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Die neue Transparenz am Immobilienmarkt

Wohnimmobilien sind wieder große Krisengewinner. Das kurbelt auch die Chancen für den Vertrieb begleitender Finanzprodukte an. Präzise und aktuelle Immobilien- und Standortinformationen sind dafür wichtiger denn je. Doch traditionelle Verfahren reichen nicht mehr aus. Abhilfe schaffen neue Technologien.

Von Christian Crain, Geschäftsführer der PriceHubble Deutschland GmbH

Auch an der Immobilienbranche geht die Corona-­Pandemie nicht spurlos vorüber. Dabei hat es die Asset-Klassen unterschiedlich getroffen und es hat sich wieder einmal gezeigt, dass insbesondere die Asset-Klasse der Wohnimmobilien wertstabil und krisenfest ist. Das haben auch viele Investoren erkannt und so prüfen nicht nur private Kapital­anleger und Investoren neue Objekte, sondern auch Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs), die ihre Wohnimmobilienbestände ausbauen möchten. Der Transaktionsmarkt in diesem Segment gewinnt an Auftrieb und damit auch alle, die entlang der Wertschöpfungskette Immobilie tätig sind.

AVMs vs. traditionelle Bewertungsverfahren

Wer in Wohnimmobilien investieren möchte, muss den Markt und den Standort sehr gut kennen, muss Entwicklungen und Trends im Auge haben. Traditionelle Verfahren der Immobilienbewertung und Standortanalyse greifen vor allem auf historische Daten für die Analyse zurück und können damit nur schwer echte Prognosen stellen. Insbesondere der Bereich der Immobilienbewertung ist erst mit Verspätung in das Thema Digitalisierung gestartet. Auch deshalb, weil er bisher sehr reguliert und traditionsbehaftet aufgestellt war. Die technologischen Entwicklungen der vergangenen Jahre aus wachsenden digital verfügbaren Datenmengen, leistungsfähigeren Prognose-Algorithmen – Stichwort Machine Learning – und durch Cloud-Computing praktisch unbegrenzter, kostengünstiger Rechenleistung und Speicherkapazität – Stichwort Big Data – sind aber enorm und bieten unschätzbaren Mehrwert für alle, die direkt oder indirekt mit dem Asset „Immobilie“ arbeiten. Das umfasst neben Immobilienmaklern, Investoren, Projektentwicklern und Asset-Managern auch Banken, Finanzdienstleister und Versicherer, die mittelbar Produkte rund um die Immobilie vertreiben.

So können im Bereich der Immobilienbewertung mit sogenannten AVMs (Automated Valuation Models) unter Einsatz von Big Data Analytics, Machine Learning und künstlicher Intelligenz präzise Immobilienwerte ermittelt werden. Angaben wie der aktuelle und prognostizierte Markt- und Mietwert, Marktdynamiken im Umfeld und Lagekriterien wie zum Beispiel Geräuschpegel, Erreichbarkeit, Sonneneinstrahlung oder die Qualität der Aussicht fließen dazu ebenso ein wie etwa geplante Neu­bauprojekte in der Umgebung oder sozioökonomische Entwicklungen in der Nachbarschaft. So können auch nicht-lineare Zusammenhänge zwischen Preisen und wertrelevanten Merkmalen abgebildet werden.

Der Vorteil der Digitalisierung liegt dabei auf der Hand. Nach einer Anfangsinvestition ist es möglich, praktisch jede Immobilie mit nur einem Knopfdruck möglichst präzise und exakt zu bewerten, wenn alle preisrelevanten Daten vorliegen. Das System ist darauf ausgerichtet, alle Daten des Objekts, angefangen bei den Kerndaten der Immobilie wie etwa Größe, Lage, Baujahr und Qualität auch Daten des Umfeldes, die Qualität der Ausstattung und auch Entwicklungen des Marktes in komplexe Zusammenhänge zu bringen, um so nicht nur den statistisch wahrscheinlichsten Markt- oder Mietpreis der Immobilie, sondern auch einen Ausblick auf die Entwicklung des Wertes geben zu können. Im Vergleich zur traditionellen Bewertung sind damit echte Prognosen möglich.

Objektivität sticht Bauchgefühl

Ein weiterer Pluspunkt der AVMs ist ihre systemeigene Objektivität gegenüber einem traditionellen Wertgutachten, das immer einer gewissen Subjektivität unterworfen ist. So werden zwei verschiedene Gutachter mit hoher Wahrscheinlichkeit zu zwei verschiedenen Bewertungen kommen für ein und dasselbe Objekt, weil diese einfachen, regelbasierten Verfahren nicht in der Lage sind, komplexe Zusammenhänge bei der Preisbildung an Immobilienmärkten vollständig abzubilden, zum Beispiel Wechselwirkungen zwischen Eigenschaften. Um dies auszugleichen, müssen sie ihre Erfahrung und ihr „Bauchgefühl“ einbringen, die nicht standardisierbar sind. Damit kommen neueste AVMs nicht nur auf die objektive, sondern auch auf eine höchst präzise Wertschätzung, die je nach Menge und Qualität der zur Verfügung stehenden Daten auf eine Bewertungsgenauigkeit zwischen 5 und 15% Abweichung kommt, da das System immer das mathematische Modell ermittelt, das den Preisbildungsprozess am besten abbildet.

Neue Chancen für Investoren und Vertriebe

Die daraus entstehende hohe Informationsdichte schafft Transparenz imWohnimmobilienmarkt, der damit leichter zugänglich wird. Im Rahmen des Fortschritts durch Digitalisierung geht es also nicht nur darum, Prozesse zu optimieren und effizienter zu gestalten, sondern auch darum, gerüstet zu sein und auf künftige Entwicklungen am Immobilienmarkt richtig reagieren zu können. Mithilfe von AVMs kann der Wohnimmobilienmarkt schnell und präzise erschlossen werden.

KVGs zum Beispiel, die zuvor ihren Fokus auf Büroimmobilien gelegt haben, können damit ganze Portfolios aufbauen oder erwerben und mithilfe neuer Technologien präzise bewerten und effizient bewirtschaften. Die Kleinteiligkeit der Asset-Klasse ist nicht länger ein Nachteil. Viele Prozesse im Bereich des Asset- und Property-Managements von Wohnimmobilien lassen sich standardisieren und somit skalieren, sodass die Menge der Immobilien nicht mehr ausschlaggebend ist.

Darüber hinaus profitieren auch alle, die mittelbar am Wohnimmobilienmarkt agieren, wie Vertriebe von Finanz- und Versicherungsprodukten. Nicht nur können sie mithilfe genauer Objekt- und Standortdaten potenzielle neue Kundengruppen anziehen, sondern auch Bestandskunden besser beraten und begleitende Finanz- und Versicherungsprodukte rund um die Asset-Klasse Wohnen anbieten, auch wenn diese vorher nicht zu ihrem Kerngeschäft gehörten.

Möglichkeiten wie nie zuvor

Informationen schaffen immer einen Vorsprung. Big Data gibt die Möglichkeit, so viele Daten zu verarbeiten und miteinander in Korrelation zu stellen wie nie zuvor. Die fortschreitende Entwicklung der Technologie wird es künftig ermöglichen, bisher noch nicht messbare Effekte ebenfalls zu erkennen und beispielsweise Gentrifizierungseffekte früher zu identifizieren. Die Maschine wird den Menschen dabei nicht ganz ablösen, aber dieser wird sich künftig stärker auf die nicht automatisierten Bereiche fokussieren wie die individuelle fachkundige Beratung von Kunden in allen Bereichen der Wertschöpfungskette. Die Digitalisierung wirkt als Katalysator, um alle Potenziale optimal auszuschöpfen, sowohl beim Mensch als auch bei der Maschine.

Den Artikel lesen Sie auch in AssCompact 10/2020 und in unserem ePaper.

 
Ein Artikel von
Christian Crain

Neuer DIA-Rentenschätzer am Start

Wer sich auf ein Gespräch beim Versicherungsmakler oder auch beim Rentenberater vorbeiten will, kann sich vorab mit dem „Online-Rentenschätzer“ des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) einen ersten Überblick über seine mögliche Rentensituation verschaffen.

Der DIA-Rentenschätzer hat ein umfassendes Update bekommen und steht nun in seiner neuen Version auf den Webseiten des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) zur Anwendung bereit. Ähnlich wie bei seinem Vorgänger lässt sich mit wenigen Eingaben ermitteln, wie die angestrebte Rente im Alter erreicht werden kann. Der neue Rentenschätzer besitzt jedoch einen überarbeiteten Rechenkern, eine einfachere Bedienoberfläche und ein moderneres Outfit.

Es genügen die Angabe des Geburtsjahres, des derzeitigen Nettoeinkommens und des geplanten Renteneintritts, um die künftige gesetzliche Rente abzuschätzen. Den Abstand zur gewünschten Versorgung im Alter signalisiert die Lücke, die durch zusätzliches Ansparen beseitigt werden muss. In einem zweiten Schritt kann dann ein Finanzplan erstellt werden, um diese Lücke ganz oder zumindest zum Teil zu schließen. Dabei lassen sich verschiedene Szenarien einfach durchspielen. Das DIA-Tool bietet auch eine Variation der Rendite des Sparplanes an. So kann jeder ausprobieren, wie sich die Wahl einer Kapitalanlage mit einer höheren wahrscheinlichen Rendite auf das Ergebnis und die erforderlichen Sparbeiträge auswirkt.

Die Resultate der Berechnungen gibt das Tool auf einem Blatt aus. Diese Zusammenfassung liefert eine Vorbereitung für weitere Schritte, etwa für die Beratung durch einen Altersvorsorgeexperten, so das DIA.

Hier geht es zum DIA-Rentenschätzer.

Bild: © Anatoliy Karlyuk – stock.adobe.com

 

blau direkt rollt Software für Bestandsausbau aus

Der Maklerpool blau direkt hat ein weiteres Softwaretool entwickelt. Diesmal geht es um den Servicekontakt vom Makler zum Kunden. Im Fokus steht der Bestandsausbau des Maklers. Zudem bietet blau direkt interessierten Maklern einen kostenfreien Testzugang zu all seinen Technologien an.

Vor etwa einem Jahr stieg blau direkt beim Start-Up deeplico ein. Gemeinsam hat man seitdem die neuartige Lösung für den Bestandsausbau weiterentwickelt. Vor kurzem ging nun mit der Software „Sync“ das Ergebnis an den Start. Rund 10% Bestandswachstum soll die neue Software für einen durchschnittlichen Maklerbestand generieren, so die Erwartung bei blau direkt. Die Software setzt dabei auf einen Mix aus Landingpages und Mail-Funnel. Die Bestandsdaten holt sich Sync direkt per Schnittstelle aus dem MVP des Maklers. Zusätzliche Interessenten lassen sich einspielen. Von da an kann der Makler das Geschehen wie an einem Cockpit auf seinem Computer steuern. Zudem macht die Software Kunden auf Bedarfslücken aufmerksam, unterbreitet Angebote und erinnert die Kunden in regelmäßigen Abständen – was zu einer höheren Kontakttiefe zwischen Makler und Kunden führen soll.

Den Maklerpool kostenfrei testen

Die neue Software ist nur ein Baustein im umfassenden Angebot von blau direkt. Anders als bei anderen Pools bezahlen Makler für die Nutzung der Angebote eine Gebühr von 500 Euro pro Monat. Normalerweis können Interessierte den Maklerpool bei sogenannten Kennenlerntage testen. In Corona-Zeiten bietet blau direkt ein 60-tägiges Insiderprogramm an. In dieser Zeit erhalten Makler kostenfrei Zugang zu allen Technologien und können den Pool wie ein normales Mitglied testen. (bh)

Bild: © fotogestoeber – stock.adobe.com

 

Banken und Versicherungen zwischen Mensch und Maschine

Lünendonk hat sich in einer aktuellen Studie damit beschäftigt, wie die Digitalisierung Finanzdienstleistungen bereits verändert hat und wie sie sie noch weiter verändern wird. Demnach bleibt der persönliche Kontakt zum Kunden elementarer Bestandteil des Vertriebs. Digitale Vertriebskanäle stellen Banken und Versicherungen zudem noch immer vor große Herausforderungen.

Für den Vertrieb der Zukunft setzt der überwiegende Teil der Banken und Versicherungen weiterhin auf bestehende Produktportfolios. Und auch der persönliche Kontakt zum Kunden ist für die meisten Unternehmen beider Branchen auch in Zukunft ein elementarer Bestandteil der Vertriebsstrategie. Sie planen aber digitale Mehrwertdienste, um das Kundenerlebnis zu verbessern und die Kundenbindung hoch zu halten. Das geht aus der neuen Studie „Digital Outlook 2025: Financial Services“ des Markforschers Lünendonk hervor.

Persönliche statt digitale Kundenkommunikation

54% der Versicherer setzen weiter sehr stark auf den persönlichen Kundenkontakt in Filialen oder bei Vertriebspartnern. Weitere 33% setzen eher stark darauf. Nur für jeden zehnten Versicherer spielt der persönliche Vertriebsweg hingegen kaum eine Rolle, gar nur für 3% überhaupt keine Rolle. Besonders schwer haben es digitale Kommunikationswege wie etwas Sprachassistenten. Nur 7% stellen sehr oder eher stark auf diesen Weg der Kundenkommunikation um.

Keine Angst vor Disruption

Von Disruption durch neue Anbieter sehen sich Banken und Versicherungen der Studie zufolge derweil kaum bedroht. Dennoch wollen sie ihre digitale Transformation vorantreiben. Dabei setzen sie auf digitale Plattformen und neue digitale Vertriebswege zur Ergänzung ihrer klassischen Geschäftsmodelle.

Mehr Agilität gefordert

Immer kürzere Innovations- und Technologiezyklen im Zuge der Digitalisierung sind derweil für rund 60% der Banken und Versicherungen eine wichtige Zukunftsaufgabe, ebenso wie mehr Agilität im Unternehmen. Allerdings stellt eine Markteinführung über neue, digitale Vertriebskanäle jede zweite Bank und Versicherungsgesellschaft vor große Herausforderungen. Zudem hat bislang erst ein Drittel der befragten Unternehmen digitale Produkte von Start-ups oder Technologieunternehmen in ihr Produktportfolio integriert.

Unterschiedliche Prioritäten

Banken und Versicherungen setzen zwar auf dieselben Schwerpunkte, priorisieren sie aber unterschiedlich. Bei den Versicherungen hat die Operational Excellence (82%), sprich Prozessoptimierung, höchste Priorität, gefolgt von der Customer Experience (65%) und neuen digitalen Geschäftsmodellen (63%). Bei den Banken steht hingegen die Digitalisierung der Kundenschnittstellen für eine bessere „Customer Experience“ an erster Stelle der Aufgaben (82%). Dahinter verbirgt sich die Digitalisierung der Kundenschnittstellen. 76% planen einen Fokus auf die Weiterentwicklung der bestehenden Produkte zu legen und diese durch digitale und datenbasierte Services zu ergänzen. Erst dann folgt die Operational Excellence.

Ein gemeinsames Kernproblem

Zentrales Problem sind veraltete Software-Landschaften. „Eine der zentralen Schwachstellen von Banken und Versicherungen bei der Umsetzung von neuen Strategien sind die historisch gewachsenen und veralteten Individual-Software-Landschaften“, beschreibt Mario Zillmann, Partner bei Lünendonk & Hossenfelder und Studienautor, eine der größten Schwachstellen von Banken und Versicherungen. Zwei Drittel der Banken und mehr als jede zweite Versicherung legt daher derzeit einen Fokus auf die Modernisierung der IT-Landschaft. „Dabei spielen Technologien wie Open Source, APIs und Microservices eine große Rolle, ebenso wie die Abbildung von Geschäfts- und IT-Prozessen in der Cloud“, so Zillmann.

Fokus auf Cloud und Cyber Security

Die Cloud hat sich derweil etabliert. Zwei von drei Versicherungen nutzen sie bereits und lediglich für einen kleinen Teil der Studienteilnehmer ist sie auch in Zukunft nicht relevant. Dadurch rückt auch die IT-Security verstärkt in den Fokus. Der Großteil der Banken und Versicherungen hat laut Lünendonk eine dedizierte IT-Security-Strategie in der Unternehmensstrategie verankert und mit ihrer operativen Umsetzung begonnen. „Sowohl die Cloud als auch Cyber Security sind zwei elementare Bestandteile der IT-Strategien von Banken und Versicherungen. Sie ermöglichen es, neue Geschäftsmodelle zu skalieren und stellen die Sicherheit der eigenen Daten sowie der Kundendaten sicher“, bestätigt Mario Zillmann die hohe Relevanz und das Zusammenspiel von Cloud und Cyber Security.

Amazon, Google und Microsoft dominieren

Rund drei Viertel der untersuchten Unternehmen verwenden die Public-Cloud-Plattformen der großen Anbieter wie Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google Cloud. Jede zweite Bank arbeitet mit Microsoft Azure zusammen, bei den Versicherungen immerhin mehr als jedes dritte Unternehmen. „Google Cloud holt allerdings im deutschen Banking-Markt auf“, beobachtet Zillmann.

Über die Studie

Für die Lünendonk-Studie „Digital Outlook 2025: Financial Services“ wurden 129 Führungskräfte aus der IT oder dem operativen Geschäft von Banken und Versicherungen befragt. Innerhalb der Banken wurden sowohl Genossenschaftsbanken und Sparkassen als auch Privatbanken untersucht. Die Studie wurde in fachlicher Zusammenarbeit mit Core, KPMG, Q_Perior, Nexgen und Senacor realisiert und steht ab sofort zum kostenfreien Download unter www.luenendonk.de bereit. (mh)

Bild: © Alexander Limbach – stock.adobe.com

 

Digitaler Versicherungsvertrieb: Tipps und Vorteile beim Einsatz von Chatbots & Co.

Immer mehr Versicherer nutzen digitale Vertriebslösungen mit KI, Chatbots und Sprachassistenten und sind damit erfolgreich, denn sie erzielen hohes Wachstum. Das erhöht Mitarbeiter- sowie Kundenzufriedenheit und fördert die Reputation. Ein Beitrag von Dr. Claudia Hilker, Digital-Expertin und CMO bei der Kauz GmbH.

Die Digitalisierung verändert das Kundenverhalten. Längst greifen Kunden nicht mehr zum Telefon oder schreiben E-Mails, wenn sie ein Anliegen an ein Unternehmen haben. Heute bevorzugen Kunden Social Media, Chatbots, Messengerdienste und Sprachassistenten. Das begeistert Menschen, weil die Kommunikation so einfach ist: Man spricht einfach ins Smartphone oder mit Alexa. Ver­sicherungen können damit Beratung, Service, Vertrieb und Schaden unterstützen. Versicherungen, die über Bots schnell und kompetent kommunizieren, sind beliebt.

Echtzeitkommunikation mit sofortiger Problemlösung

Erfüllt eine Versicherung diese Erwartungen nicht, ist das Risiko groß, negative Stimmen wie „lange Callcenter-Warteschleifen“ online zu finden, was die Reputation bedroht und Kundenverlust verursachen kann. In der Versicherungsbranche ist die Wechselhürde niedrig. Digitale Tools sind keine „Technikspielerei“, sondern sind längst bewährt im Einsatz bei Kunden – doch werden sie von Versicherungen kaum genutzt. Viele Versicherungen sind in der Kundenkommunikation veraltet und überlastet. Callcenter und Servicestellen sind knapp besetzt. Anrufende warten lange mit nerviger Warteschleifenmusik. Mails werden erst Tage später per Post beantwortet.

Doch seit Social Media erwarten Kunden Echtzeitkommunikation mit sofortiger Problemlösung. Sie bevorzugen digitale Tools wie Messenger und Chatbot statt Callcenter-Telefonate. Das belegen viele Studien zur Mediennutzung wie die ARD/ZDF-Onlinestudie. Digitale Kommunikation erhöht die Mitarbeiter- und die Kundenzufriedenheit. Sie bietet relevante Differenzierungsmerkmale zu Mitbewerbern, reduziert Kosten und ermöglicht Wachstum – trotz Corona-Krise. Chatbots eignen sich zum Versicherungsvertrieb auf der Website und im Facebook Messenger. Bots beraten eigenständig, führen den Kunden jederzeit zum Versicherungsabschluss und arbeiten im Service lösungsorientiert und kostengünstig.

So arbeiten Chatbots 

Ein Chatbot ist ein automatisiertes, sprachbasiertes Dialogsystem, das Aufgaben erledigt, wenn es durch Chatten mit einem Nutzer über eine Schnittstelle zum Dialog aufgefordert wird. Ein Chatbot funktioniert über Internet und kann mit Voice-Funktionen verbunden werden, z. B. mit dem Sprachassistenten von Amazon „Echo“. Chatbots liefern ressourcenschonende Alternativen oder Ergänzungen zum Callcenter. Sie bearbeiten rund um die Uhr Kundenanfragen kostengünstig und sind somit attraktiv für Unternehmen. Als erster deutscher Versicherer startete ARAG 2017 den Chatbot „ARAG Reiseassistent“ im Facebook Messenger zum Online-Abschluss einer Reiseversicherung.

Digitale Vorreiter im Versicherungsvertrieb

Lemonade ist der internationale Vorreiter im digitalen Versicherungsvertrieb. Der Kundenservice wird komplett mit Chatbots durchgeführt. Die Bots liefern beim Abschluss die Police in 90 Sekunden. Welche traditionelle Versicherung kann mit diesem Tempo mithalten? Damit ist die Messlatte massiv ange­stiegen für digitale Serviceangebote, Mit­arbeiter- und Kundenzufriedenheit, Vertriebsergebnisse und Wachstum.

Die Deutsche Familienversicherung (DFV) AG ist Vorreiter im digitalen Versicherungsvertrieb in Deutschland. Die DFV investiert in digitale Lösungen mit künstlicher Intelligenz (KI), Chatbots und Voice-Marketing – während die meisten deutschen Versicherer nur in den Außendienst investieren. Die DFV wächst schneller als der gesamte Versicherungsmarkt. Dazu meint Stefan Knoll, DFV-Gründer und Vorstandsvorsitzender: „Wir wollen auch im laufenden Geschäftsjahr 100.000 Neuverträge akquirieren, mehr als die meisten großen Ver­sicherungskonzerne hierzulande.“ „Victoria“ wird nie müde, Zahnzusatz zu verkaufen.

Das InsurTech DFV zählt zu den Überfliegern an der Börse. Der Kurs hat sich in einem Jahr mehr als verdoppelt, währen viele traditionelle Versicherer vertriebliche Einbußen durch die Corona-Krise erlitten haben. Im Gegensatz dazu ist die DFV trotz Krise massiv gewachsen.

Werden Mitarbeiter überflüssig?

Das setzt Vertriebsleiter unter Druck, die weiterhin nur in den Vermittlervertrieb investieren. Sie fragen: Verdrängen Chatbots Versicherungsmitarbeiter? Nein, es werden keine Mitarbeiter überflüssig, sie werden entlastet. Trotz Digitalisierung: Mitarbeiter bleiben im Vertrieb unersetzlich. Sie werden durch Chatbots entlastet und kümmern sich in der frei gewordenen Zeit um komplexe Anfragen. Empfehlenswert erscheint somit eine hybride Wachstumsstrategie für den Versicherungsvertrieb durch Vermittler für komplexe Produkte und ergänzende digitale Lösungen (KI, Chatbot, Alexa) für einfache Produkte sowie Service.

Tipps zum Einsatz von Chatbots im Vertrieb

Dr. Thomas Rüdel, Gründer und CEO der Kauz GmbH, die den DFV-Chatbot umgesetzt hat, erläutert: „Chatbots sind intelligente Vertriebshelfer, die Kunden in der Produktauswahl beraten – ohne menschliche Unterstützung. Die Prozesse folgen bewährten Entscheidungsbäumen und führen zu Kaufentscheidungen. Unsere Chatbots lassen sich einfach und schnell implementieren. Sie haben durch unsere NLU-Technologie ein eingebautes Sprachverständnis und beantworten bis zu 70 bis 90% aller Kundenanfragen korrekt. Bei Chatbots, die mit Machine Learning arbeiten, liegt diese Quote niedriger.“ Die hochwertigen Chatbots von Kauz sind auch bei vielen Sparkassen, Volksbanken sowie bei der R+V im Einsatz. Sie beantworten täglich mehr als 10.000 Fragen und fördern die Zufriedenheit aller Beteiligten.

Die Vorteile von Chatbots

Dr. Rüdel listet fünf Vorteile von Chatbots für den digitalen Versicherungsvertrieb auf.

  • Chatbots vermitteln Sicherheit: Sie sind online erreichbar – egal, wann jemand einen Schaden meldet: Der Chatbot ist immer bereit, sofort zu helfen.
  • Kunden wünschen sich schnelle Echtzeitkommunika­tion im digitalen Zeitalter: Versicherungen benötigen deshalb Bots, Voice- und Sprachassistenten. So werden Schadenfälle und Fragen sekundenschnell beantwortet.
  • Personalisierter Service: Chatbots können Kundendaten abrufen, dieses Wissen in die Beratung integrieren und datenbasierte Empfehlungen geben.
  • Kundenzufriedenheit: Je zufriedener Kunden mit der Bearbeitung einer Anfrage sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit zur Empfehlung!
  • Effizienz: Der Chatbot-Einsatz ermöglicht es, mehrere Kundenanliegen gleichzeitig zu bearbeiten und somit mehr Kunden in einer kürzeren Zeit zu betreuen.
Fazit

Versicherungen gewinnen mit digitalen Lösungen ein modernes Image, positive Reputation, zufriedene Mitarbeiter und Kunden, reduzierte Servicekosten, beschleunigte Prozesse und Wachstum im digitalen Zeitalter – trotz Krisen.

Diesen Beitrag lesen Sie auch in AssCompact 09/2020 und in unserem ePaper.

Bild oben: © sdecoret – stock.adobe.com

 
Ein Artikel von
Claudia Hilker
Dr. Thomas Rüdel

DELA mit neuem Extranet für Vermittler

Mit „DELA-Port“ haben die DELA Lebensversicherungen ein neues Extranet gestartet, das Vermittler durch die DELA-Welt navigiert. Es vereint alle digitalen Prozesse in Beratung und Vertrieb in einem Portal. Außerdem hat das Unternehmen sein bestehendes Vertriebspartner-Portal einem Relaunch unterzogen.

Die DELA Lebensversicherungen haben im Zuge der Digitalisierung aller Prozesse ihr neues Extranet DELA-Port für Vermittler präsentiert. Es navigiert Vermittler durch die DELA-Welt und bündelt alle digitalen Prozesse in Beratung und Vertrieb in einem übersichtlichen Portal. Zugleich hat der Versicherer sein bestehendes Vertriebspartner-Portal einem Relaunch unterzogen und im Hinblick auf Nutzerführung, Funktionen und Design überarbeitet. Im Vordergrund des Relaunches standen der schnelle und barrierefreie Zugriff auf die Produktwelt der DELA.

Im DELA-Port finden Vermittler wichtige Informationen wie Antragsstatus, Bestandsdaten, Stornogefahrmitteilungen, Provisionsdaten sowie Downloadmöglichkeiten von Daten. Der Hauptmakler hat als Administrator die Möglichkeit, seinen Mitarbeitern Zugriffsrechte zu übertragen und somit den Zugang zu ausgewählten Informationen freigeben.

Single-Sign-On-Verfahren

Über das Single-Sign-On-Verfahren hat der Vermittler gleichzeitig Zugang zum Vertriebspartner-Portal der DELA und kann alle dortigen Funktionen nutzen. Für den Zugriff auf die persönlichen Angebotsrechner und das Downloadcenter reicht künftig ein Login.

Informationsangebot im Login-freien Bereich ausgebaut

Im DELA Vertriebspartner-Portal stellt der Versicherer nun viele Informationen für Vermittler und Interessierte auch ohne Login bereit. Zudem können Makler sich über das Portal zur DELA Akademie anmelden. Außerdem finden sich hier Informationen zu einer Partnerschaft mit der DELA.

Im erweiterten Login-Bereich des Vertriebspartner-Portals können Vermittler außerdem auf die Partnerleistungen der DELA zugreifen, wie etwa die Bestellung vertriebsunterstützender Apps, das Download-Center mit Dokumenten zu aktuellen Kampagnen, Vorsorgethemen sowie den Informationen zum DELA Familien-Schutz und zum Ersthilfeprogramm.

„Unsere konsequente Digitalstrategie ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg der DELA Lebensversicherungen in Deutschland“, unterstreicht Walter Capellmann, Hauptbevollmächtigter der DELA Lebensversicherungen. „Wir wollen mit unseren Produkten, Services und unseren digitalen Prozessen neue Maßstäbe setzen und unsere Vertriebspartner bestmöglich in Beratung und Vertrieb unterstützen.“ (tk)

Bild: © teguhjatipras – stock.adobe.com

 

Plattform werversichert.es digitalisiert Risikovoranfrage

Die Plattform werversichert.es, die Ende August an den Start gegangen ist, hat es zum Ziel, den Risikovoranfrageprozess für BU, Grundfähigkeiten und Co. sowie für RLV und private Krankenversicherung komplett zu digitalisieren. werversichert.es bietet dabei drei verschiedene Leistungspakete.

Ende August ist die Plattform werversichert.es livegegangen. Ziel der Plattform ist es, den Prozess der Risikovoranfrage für die Einkommensabsicherung (BU, DU, Grundfähigkeiten, Dread Disease etc.), die Risikolebensversicherung und die private Krankenversicherung komplett zu digitalisieren.

werversichert.es bietet intelligente Formulare, zu denen der Vermittler seinen Kunden oder Interessenten exklusive Zugangsdaten zur Verfügung stellen kann. Der Kunde oder Interessent kann dann online überall auf der Welt die Risikovoranfrage ausfüllen.

Dabei reagiert das Formular automatisch auf Eingaben – für den Ausfüllenden oft gänzlich unbemerkt. Besteht eine Vorerkrankung? Dann fragt das intelligente Formular automatisch Details dazu ab. Nimmt jemand Medikamente, fragt das Formular beispielsweise nach Namen oder wie oft das Medikament genommen wird. Werden keine Medikamente genommen, sind die Fragen überflüssig und werden auch nicht gestellt. Am Ende steht eine fertige Risikovoranfrage, die den Versicherungsgesellschaften für ein Votum zur Verfügung gestellt werden kann.

Drei unterschiedliche Leistungspakete

Es gibt drei unterschiedliche Pakete mit abweichenden Leistungen. Die Basic-Variante enthält beispielsweise nur eine bestimmte Anzahl an Voranfragen, die pro Monat erstellt werden können, während man im Prime Paket eine unlimitierte Anzahl an Voranfragen erstellen kann. Zudem gibt es dort Features wie beispielsweise den Themen-Editor. Dort kann der Makler sein eigenes Logo hochladen und die Farben der Formulare seinem persönlichen Design anpassen. Dann erscheinen die Formulare, die der Kunde ausfüllt, im Design des Maklers.

Die Architektur der Plattform erlaubt es zudem, dass weitere Formulare in das bestehende System eingebaut werden können. Angedacht ist deshalb auch die Einbindung von individuellen Formularen anderer Makler sowie demnächst auch die Risikoerfassung für Privat und Gewerbe. (ad)

Bild: © Antonioguillem – stock.adobe.com

 

Finconomy steigt bei Taping- und Videokonferenzanbieter ein

Die Finconomy AG hat eine Minderheitsbeteiligung an der Fintech MiFID Recorder GmbH erworben. Die strategische Beteiligung am marktführenden Taping-Anbieter der Finanzwirtschaft soll das Geschäftsfeld „Digital Advisory“ stärken.

Mit dem Erwerb einer Beteiligung von 25,1% an der Fintech MiFID Recorder GmbH baut die Finconomy AG ihr B2B-Ökosystem spezialisierter Fintech- und Insurtech-Unternehmen weiter aus. Der Münchner B2B-Company Builder komplettiere damit im Segment Wealth- und Asset-Management das aus hybrid einsetzbaren Beratungslösungen bestehende Leistungsspektrum.

Aufsichtsrechtskonforme Aufzeichnung und Archivierung

Der auf die Finanzwirtschaft spezialisierte Tapinganbieter MiFID-Recorder fokussierte sich seit dem Produktlaunch vor über zwei Jahren daraufm, eine aufsichtsrechtskonformen Aufzeichnung und Archivierung von Anlageberatungsgesprächen zur Verfügung zu stellen. Ergänzend hierzu stellt das Unternehmen seit einigen Monaten auch eine Aufzeichnungssoftware für Video-Konferenzen bereit und liefert damit als derzeit einziger Anbieter ein aufsichtsrechtskonformes Komplettpaket aus einer Hand.

Corona-Push für digitale Kommunikation

Durch die verpflichtende Aufzeichnung von Telefongesprächen seit Inkrafttreten der MiFID2 Anfang 2018 bzw. der FinVerm-Neu im August diesen Jahres hat sich das RegTech nach eigenen Angaben zu der marktführenden Branchenlösung entwickelt. In diesem Jahr hätten zudem die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu einem regelrechten Push digitaler Kommunikation geführt. Neben führenden Finanzvertrieben wie Swiss Life Select und Bonnfinanz hat das Unternehmen auch große Maklerpools wie Fonds Finanz, Jung, DMS & Cie sowie Fondsnet von seinem Leistungsangebot überzeugt.

Digital Advisory besser vernetzen

Um den Mehrwert der von Finconomy-Beteiligungsunternehmen bereitgestellten Services zu optimieren, ist mittelfristig geplant, die Taping- und Videokonferenzlösungen mit den Lösungen des Geschäftsbereichs „Digital Advisory“ zu vernetzen. Im Geschäftsbereich „Digital Advisory“ hält Finconomy mit der fundsaccess AG und der WeAdvise AG zwei auf die Bereiche Wealth- und Asset-Management spezialisierte FinTechs. Während der im Segment der Finanzanlagenvermittler führende SaaS-Provider fundsaccess für die komplette Digitalisierung des Anlageberatungsprozesses steht, unterstützt WeAdvise Vermögensverwalter bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse unter Einbezug der Kundenschnittstelle. (mh)

Bild: © andranik123 – stock.adobe.com

 

Neue Studie zu Funktionen von Maklerverwaltungsprogrammen

Insgesamt zehn Maklerverwaltungsprogramme (MVP) hat die deutsche-versicherungsboerse.de in einer Untersuchung beleuchtet. Über einen MVP-Navigator können Makler ermitteln, welches MVP generell ihren Wünschen entspricht. Eine MVP-Landkarte gibt zudem einen Einblick in die Leistungspotenziale.

Im Rahmen einer Studie hat die deutsche-versicherungsboerse.de zehn Maklerverwaltungsprogramme/-systeme unter die Lupe genommen. Hierbei haben mehr als zehn Makler, IT-Experten und Vertriebsspezialisten über 1.200 Aspekte eines eigenständig aufgestellten Kriterienkatalogs abgearbeitet. Mit Blick auf das Ergebnis spricht die dvb von einem komplett neuen Einblick in die Funktionen der MVP, sowohl aus Sicht der Makler als auch der Versicherer.

„Ohne ein leistungsfähiges MVP ist ein effektives Arbeiten in einem Maklerbüro heute nicht mehr möglich“, unterstreicht Friedel Rohde, Geschäftsführer der dvb. Ziel der Untersuchung sei nicht die Bewertung der MVP oder die Vergabe eines Awards, sondern der Abgleich mit dem aufgestellten Kriterienkatalog, um Maklern und Versicherern einen tiefen Einblick in die Funktionalitäten der MVP zu geben, wie Rohde das Projekt erläutert.

MVP-Landkarte zeigt Leistungspotenziale

Über eine MVP-Landkarte erhalten Makler einen umfassenden Einblick in die Leistungspotenziale der MVP. Diese Landkarte ist auch für Versicherer von Interesse, vor allem im Hinblick auf die Maklerbetreuung. Der Betreuer werde vom analogen Produkterklärer zum Digitalisierungsberater. Es gelte, Prozesse des eigenen Hauses in den MVP-Systemen des Maklers zu etablieren. „Dazu ist grundlegendes Know-how über den MVP-Markt erforderlich“, so Rohde weiter.

Mit der Studie will die dvb Versicherern auch eine Entscheidungshilfe an die Hand geben, mit welchem MVP eine Zusammenarbeit und die Einrichtung von Schnittstellen sinnvoll ist.

MVP-Navigator für Makler

Makler haben die Möglichkeit, über einen von der dvb entwickelten MVP-Navigator zu ermitteln, welches Programm oder System generell ihren Wünschen entspricht. Zusätzlich bekommen Makler in einer PDF-Datei einen Querschnitt aus der MVP-Landkarte.

Der MVP-Navigator und die MVP-Landkarte können über die Webseite der dvb erworben werden. Makler finden hier weitere Informationen, Versicherer hier. (tk)

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Mr-Money erweitert Vergleichsrechner um Tierkrankenversicherung

Das Softwareunternehmen Mr-Money bietet ab sofort auch einen Vergleichsrechner für die Sparte Tierkrankenversicherung. Das Tool können Vermittler sowohl in der Beratung einsetzen als auch in die eigene Maklerhomepage oder andere Kundenbereiche einbinden.

Mr-Money hat seine Sachvergleichsrechner um eine zusätzliche Sparte erweitert: Ab sofort können Vermittler auch einen Vergleichsrechner zur Tierkrankenversicherung nutzen. Insgesamt können die Anwender der Sachvergleichsrechner aus dem Hause Mr-Money nun auf mehr als 14 Sparten zurückgreifen.

Mit dem neuen Tool lässt sich die steigende Nachfrage von Tierbesitzern bedienen, die nach einem passenden Krankenschutz für ihre Tiere suchen. Vermittler können den Vergleichsrechner sowohl für die Beratung verwenden als auch in die eigene Maklerhomepage oder andere Endkundenbereiche integrieren. Für ein einheitliches Erscheinungsbild und eine möglichst einfach Anwendung sorgt das neue dynamische Layout der Mr-Money Sachvergleichsrechner (AssCompact berichtete).

Zusätzliche Funktion

Als zusätzliche Funktion des Vergleichsrechners bietet das Softwareunternehmen die Möglichkeit, viele der hinterlegten Tarife angebundener Versicherer über den hauseigenen Pool „Mr-Money Makler-Bund“ einzureichen. Bei direkter Anbindung zur Gesellschaft kann natürlich weiterhin auch über die eigene Anbindung eingereicht werden.

Erst Hund, dann Katze

Zum Start ist der neue Rechner ausschließlich auf Hunde zugeschnitten. Eine Erweiterung auf andere Haustiere wie etwa Katzen ist laut Mr-Money bereits in Planung. Auch sollen bald weitere Tierkrankenversicherer im neuen Vergleichsrechner zu finden sein. (tk)

Bild: © Ilike – stock.adobe.com