL Definitiv haben wir nicht eine Sekunde daran gedacht, unsere bewährte Präsenzmesse in eine Online-Messe umzuwandeln. Technik und Digitalisierung sind zwar einerseits ohne Wenn und Aber für das Alltagsgeschäft, die Kundenbindung oder Fortbildung eines Maklers essenziell. Auf der anderen Seite – und im Unterschied zur Präsenzmesse – schafft es ein Online-Messeangebot jedoch nicht, den für unsere Branche bedeutenden persönlichen Austausch auf Augenhöhe und in vertrauter Netzwerkatmosphäre zu ermöglichen.

RS Gerade der persönliche Draht ist für uns als solides, dabei partnerschaftlich orientiertes, mittelständisches Familienunternehmen immens bedeutend. Aus diesem Grund waren wir uns schnell einig, dass wir unsere Zielgruppen mit einer Erweiterung der Präsenzmesse ansprechen wollen, und haben in Zusammenarbeit mit der bbg eine maßgeschneiderte Veranstaltung auf die Beine gestellt, von der sowohl unsere Verbundpartner als auch neue Kontakte profitieren können.

Abschließend gefragt: Was sind Ihre Wünsche für die diesjährige Veranstaltung?

KL Zuallererst ist es uns sehr wichtig, dass alle Teilnehmer am Ende des Tages mit wertvollen Informationen und guten Eindrücken von der Know-how-Börse nach Hause gehen. Daneben erhoffen wir uns natürlich auch, dass möglichst viele Besucher die Gelegenheit in Würzburg nutzen werden, um vfm und Keasy bestmöglich kennenzulernen, und sich von unseren Angeboten begeistern lassen.

Mit AssCompact kostenfrei zur Know-how-Börse

Die Pegnitzer vfm-Gruppe richtet sich mit ihrer diesjährigen Know-how-Börse am 02.04.2019 im Vogel Convention Center in Würzburg erstmals sowohl an Kooperationspartner als auch an externe Vermittler bzw. Makler.

AssCompact sponsert den schnellsten 30 Lesern ein Messeticket. Einfach mit dem Gutscheincode „KHB19-ASSC“ unter diesem Link registrieren: www.knowhowboerse.de/anmeldung

Diesen Artikel lesen Sie auch in AssCompact 03/2019 Seite 90f. oder in unserem E-Paper.
 

Aktuelles Fachwissen tanken beim AssCompact Gewerbe-Symposium

Drei Termine an zentralen Orten in Deutschland, viereinhalb Stunden Weiterbildungszeit, neun Vorträge: Das AssCompact Gewerbe-Symposium gastiert vom 12. bis 14.03.2019 mit einem facettenreichen Vortragsprogramm und viel Zeit zum persönlichen Austausch in Düsseldorf, Stuttgart und Herzogenaurach.

Hinter dem Schlagwort „Gewerbeversicherung“ verbirgt sich ein vertriebsstarkes und facettenreiches Themenfeld, das ganz besonders in Zeiten von Digitalisierung und Cybercrime stetigem Wandel und Anpassungsbedarf unterworfen ist. Für Vermittler gilt es mehr denn je, sich hier fachlich weiterzubilden, um stets up to date bleiben zu können.

Ein Kooperationspartner – Drei Termine

Die ideale Gelegenheit dazu gibt es im März: Das AssCompact Gewerbe-Symposium ist am 12.03.2019 in Düsseldorf/Karst, am 13.03.2019 in Stuttgart und am 14.03.2019 in Nürnberg/Herzogenaurach zu Gast. Veranstaltet wird das AssCompact Gewerbe-Symposium von der bbg Betriebsberatungs GmbH in Kooperation mit der vfm-Gruppe.

Innerhalb eines Tages erhalten Vermittler hier Weiterbildung auf hohem Niveau für ihren Berufsalltag, können dabei in neun Vorträgen á 30 Minuten insgesamt 4,5 Stunden Weiterbildungszeit der Initiative „gut beraten“ sammeln – und sich in den Pausen zwischen den Vorträgen mit Gewerbeversicherungsanbietern und Maklerkollegen austauschen.

Facettenreiches Vortragsprogramm

Das Themenspektrum des AssCompact Gewerbe-Symposiums reicht von Betriebsunterbrechung, Bestandskunden und Betriebshaftpflicht über Cybercrime und Digitalisierung bis hin zu Technischen Versicherungen, Versicherungsbetrug und Wirtschaftskriminalität. Alle Programmpunkte sind IDD-konform und an allen drei Standorten identisch, lediglich die Vortragsreihenfolge variiert. Alle drei Veranstaltungen beginnen jeweils um 09:00 Uhr und enden gegen 17:30 Uhr.

Der Teilnahmepreis beträgt pro Person 95 Euro (inkl. MwSt.) und umfasst auch das Catering während der Veranstaltung.

Weiterführende Informationen über die Veranstaltungsorte, das Programm und die Anmeldung gibt es hier: https://www.asscompact.de/gewerbesymposium

Direkt zur Anmeldung geht es hier: https://www.asscompact.de/schnellregistrierung/intro/195

 

„Am Thema Weiterbildung wird keiner vorbeikommen“

Wer Fondspolicen vermittelt, sollte sich mit Fonds auch auskennen, und zwar nicht nur wegen regulatorischer und rechtlicher Anforderungen, sondern vor allem im Hinblick auf die Qualität der Beratung. Die DWS schult Maklerpools, Vertriebe und Versicherer in unterschiedlichen Formaten, erklärt Frank Breiting, Leiter Altersvorsorgeprodukte bei der DWS.

Herr Breiting, wo sehen Sie bei unabhängigen Vermittlern den größten Weiterbildungsbedarf im Bereich Kapitalanlage?

Reine Fondsvermittler gibt es in Deutschland kaum noch. Die meisten Vermittler vertreiben Versicherungen, Fonds spielen meist nur eine Nebenrolle. Allerdings erwartet der Regulierer und am Ende auch die Rechtsprechung, dass man sich mit Fonds auskennt, auch wenn man „nur“ eine Fondspolice vermittelt. Der Kunde wird hier zwar nicht Eigentümer der Fondsanteile, aber wirtschaftlich trägt er das gleiche Risiko. So ist vielfach Grundlagenwissen gefragt, und da sich auch in der Fondsindustrie viel verändert, muss man sich permanent fortbilden, um halbwegs auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Hier beginnt unsere Aufgabe.

Wie unterstützt die DWS?

Die DWS vermarktet nicht nur ihre Fonds, sondern bildet auch Berater aus. Um Fachwissen zu schulen, machen wir für Maklerpools, Vertriebe und Versicherer regional und in unserer Zentrale in Frankfurt Hunderte von Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art. Das populärste Format ist unser DWS Fondsdiplom. Experten der DWS frischen in Gruppen von bis zu 20 Beratern Fondswissen in Workshops auf. Da geht es auch um Themen wie Volkswirtschaft, Steuern und Regulierung. Nach bestandener Abschlussprüfung ist die Krönung die Verleihung eines Diploms. Gerade für Versicherungsvertriebe ist das eine sehr effiziente, aktuelle Auffrischung aus erster Hand und deswegen so beliebt. Es versteht sich von selbst, dass wir Formate für unsere Partner auch individuell auf deren Bedarf zuschneiden.

Wie können sich die Vermittler denn gezielt im Bereich Fonds weiterbilden, und wie beim Thema Fondspolicen?

Wir können nicht beurteilen, welche Angebote speziell für Fondspolicen am besten geeignet sind. Aber eines liegt auf der Hand: Der Anspruch des Beraters sollte es sein, den Fonds, den er anbietet, gut zu verstehen, unabhängig davon, ob er ihn „pur“ oder im Rahmen einer Fondspolice anbietet. Populär sind unsere Veranstaltungen aufgrund der Möglichkeit, direkt beim Produzenten in die „Werkstatt“ hineinzuschauen, das Fondsmanagement und die Experten des Hauses ggf. sogar persönlich kennenzulernen und am Wissen des Produzenten unmittelbar zu partizipieren. Das ist sicher besser, als eine allgemeine Schulung oder einen Lehrfilm anzusehen. Da das mit Reiseaufwand verbunden ist, bieten wir auch virtuelle Treffen über Webinare an. Das Feedback der Teilnehmer bestärkt uns, dieses Angebot weiter auszubauen.

Welchen Stellenwert hat denn die Weiterbildung für Berater?

Am Thema Fortbildung wird keiner vorbeikommen. Die Kosten der Beratung werden immer transparenter und gleichzeitig gibt es immer mehr „billige“ Angebote, die ohne Beratung oder ohne menschliche Interaktion auskommen. Wer als Berater in diesem Umfeld weiter erfolgreich sein will, muss sein Geld wert sein und diesen Wert auch selbst darstellen.

Wenn der Kunde den Eindruck hat, die Beratung und Betreuung sei 200 Euro wert, sieht aber, dass sie beispielsweise 800 Euro gekostet hat, dann wird es schwer, einen Kundenstamm zu halten. Wenn der Kunde aber empfindet, dass der Berater eine Kompetenz und Qualität ausstrahlt, die deutlich mehr wert ist als 800 Euro pro Jahr, dann hat man ziemlich sicher einen sehr loyalen Kunden. Dieses Empfinden hängt aber davon ab, ob der Berater weiß, wovon er redet, und ob er das auch gut transportiert bekommt. Dazu ist Weiterbildung absolut unerlässlich. Vor beratungsfreien Angeboten braucht man dann auch in Zukunft keine Angst zu haben.

Das Interview lesen Sie auch in AssCompact 02/2019, Seite 98. oder in unserem ePaper.

 
Ein Artikel von
Frank Breiting

Übernimmt die Versicherung Schäden aufgrund einer Bombenentschärfung?

Am gestrigen Montag wurde in Nürnberg und Fürth nach dem Fund einer Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg der Katastrophenalarm ausgerufen. Die Bombe konnte nicht entschärft werden, aber die kontrollierte Sprengung verlief erfolgreich. Doch würden die Versicherer im Ernstfall für die Schäden aufkommen?

Immer wieder werden Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, so auch am gestrigen Montag an der Stadtgrenze zwischen Nürnberg und Fürth. In diesem Fall ließ sich die Bombe nicht entschärfen, sondern musste kontrolliert zur Sprengung gebracht werden. Nach ersten Kontrollen traten keine Schäden an Gebäuden auf.

Wie sind mögliche Schäden im Falle einer Explosion versichert?

Im Ernstfall würden die Versicherer für viele Schäden aufkommen, wie der GDV erklärt. Zumindest sei dies in der Vergangenheit stets der Fall gewesen. Nach den GDV-Musterbedingungen für die Hausrat- und Wohngebäudeversicherung sind Schäden, die auf Kriegsereignisse zurückgehen, vom Versicherungsschutz ausgeschlossen – und die Detonation einer Weltkriegsbombe stellt nach Meinung von Experten die Folge eines Kriegsereignisses dar. Die Versicherer müssen sich allerdings nicht an die Musterbedingungen halten und haben in der Vergangenheit solche Schäden immer übernommen, wie der GDV unterstreicht. Dem GDV sei kein Fall bekannt, bei dem Versicherer einen solchen Schaden nicht reguliert hätten. So musste 2012 im Münchner Stadtteil Schwabing eine Bombe kontrolliert gesprengt werden. , sei ihm kein Fall bekannt, bei dem Gesellschaften einen solchen Schaden nicht reguliert hätten.

Wer zahlt Schäden am Haus?

2012 musste im Münchner Stadtteil Schwabing eine Bombe kontrolliert gesprengt werden. Dabei gingen Fensterscheiben zu Bruch und einige Dachstühle standen in Flammen. Werden Teile des Gebäudes beschädigt, käme die Gebäudeversicherung dafür auf. Führt die Detonation zu Schäden am Inventar der Wohnung, würde die Hausratversicherung die Kosten übernehmen.

Welche Versicherung übernimmt Schäden am Auto?

Käme es zu einer Explosion, sind mögliche Schäden am Fahrzeug über die Teilkaskoversicherung abgedeckt. Autobesitzer mit Teil- oder Vollkaskoversicherung würden also nicht auf den Kosten sitzenbleiben.

Ersatz für Gewerbebetreibende wegen Betriebsunterbrechung?

Bei der Evakuierung aufgrund einer Bombenentschärfung handelt es sich um eine behördliche Anweisung. Gegen Schäden durch solche behördlichen Anweisungen dürften die meisten Gewerbetreibenden nicht abgesichert sein, so der GDV. Die Ausfälle durch behördliche Anweisungen sind üblicherweise nämlich nicht über die Betriebsunterbrechungsversicherung abgedeckt. (tk)