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Personen & Nachrichten

Veränderungen im KRAVAG-Vorstand

Seit Anfang Januar 2026 ist Sebastian Mederer Vorstand der KRAVAG-LOGISTIC Versicherungs-AG, der KRAVAG-ALLGEMEINE Versicherungs-AG sowie der KRAVAG-SACH Versicherungs-VaG. Als Vorstand der KRAVAG folgt er auf Michael Busch, der seinen Ruhestand angetreten hat.

Neuzugang im KRAVAG-Vorstand: Wie das Unternehmen mitteilt, wurde Sebastian Mederer zum 01.01.2026 zum Vorstand der KRAVAG-LOGISTIC Versicherungs-AG, der KRAVAG-ALLGEMEINE Versicherungs-AG sowie der KRAVAG-SACH Versicherungs-VaG berufen.

Mederer ist seit mehr als zehn Jahren bei der KRAVAG-Mutter R+V in Führungspositionen tätig. So leitet er den Bereich Firmenkunden Komposit beim genossenschaftlichen Versicherer. Als Vorstand der KRAVAG folgt der 44-Jährige auf Michael Busch, der Ende 2025 seinen Ruhestand angetreten hat.

Die KRAVAG Versicherung feiert in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen. Die KRAVAG-LOGISTIC ist der Spezialversicherer für Lkw, Sattelzugmaschinen, Busse und andere Nutzfahrzeuge. Die KRAVAG-ALLGEMEINE bietet Services im Bereich der privaten Kfz-Versicherung. Die KRAVAG-SACH ist auf die Unfallversicherung spezialisiert. (tik)

News über weitere personelle Veränderungen lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © KRAVAG

 

Strategie statt Größe: Bernd Helmsauer erklärt seinen Rückzug

Der Rückzug von Bernd Helmsauer als Geschäftsführer der Helmsauer Holding hat den Markt überrascht. Im Interview mit AssCompact erklärt der Unternehmer die strategischen Gründe für seinen Schritt. Zudem spricht er über seine eigene künftige Rolle außerhalb des Maklergeschäfts.

Ein Interview mit Bernd Helmsauer, Geschäftsführer
Herr Helmsauer, Ihr Rückzug als Geschäftsführer der Helmsauer Holding kam für den Markt überraschend. Was war der konkrete Auslöser für diesen Schritt?

Der Rückzug war das Ergebnis eines grundlegenden strategischen Dissenses im Gesellschafterkreis. Es ging nicht um Personen, sondern um die Frage, wie sich eine Maklergruppe nachhaltig entwickeln lässt.

Worin bestand der Dissens mit dem Investor konkret?

Ich halte eine Wachstumsstrategie, die primär auf überwiegend kreditfinanzierten Zukäufen basiert, für problematisch. Integration und Nutzung von Synergien müssen im Mittelpunkt stehen. Zukäufe allein schafften keinen dauerhaften Wert.

Was passiert mit dem Versicherungsmaklergeschäft der Helmsauer-Gruppe nach Ihrem Rückzug?

Das Versicherungsmaklergeschäft wird fortgeführt. Die operative Verantwortung liegt nun vollständig bei Herrn Dr. Tischendorf, der die Holding und alle darunter angesiedelten Maklergesellschaften und den Assekuradeur führt. Ich selbst habe damit operativ nichts mehr zu tun. Meine Rolle beschränkt sich auf die eines Gesellschafters.

Viele Investoren argumentieren, dass Größe ein entscheidender Wettbewerbsvorteil ist. Warum teilen Sie diese Sicht nicht mehr?

Größe ist kein Selbstzweck. Sie erhöht die Komplexität. Ohne klare Integration steigen Kosten, Reibung und Abhängigkeit von immer neuen Übernahmen. Das Modell trägt sich dann nur so lange, wie ausreichend attraktive Kaufobjekte verfügbar sind.

Was hat sich denn im Marktumfeld geändert?

Ganz generell gilt, dass die Zahl der für Investoren wirklich attraktiven Maklerhäuser in Deutschland abnimmt. Von ca. 100 für Investoren relevanten Maklerhäusern sind 88 Häuser mittlerweile verkauft. Die verbleibenden befinden sich in fester Hand oder sind strukturell sehr stabil. Diesem investorenrelevanten Segment steht eine breite Mehrheit von Maklerbetrieben gegenüber, die lediglich ein bis fünf Mitarbeitende haben. Diese kleineren Unternehmen sind für viele Investoren in der Regel nicht attraktiv. Bei EBITDA-Größen von etwa 150.000 bis 200.000 Euro fressen Transaktions- und Due-Diligence-Kosten in der Anfangsphase einen erheblichen Teil des wirtschaftlichen Potenzials auf. Hier wird es bei manchen Konsolidierern neue Antworten benötigen.

Ihre beiden Söhne gehen nun mit dem „Helmsauer Verbund“ einen eigenen Weg. Was machen sie konkret?

Meine Söhne haben sich bewusst für einen unternehmerischen Neuanfang außerhalb der bisherigen Holding entschieden. Beide führen die Unternehmen gemeinsam. Ich selbst bin daran operativ und finanziell nicht beteiligt, auch wegen des bestehenden Wettbewerbsverbots.

Welche Gesellschaften haben Ihre Söhne mit dem „Helmsauer Verbund“ genau gegründet?

Diese Infos sind ja dem Internet zu entnehmen. Daraus geht hervor, dass vier Gesellschaften gegründet wurden: eine Holding, dann die Helmsauer Versicherungsmakler GmbH, die Helmsauer Zeichnungsstelle GmbH als Assekuradeur sowie die Deutsche Gesellschaft für betriebliche Vorsorge GmbH.

Welche Rolle nehmen Sie nach Ihrem Rückzug aus dem Versicherungsmaklergeschäft künftig ein?

Ich bin jetzt nicht arbeitslos, falls Sie das meinen (lacht). Selbstverständlich bleibe ich unternehmerisch aktiv. Innerhalb der Helmsauer Gruppe verantworte ich weiterhin 17 Gesellschaften, an denen ich 100% der Gesellschaftsanteile halte und die nicht dem Versicherungsmaklergeschäft zuzuordnen sind. Dazu zählen unter anderem eine Verrechnungsstelle für Ärzte, eine IT- Gesellschaft sowie ein Beratungszentrum für das Gesundheitswesen und Abrechnungsgesellschaften für sogenannte Selektivverträge (GKV-Leistungen). Dort bin ich weiterhin als Geschäftsführer tätig. Meine beiden Söhne sind seit dem 01. Januar ebenfalls in Teilzeit als angestellte Mitarbeiter in der Verrechnungsstelle für Ärzte tätig und werden von mir auf eine zukünftige Geschäftsführertätigkeit vorbereitet.

Das Wettbewerbsverbot wiederum schließt eine operative Tätigkeit im Versicherungsmaklergeschäft für mich aus. Daran halte ich mich konsequent. Meine weitere Rolle ist damit klar definiert und sauber abgegrenzt.

Wie hat der Markt auf die Veröffentlichung Ihres Rückzugs reagiert?

Unmittelbar nach der öffentlichen Kommunikation meines Rückzugs haben sich einige Konsolidierer bei mir gemeldet. Alle Anfragen zielten auf eine Tätigkeit als Berater bzw. Advisor ab. Die Geschwindigkeit und Anzahl dieser Anfragen haben selbst mich überrascht. Das zeigt, wie dynamisch der Markt aktuell ist. Ich habe allen abgesagt.

Zusätzlich haben mich ein paar Vorstandsvorsitzende und Vertriebsvorstände von Versicherungsunternehmen wegen einer Beratertätigkeit angefragt. Da bin ich momentan in der Prüfung.

 
Ein Interview mit
Bernd Helmsauer

Nina Henschel wechselt zur Zurich Gruppe

Nina Henschel, Mitglied der Vorstände der ERGO Kranken und DKV Deutsche Krankenversicherung, geht zur Zurich Gruppe Deutschland. Sie folgt auf Ulrich Christmann und wird neue Vertriebsvorständin „Privat- & Gewerbekunden“. Den Vorstandsbereich übernimmt Henschel spätestens ab September.

Die Zurich Gruppe Deutschland bekommt mit Nina Henschel eine neue Vertriebsvorständin „Privat- & Gewerbekunden“. Die 49-Jährige wird diesen Vorstandsbereich spätestens zum 01.09.2026 übernehmen und ist künftig Teil des deutschen Management-Boards. Sie tritt die Nachfolge von Ulrich Christmann an, der zum 30.06.2026 planmäßig in den Ruhestand geht.

Henschel kommt von der ERGO Group AG, wo sie seit 2023 als Vorständin das Ressort Partnervertriebe und Kollektivgeschäft Gesundheit bei der Deutsche Krankenversicherung AG und der ERGO Krankenversicherung AG verantwortet. Zuvor leitete sie als Vorständin bei der R+V Versicherung AG die Bereiche Gesundheit und Operations Personenversicherung. Ihren berufliche Laufbahn begann die Diplomkauffrau 2002 im AXA Konzern. Dort war sie seit 2016 als Vorstand für die Deutsche Ärzte Versicherung AG und Deutsche Ärzte Finanz AG tätig.

Christmann, seit 2023 Vertriebsvorstand für „Privat- & Gewerbekunden“, wird Ende Juni 2026 nach über 40 Jahren im Banken- und Versicherungsgeschäft seinen Ruhestand antreten. Er ist seit Februar 2019 bei der Zurich Gruppe Deutschland und verantwortete insbesondere die strategische Vertriebspartnerschaft mit der Deutschen Bank. 2023 übernahm er den neu geschaffenen Vertriebsvorstandsbereich „Privat- & Gewerbekunden“. In dieser Funktion steuerte er die Neuausrichtung der Vertriebsorganisation einschließlich der Zusammenführung der Vertriebswege Zurich Exklusivpartner, Makler und Deutsche Bank/Postbank. (tik)

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Bild: © Zurich

 

Thomas Vogel ist neuer CEO der AGILA Haustierversicherung

Die AGILA Haustierversicherung hat einen neuen CEO: Zum 15.12.2025 hat Thomas Vogel den Vorstandsvorsitz des Spezialversicherers für Hunde und Katzen übernommen. Vogel war zuvor Geschäftsführer bei AdmiralDirekt. Bei AGILA folgt er auf Marco Brandt.

Die AGILA Haustierversicherung, die 2022 zur europaweit agierenden Pinnacle Pet Group gehört, hat einen neuen CEO. Seit dem 15.12.2025 steht Thomas Vogel an der Spitze des Spezialversicherers für Hunde und Katzen. Vogel war zuvor 18 Jahre lang für die Kfz-Direktversicherung AdmiralDirekt tätig, davon rund zwölf Jahre als Geschäftsführer. Mit dem Wechsel zu AGILA folgt Vogel auf Marco Brandt. Dort prägte er als Geschäftsführer maßgeblich die Entwicklung und den Erfolg der Direktvertriebsmarke, wie es in der Pressemitteilung weiter heißt.

„Der Haustiermarkt hat sich in den vergangenen Jahren enorm bewegt. Seit der Anpassung der tierärztlichen Gebührenordnung und dem Markteintritt neuer Wettbewerber ist die Konkurrenz spürbar härter geworden – gerade für Spezialversicherer wie AGILA. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit einem hoch motivierten Team die Produktinnovationen voranzutreiben, strategische Partnerschaften auszubauen und mit unserer Kundenorientierung neue Maßstäbe zu setzen“, erklärt Thomas Vogel. (tik)

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Bild: © AGILA

 

Wechsel in der Geschäftsführung von AdmiralDirekt

Nach rund zwölf Jahren als Geschäftsführer von AdmiralDirekt hat Thomas Vogel das Unternehmen verlassen. Auf ihn folgen Julia Heine und Andreas Strick als Geschäftsführer. Heine verantwortet künftig den Bereich Betrieb und Prozesse, Strick ab April 2026 die Bereiche Vertrieb und Marketing.

Nach 18 Jahren bei AdmiralDirekt, davon rund zwölf Jahre als Geschäftsführer, hat sich Thomas Vogel aus der Unternehmensführung, um sich einer anderen Aufgabe zu widmen. Er habe die Entwicklung der Direktvertriebsmarke der Itzehoer Versicherungen in dieser Zeit maßgeblich geprägt und AdmiralDirekt erfolgreich im deutschen Kfz-Versicherungsmarkt positioniert, wie das Unternehmen dazu schreibt. Die Nachfolge von Vogel treten zwei neue Geschäftsführer an: Julia Heine und Andreas Strick.

Heine verantwortet künftig den Bereich Betrieb und Prozesse. 2013 begann die heute 37-Jährige ihre berufliche Laufbahn bei AdmiralDirekt, wurde nach zwei Jahren Expertin im Kundenservice und übernahm später die Verantwortung für alle Teams dieses Bereichs.

Andreas Strick wird zum 01.04.2026 Geschäftsführer von AdmiralDirekt für die Bereiche Vertrieb und Marketing. Der 44-Jährige kommot von der FRIDAY Versicherung, wo er derzeit als Director Operations für den Kundenservice in Betrieb und Schaden sowie die Prozessorganisation für das gesamte deutsche Geschäft verantwortlich ist. Der Betriebswirt und Versicherungskaufmann verfügt über mehr als 20 Jahre Branchenexpertise – vornehmlich im Kfz-Bereich – mit den Schwerpunkten Direktversicherung, Produktentwicklung, Prozesse und Controlling. Vor seiner Tätigkeit für FRIDAY war Strick sieben Jahre lang Abteilungsleiter Motor Privatkunden General Insurance Versicherungstechnik bei der Zurich Gruppe Deutschland.#

Bild: © AdmiralDirekt

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Christian Zahn in den Vorstand der ODDO BHF SE berufen

Bei der ODDO BHF SE gibt es einen Neuzugang im Vorstand. Christian Zahn wird ab dem 01.01.2026 dem Gremium angehören. Bis dato war Zahn bei ODDO BHF als Global Head of Investment Banking insbesondere in der M&A-Beratung aktiv. Diesen Bereich wird er auch im Vorstand weiter verantworten.

Christian Zahn wird mit Wirkung zum 01.01.2026 in den Vorstand der ODDO BHF SE berufen. Das hat der Aufsichtsrat in seiner letzten Sitzung beschlossen. Zahn ist im September 2024 als Global Head of Investment Banking und Mitglied des Group Management Committee (GMC) zur deutsch-französischen Bankengruppe gestoßen, wo er als Partner der Gruppe sämtliche Investment-Banking-Aktivitäten der Gruppe verantwortet.

Insbesondere betreute Zahn hierbei den Bereich der M&A-Beratung in Frankreich, der Schweiz, Deutschland und jüngst in Österreich und Mittel- und Osteuropa. Dieses strategische Wachstumsfeld des Unternehmens wird er nun auch im Vorstand der ODDO BHF SE verantworten, so Philippe Oddo, geschäftsführender Gesellschafter und Vorstandsvorsitzender von ODDO BHF.

Vor seiner Tätigkeit bei ODDO BHF war Christian Zahn Partner bei McKinsey & Company im Zürcher Büro, wo er die Banken- und Versicherungsaktivitäten in der Schweiz leitete und zudem Co-Leiter der Asset and Wealth Management Practice in EMEA und Mitglied des Leadership-Teams für Strategy & Corporate Finance war. Zuvor war er bei der Deutschen Bank im Investment Banking mit Schwerpunkt Corporate Finance im deutschsprachigen Raum tätig. (mki)

 

Haftpflichtkasse: Neuer Leiter für Kompetenzfeld KI & Datenstrategie

Die Haftpflichtkasse will ihre digitale Transformation beschleunigen und hat zum 01.01.2026 eine neue Schlüsselposition mit Nicolas Pöltl besetzt. Er übernimmt die Leitung des Kompetenzfeldes KI & Datenstrategie im Unternehmen.

Die Haftpflichtkasse VVaG besetzt zum 01.01.2026 eine neue Schlüsselposition im Unternehmen: Nicolas Pöltl übernimmt die Leitung des Kompetenzfeldes KI & Datenstrategie. Ziel dieses Schrittes ist die Beschleunigung der digitalen Transformation.

Pöltl hat damit eine zentrale, technisch verantwortliche Rolle für die Etablierung der unternehmensweiten Datenstrategie als Grundlage für die Entwicklung und Implementierung von künstlicher Intelligenz inne. Diese Aufgaben, heißt es vom Unternehmen, seien entscheidend für die Modernisierung aller digitalen Prozesse des Schaden- und Unfallversicherers aus Roßdorf.

Pöltl verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Versicherungsbranche. Er bringt Expertise in der Führung, Skalierung und Neuausrichtung datengetriebener Organisationen mit ins Unternehmen. Zuletzt war bei BNP Paribas Cardif als CEO und Hauptbevollmächtigter sowie Mitglied des Executive Committee der BNP Paribas Gruppe in Deutschland tätig. Er startete seine Karriere als Strategieberater bei der Boston Consulting Group. Danach wechselte er zum Versicherungskonzern ARAG und ging im Anschluss zur Wefox Gruppe. (lg)

Bild: © Die Haftpflichtkasse

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QBE stärkt Maklerbetreuung in Deutschland

Ab 01.01.2026 übernimmt Sabine Hartung die neu geschaffene Rolle der Broker Relationship Managerin am Standort Hamburg von QBE. Das Unternehmen will dabei seine Nähe zum deutschen Maklermarkt intensivieren.

QBE Deutschland hat Sabine Hartung zur Broker Relationship Managerin ernannt. Mit der Neueinstellung will QBE sein Market-Management-Team stärken und die enge Zusammenarbeit mit führenden Maklern in Deutschland ausbauen. Ziel ist, externe Partnerbeziehungen strategisch zu entwickeln, das spartenübergreifende Portfolio zu stärken und Kunden mit noch mehr regionaler Nähe zu begleiten, so teilt QBE mit.

Neue Broker Relationship Managerin am Standort Hamburg

Sabine Hartung startet am 01.01.2026 im Hamburger Büro von QBE und berichtet an Alexander Meyer, Head of Market Management Germany mit Sitz in Düsseldorf. In ihrer Rolle verantwortet sie die spartenübergreifende Portfolioentwicklung, das Broker- und Vertragsmanagement, Sales Controlling sowie die Geschäftsentwicklung.

Sabine Hartung verfügt über mehr als 30 Jahre Branchenerfahrung in der Industrieversicherung. Sie kommt von WTW, wo sie zuletzt als Senior Account Manager tätig war. Ihrer Karriere begann sie bei AXA im Bereich Industrielle Sachversicherung, bevor sie in verantwortlichen Funktionen bei Marsh und Aon arbeitete, darunter als Senior Fachbetreuerin bei Marsh und als Broker bei Aon. (mki)

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Stühlerücken bei Xempus

Der auf betriebliche Vorsorge spezialisierte Anbieter Xempus stellt seine Führungsspitze neu auf. Malte Dummel, bislang Co-CEO der Xempus AG und Teil der Geschäftsführung der Xempus Deutschland GmbH, wird CEO beider Unternehmen. Xempus-Gründer Martin Bockelmann wechselt in den Aufsichtsrat.

Personelle Veränderungen bei Xempus, der Software-as-a-Service-Plattform für den Vertrieb und die Verwaltung der betrieblichen Vorsorge: Malte Dummel, bislang Co-CEO der Xempus AG und Mitglied der Geschäftsführung der Xempus Deutschland GmbH, übernimmt zum 01.01.2026 die Rolle als CEO beider Unternehmen. Die künftige Geschäftsführung der Xempus Deutschland GmbH besteht zudem aus Dr. Florian Bernlochner als Chief Product Officer (CPO), Thomas Strehl als Chief Technology Officer (CTO) sowie Matthias Gerhardt als Chief Financial Officer (CFO). Als Teil der erweiterten Geschäftsleitung wurden Dr. Nadine Fischer und Zinovia Wendlandt als Prokuristinnen benannt.

Martin Bockelmann, Gründer und Co-CEO der Xempus AG, wechselt zum Ende des Jahres in den Aufsichtsrat. Dies gilt ebenso für Stefan Huber, Gründer der eVorsorge Systems GmbH und bisher Mitglied der Geschäftsführung der Xempus Deutschland GmbH. (tik)

Im Bild die erweiterte Geschäftsführung von Xempus (v. l. n. r.): Zinovia Wendlandt (General Manager Insurer Services), Matthias Gerhardt (CFO), Malte Dummel (CEO), Thomas Strehl (CTO), Dr. Florian Bernlochner (CPO) und Dr. Nadine Fischer (General Manager Enterprise Services), © Xempus

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Neuer Finanzvorstand für die Bayerische

Die Versicherungsgruppe die Bayerische wird Michael Scheriau zum 01.06.2026 in den Vorstand berufen. Zum 01.09.2026 übernimmt Scheriau dann auch das Finanzressort von Thomas Heigl, der den Ruhestand antritt.

Die Versicherungsgruppe die Bayerische ordnet ihre Finanzressorts für die nächsten Jahre neu auf. In diesem Zusammenhang hat der Versicherer nun bekannt gegeben, dass Michael Scheriau zum 01.06.2026 in den Vorstand berufen wird. Nach einer dreimonatigen Übergangsphase wird er zum 01.09.2026 dann die Verantwortung für das Finanzressort von Thomas Heigl übernehmen, der nach langjähriger Tätigkeit als Finanzvorstand der Bayerischen in den Ruhestand gehen wird, wie das Unternehmen mitteilt.

Scheriau hat über zwei Jahrzehnte Erfahrung in Finanzsteuerung, Kapitalanlagen, Rechnungswesen, ALM und strategischer Unternehmensplanung. Zuvor war u. a. bei Swiss Life, MEAG und zuletzt der Münchener Verein Versicherungsgruppe tätig. Dort war er Fachbereichsleiter Rechnungswesen und leitete wesentliche Modernisierungsschritte, z. B. den Neuaufbau des Asset-Liability-Managements, die Einführung eines neuen Kapitalanlagensystems sowie die organisatorische Weiterentwicklung des gesamten Finanzbereichs.

Er übernimmt die Verantwortung für ein Ressort, das in einer Phase hoher regulatorischer Anforderungen, veränderter Zinslandschaften und wachsender Nachfrage nach transparenter Kapitalsteuerung eine zentrale Rolle spielt, heißt es von die Bayerische. (lg)

Bild: © die Bayerische

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