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Unternehmensmeldungen

MLP erwirbt weitere Maklerunternehmen

Die MLP Gruppe will den Markt für Industrieversicherungen erschließen. Nach der Übernahme des Mittelstandsmaklers RVM im Februar dieses Jahres hat der Konzern nun im Norden zugekauft und treibt damit den strategischen Ausbau des neuen Segments Industrieversicherungsmakler voran.

Im Februar hatte der MLP-Konzern mit dem Erwerb des Industrieversicherungsmaklers RVM mit mehr als 2.500 Unternehmenskunden die Grundlage für den strategischen Ausbau des Bereichs Gewerbe- und Industrieversicherung gelegt. Nun setzt das Wieslocher Unternehmen seine Wachstumsbestrebungen in diesem Segment fort: Der Firmenverbund aus den Maklerhäusern Adolph Jahn GmbH & Co. KG, Ed. Sengstack & Sohn GmbH & Co. KG, Hans L. Grauerholz GmbH sowie Erich Schulz GmbH wird Teil des neuen Segments Industrieversicherungsmakler im MLP-Konzern, das durch die RVM Gruppe abgebildet wird.

Mit dem Erwerb der Makler will MLP seine Position im Norden Deutschlands stärken. Alle Firmen des Verbunds sind vor allem auf den Bereich der Transportversicherungen spezialisiert und kommen mit zusammengenommen 15 Mitarbeitern auf einen jährlichen Umsatz von gut 2 Mio. Euro. Unternehmensangaben zufolge sei die Kontinuität für Bestandskunden sichergestellt, denn die Firmen des Verbunds sowie die Marken bleiben wie auch die bisherigen Ansprechpartner erhalten.

„Als Teil der RVM Gruppe beabsichtigen wir, unser Geschäft gezielt weiterzuentwickeln, damit unsere Kunden weltweit vom Zusammenwirken der Gruppe profitieren. Dabei bleiben wir der bewährte Partner für unsere Kunden“, erklärt Dieter Hamester, Geschäftsführer des Firmenverbunds. „Wir freuen uns, dass die dazugewonnenen Partner mit ihrer Expertise nun Teil unserer Aktivitäten sind und unsere mittelständische Identität weiter stärken. Mit dem Zusammenschluss verfügen wir jetzt auch über einen sichtbaren Auftritt im Norden“, so Michael Friebe, Geschäftsführer von RVM. Mit der Transaktion gehören nun 100% der Anteile des Firmenverbunds zum MLP-Konzern. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Eine Genehmigung durch die Kartellbehörde sei nicht erforderlich, wie das Unternehmen mitteilt. Wie MLP bereits angekündigt hat, sind für den Ausbau des Segments Industrieversicherungsmakler weitere Zukäufe geplant. (tk)

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Bild: © Gajus – stock.adobe.com

 

APKV und Dieter Hallervorden setzen Werbekampagne fort

Ab Ende Mai gibt es einen neuen Werbespot der Allianz Private Krankenversicherung (APKV), in dem wieder Dieter Hallervorden zu sehen sein wird. Regie führt Sönke Wortmann. Betont wird im Spot die Wichtigkeit der Pflegevorsorge.

Die Allianz Private Krankenversicherung (APKV) und Dieter Hallervorden setzen ihre Werbekampagne fort. Mit dem Slogan „Versichern was wirklich zählt“ startet am 24.05.2021 ein neuer Werbespot, der im deutschen Fernsehen zu sehen sein wird. Sönke Wortmann, vor allem bekannt für Kinofilme wie „Das Wunder von Bern“ oder „Der Vorname“, führt dabei die Regie. Die Kernbotschaft des Spots ist es, sich für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu versichern, auch die Pflegevorsorge. Wortmann und Hallervorden kokettieren in dem Werbespot damit, dass es absurde Versicherungen für sehr unwahrscheinliche Szenarien gebe – zum Beispiel für den Fall einer Alien-Entführung. Gar nicht absurd sei dagegen eine Pflegezusatzversicherung: Drei von fünf Deutschen werden irgendwann pflegebedürftig.

Vermittler können verschiedene Spots mit dem prominenten Pflegebotschafter auch in den sozialen Netzwerken einsetzen, um ihre Kunden unkompliziert auf das Thema Vorsorge anzusprechen.

Für Dieter Hallervorden ist das Thema Pflegevorsorge auch persönlich ein sehr wichtiges Anliegen: „Niemand denkt gerne darüber nach, dass er einmal alt und vielleicht pflegebedürftig sein wird. Doch es führt leider kein Weg daran vorbei“, sagt Hallervorden. „Umso schöner finde ich es, diese Botschaft unter Sönke Wortmanns Regie humorvoll zu vermitteln.“ (ad)

Bild: © APKV

 

Das bAV-Geschäft von Aon geht an LCP

Aon verkauft sein bAV-Geschäft an den britischen Pensionsberater LCP. Dieser wird damit zu einem der größten Berater für betriebliche Versorgungssysteme in Deutschland. Der Deal könnte im Zusammenhang mit der Fusion von Aon und Willis Towers Watson stehen, über die die Europäische Kommission im August entscheiden will.

Das britische Beratungshaus für betriebliche Altersversorgung Lane Clark & Peacock LLP (LCP) hat sich vertraglich verpflichtet, das Pensionsberatungsgeschäft mit Versicherungsvermittlung, Pensionsplanverwaltung und Investment Consulting von Aon zu übernehmen.

Der Vollzug der Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der globalen Fusion zwischen Aon und Willis Towers Watson und dem erfolgreichen Abschluss marktüblicher Vertragsbedingungen. Mit dem Deal könnten Aon und Willis Towers Watson jedoch einen weiteren Schritt in ihrem Fusionsprozess gemacht haben. Eine Genehmigung des Mergers hatte die Europäische Kommission davon abhängig gemacht, dass sich die Maklerunternehmen aufgrund ihrer Marktstellung von Unternehmensbereichen trennen. Die endgültige Entscheidung über eine Genehmigung wurde in Brüssel voerst auf den 03.08.2021 verschoben.

Mit der Übernahme des Aon-Betriebsrentengeschäfts wird LCP einer der größten Berater für betriebliche Versorgungssysteme in Deutschland. In Großbritannien und Irland ist LCP das führende unabhängige, inhabergeführte Beratungsunternehmen für Altersvorsorge, Investment und Versicherungen. Für das Unternehmen, das intensiv in Technologie investiert, erschließt die Übernahme ein erhebliches Potenzial für die Integration und Innovation des deutschen Altersversorgungsmarktes, wobei der Erfolg in Großbritannien als Vorbild den Weg ebnen soll. (bh)

Bild: © JWorawut – stock.adobe.com

 

Start-up Shift erhält 220 Mio. Dollar frisches Kapital

In einer Series-D Finanzierungsrunde hat Shift Technology 220 Mio. US-Dollar eingesammelt. Das französische Start-up bietet KI-native Lösungen zur Entscheidungsautomatisierung speziell für die Versicherungsbranche. Bekannt wurde das Unternehmen mit einer Software zur Betrugserkennung.

<p>Shift Technology, ein Anbieter von KI-basierten Software-as-a-Service-Lösungen zur Automatisierung und Optimierung von Entscheidungen in der Versicherungsbranche, hat eine Series-D-Finanzierungsrunde über 220 Mio. US-Dollar abgeschlossen. Angeführt wurde die Runde von Advent International, vertreten durch Advent Tech, und von Avenir sowie weiteren unterstützt. Auch die Teilnehmer der vorangegangenen Series-C-Finanzierungsrunde, Accel, Bessemer Venture Partners, General Catalyst und Iris Capital, sind erneut vertreten. </p><p>Mit der jüngsten Finanzierungsrunde steigen die Gesamtinvestitionen in das Start-up auf 320 Mio. US-Dollar und der Marktwert auf über 1 Mrd. US-Dollar. Mit dieser Investition will das Start-up seine Vision vorantreiben, das Kundenerlebnis der Versicherungsnehmer über eine breite Palette von Produkten hinweg durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und fortschrittlicher Data-Science zu revolutionieren. </p><h5>Mit Software zur Betrugserkennung bekannt geworden</h5><p>Das Unternehmen war ursprünglich mit einer Software zur Betrugserkennung und zur Automatisierung der Schadensabwicklung bekannt geworden. Anfang 2021 präsentierte Shift Technology eine Lösung, die es Versicherern ermöglich, KI-basierte Technologie zur Automatisierung und Optimierung einer noch breiteren Palette kritischer Prozesse im Lebenszyklus von Policen anzuwenden. Über die Betrugserkennung und automatisierte Schadensabwicklung hinaus bietet die „Shift Insurance Suite“ auch KI-gestützte Lösungen in den Bereichen Underwriting und Compliance sowie zur Auslotung von Regressforderungen. Das Unternehmen betreut nach eigenen Angaben derzeit über 100 Kunden in 25 Ländern und hat bislang fast zwei Mrd. Schadensfälle analysiert. </p><p>Die neueste Investition will Shift dazu nutzen, seine Präsenz in den USA, Europa oder Asien weiter auszubauen. Global sollen die neuen Mittel für die Förderung von Forschung und Entwicklung genutzt werden. Jeremy Jawish, CEO und Mitbegründer von Shift Technology, erklärt. „Wir haben bisher erst die Spitze des Eisbergs dessen gesehen, was möglich wird, wenn KI-basierte Automatisierung und Optimierung für die kritischen Prozesse herangezogen werden, die dem Lebenszyklus einer Versicherungspolice zugrunde liegen.“ (tk)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © ngad – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/4CBB9E64-DFF0-4B37-8E7F-66D26D1814B0"></div>

 

ARAG wächst in Deutschland deutlich

Der ARAG Konzern hat im Geschäsjahr 2020 ein deutliches Beitragsplus von 4,8% erzielt. Das deutsche Geschäft wuchs um um 6,1%. Allein im Rechtsschutzgeschäft gab es in Deutschland mehr als 80.000 Neukunden.

<p>„Rechtsschutz ist ein Krisenprodukt. Die Kennzahlen zeigen: Wir liefern für unsere Kunden echte Mehrwerte und haben unser Geschäft im Griff. Die ARAG gewinnt signifikant neue Kunden hinzu und betreibt zugleich das operative Geschäft mit wachsender Profitabilität“, erläuterte Dr. Renko Dirksen, Vorstandssprecher der ARAG SE bei der Bilanzvorlage des ARAG Konzerns. Der Konzern steigerte eigenen Angaben zufolge im Jahr 2020 seine Bruttobeitragseinnahmen um 4,8% von 1,76 Mrd. Euro auf 1,85 Mrd. Euro. Inklusive der Umsätze der Dienstleistungsgesellschaften erzielte der Konzern eine Gesamtleistung von 1,87 Mrd. Euro. Das versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich deutlich um 13,8% und erreichte mit 112,0 Mio. Euro eine neue Rekordmarke. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit lag bei 83,2 Mio. Euro. </p><h5>Reiseschutzbriefgeschäft bricht ein</h5><p>Trotz der Pandemiekrise wuchs der ARAG Konzern im Jahr 2020 in Deutschland deutlich. Hier stiegen die Beitragseinnahmen um 6,1% und lagen über dem Marktdurchschnitt. Das Wachstum im internationalen Geschäft fiel mit 3,1% eher moderat aus. Dies lag am naturgemäß starken Rückgang im anlassbezogenen Reiseschutzbriefgeschäft. Das internationale Rechtsschutzgeschäft legte hingegen mit einem Beitragsplus von 6,8% weiter zu. Ende 2020 hatte der ARAG Konzern insgesamt 10,5 Millionen Policen in seinem Bestand. Die Combined Ratio des Konzerns verbesserte sich weiter auf 87,6% nach 88,7% im Jahr 2019. Die Schadenaufwendungen lagen mit 935,6 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Durch das starke Beitragswachstum reduzierte sich die Konzern-Schadenquote damit deutlich von 53,5% auf 50,9%. Die Kostenquote erhöhte sich durch die dynamische Wachstumsentwicklung von 35,3% auf 36,7%. Das Kapitalanlageergebnis bewegte sich mit 78,5 Mio. Euro wieder auf dem Normalniveau der Vorjahre, nachdem der Wert aus 2019 aufgrund der sehr günstigen Marktentwicklung sowie Sondereffekten doppelt so hoch ausgefallen war. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag erwartungsgemäß mit 83,2 Mio. Euro klar unter dem durch Sondereffekte geprägten hohen Vorjahreswert von 119,9 Mio. Euro. Das Eigenkapital stieg leicht auf 574,2 Mio. Euro (Vorjahr: 558,1 Mio. Euro).</p><p>Das Rekordhoch der Beitragseinnahmen sei vor allem auf das starke Rechtsschutzsegment zurückzuführen. Hier lag das Beitragsplus in Deutschland bei 5,8% und im internationalen Geschäft bei 6,8%. Das Krankenversicherungssegment lieferte einen besonders starken Beitragszugewinn von 9,4%, hauptsächlich getragen durch die erfolgreichen neuen Krankenvollversicherungstarife. Das Kompositgeschäft verzeichnete einen Rückgang um 7,6%, hauptsächlich bedingt durch die Pandemie-Auswirkungen im internationalen Schutzbriefgeschäft.</p><h5>Ausblick </h5><p>Der sehr positive Geschäftsverlauf setzt sich laut ARAG im Jahr 2021 fort. Die Beitragseinnahmen stiegen im ersten Quartal um 7,4% auf 575,8 Mio. Euro (Vorjahr: 536,1 Mio. Euro). Damit verzeichnet der Konzern den historisch besten Jahresbeginn. Auf dem deutschen Markt stiegen die Einnahmen um 7,3%. Das Rechtsschutzgeschäft verbuchte hier ein Plus von 6,9%. Das Krankenversicherungsgeschäft setzt seinen dynamischen Wachstumskurs mit Mehreinnahmen von 11,3% fort. Das internationale Geschäft lieferte im ersten Quartal 8,5% zusätzliche Beiträge. (ad)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © onephoto – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/7C94B955-18C6-4540-8E04-7397ED652379"></div>

 

COVAX: Chubb und Marsh kooperieren bei Versicherungsschutz

Für das sogenannte „COVAX No-Fault Compensation Program“ arbeiten Chubb und Marsh in Sachen Versicherungsschutz mit der WHO und der Impfstoff-Allianz Gavi zusammen.

<p>Chubb und Marsh arbeiten für das sogenannte „COVAX No-Fault Compensation Program“ mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Impfstoff-Allianz (Gavi) zusammen. Das Programm will berechtigten Personen in 92 Ländern und Volkswirtschaften niedrigen Einkommens ein schnelles, faires und transparentes Verfahren bieten, um bis zum 30.06.2022 eine Entschädigung für seltene, aber schwerwiegende unerwünschte Zwischenfälle im Zusammenhang mit den durch COVAX vertriebenen Impfstoffen zu erhalten. Das „COVAX No-Fault Compensation Program“ ist der erste und einzige Entschädigungsmechanismus für Impfstoffschäden auf internationaler Ebene.</p><p>COVAX wurde gemeinsam von Gavi, der Koalition für Innovationen in der Epidemievorbeugung CEPI (Coalition for Epidemic Preparedness Innovations) und der WHO in Zusammenarbeit mit UNICEF als wichtigster Implementierungspartner ins Leben gerufen, um die Entwicklung und Herstellung von COVID-19-Impfstoffen zu beschleunigen und deren fairen und gerechten Zugang für jedes Land der Welt zu gewährleisten.</p><p>Durch die Zusammenarbeit von Chubb und Marsh werden für das „COVAX No Fault Compensation Program“ bis zu 150 Mio. US-Dollar an Versicherungssumme zur Verfügung gestellt, um Entschädigungszahlungen an die berechtigten Personen in den sogenannten „Gavi COVAX Advance Market Commitment (AMC)“-berechtigten Volkswirtschaften abzudecken.</p><p>Der Versicherungsmakler Marsh leitete die globale Platzierung der maßgeschneiderten Lösung. Chubb ist der führende Versicherer, unterstützt von weiteren zehn Versicherern in den USA, Großbritannien, Deutschland, Irland, der Schweiz und den Bermudas. (ad)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Benedikt – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/F7832FCE-74E5-448C-BCD2-78B5C1B5F07B"></div>

 

Französisches InsurTech Moonshot Insurance startet in Deutschland

Das Scale-up Moonshot Insurance von Société Générale Assurances steigt in den deutschen Markt ein mit Insurance-as-a-Service-Lösungen für Unternehmen. Das InsurTech unterstützt Onlinehändler, Mobilitäts- und Finanzdienstleister bei der Umsetzung kontextbezogener White-Label-Versicherungen.

Das französische InsurTech Scale-up Moonshot Insurance wurde 2017 in Frankreich innerhalb der Société Générale Assurances gegründet und bietet kontextuelle White-Label-Versicherungsprodukte an, um Lösungen in den Bereichen E-Commerce, Mobilität und Finanzen für Unternehmen noch passgenauer und individueller zu gestalten. Denn immer mehr Unternehmen wollen ihren Kunden zu ihren Produkten den passenden Versicherungsschutz anbieten, der sich mit einem Klick problemlos hinzubuchen lässt. Moonshot Insurance bietet einen Service, damit Firmen dieses zusätzliche personalisierte und datengestützte Angebot schnell realisieren können – ganz aktuell auch in einer Kooperation mit dem deutschen Digital-Wallet-Unternehmen Stocard zu sehen.

Produktpartnerschaft mit Stocard

In Deutschland hat Moonshot Insurance einen ersten Produktpartner: Stocard, Europas führendes Mobile Wallet. Die Stocard-App ermöglicht unter anderem das digitale Verwalten von Kundenkarten sowie mobiles Bezahlen über Stocard Pay. Im Rahmen der Partnerschaft will Stocard den Nutzern von Stocard Pay einen kostenlosen Käuferschutz anbieten.

Kontextuelle Versicherung mit höherem Grad an Personalisierung

In der Regel sind Versicherungen für eine breite Nutzerzahl ausgelegt und umfassen Bedingungen, die nicht jeder versichern wollte. Hier ermöglichen kontextuelle Versicherungsprodukte einen höheren Grad an Personalisierung. So können sich Versicherte bei einer Reiseversicherung individuell für einen Fokus wie beispielsweise die Abdeckung einer Flugverspätung entscheiden, aber auf die Absicherung von Gepäckverlust verzichten, wenn gar keines aufgegeben wurde. 

Auch die Abwicklung im Schadenfall beschleunigt sich durch die eindeutigen, vereinbarten Parameter. Tritt das zuvor festgelegte Ereignis ein, löst dieses automatisch die Auszahlung des Anspruchsbetrags aus, wie Moonshot Insurance unterstreicht.

„Durch die Digitalisierung werden Services immer individueller. Das muss heutzutage auch für die Versicherungen gelten. [...] Eine Flugreise zu versichern, muss so einfach sein wie die Flugbuchung selbst – ebenso die Abwicklung im Schadenfall. Genau dieses Zusatzangebot ermöglichen wir Unternehmen mit unserer Plattform seit 2017 erfolgreich in Frankreich“, erklärt Pascal Bied-Charreton, Geschäftsführer von Moonshot Insurance. „Wir freuen uns jetzt auch mit deutschen Partnern Versicherungen so unkompliziert, personalisiert und automatisiert wie möglich zu machen.” (tk)

Bild: © blacksalmon – stock.adobe.com

 

die Bayerische ist weiter auf Wachstumskurs

Die Versicherungsgruppe die Bayerische blickt trotz der Corona-Krise auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 zurück. Beim Jahresüberschuss erzielte man das drittbeste Ergebnis der Gruppe in den vergangenen zehn Jahren. Auch das Geschäft der Pangaea Life entwickelt sich positiv.

<p>Wie Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Versicherungsgruppe die Bayerische, bei der Bilanz-Pressekonferenz am Dienstag mitteilte, zeigt sich der Versicherer im Corona-Jahr 2020 resilient. Der Jahresüberschuss betrug 13,3 Mio. Euro. Damit liegt die Gruppe beim Aufbau des Eigenkapitals über dem Marktniveau und nur leicht unter dem Vorjahresergebnis (13,8 Mio. Euro). Im abgelaufenen Geschäftsjahr stiegen die gebuchten Bruttobeiträge der Gruppe insgesamt um 3% auf 625 Mio. Euro.</p><h5>Lebensversicherung als Erfolgsgarant</h5><p>Erheblichen Anteil am Erfolg hat Unternehmensangaben zufolge die Lebensversicherung. Es legten vor allem die neu entwickelte, klassische Lebens-/Rentenversicherung (+26%) sowie Fondsversicherungen (+11%) zu. Auch Pangaea Life leistete einen großen Beitrag – das Geschäft wuchs um 57%. Das Fondsvolumen des nachhaltigen Produkts kletterte dabei um über 30% auf mehr als 244 Mio. Euro.</p><p>„Die enormen Erfolge von Pangaea Life und die zunehmende Bedeutung, die Nachhaltigkeit in der Gesellschaft einnimmt, bestärken uns darin, einen Schwerpunkt auf den weiteren Ausbau der Pangaea Life Fonds-Familie zu legen“, erklärt Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen. So soll ein grüner Sachwerte-Immobilienfonds aufgelegt werden. Ziel des Immobilienfonds sei es, einen Beitrag für klimaneutrale Städte zu leisten. Er soll das Leistungsangebot von Pangaea Life ergänzen. Auch die gebuchten Beiträge des Kompositversicherers der Gruppe legten 2020 um 14% auf 178 Mio. Euro zu. Die Schadenquote sank dabei auf 64%. </p><p>Die Nettorendite der Konzernmutter und des operativen Lebensversicherers lag 2020 bei jeweils 5,2%. „Wir profitieren davon, dass wir unsere Kapitalanlage vor 10 Jahren komplett neu ausgerichtet haben“, sagt Thomas Heigl, Vorstand der Bayerischen. Man setzt dabei hauptsächlich auf renditestarke Immobilien sowie alternative und nachhaltige Assets.</p><h5>Ausblick </h5><p>Auch das aktuelle Geschäftsjahr 2021 beginnt positiv für die Bayerische: Ende Februar begrüßte die Versicherungsgruppe ihren millionsten Kunden. Zudem wuchs das Geschäft in den ersten vier Monaten des Jahres in allen Sparten an (Leben +9%, Komposit +3,3%, SHU +31% und Kfz +12%). Mittelfristig strebt die Gruppe ein Gesamtbeitragsvolumen von rund 1 Mrd. Euro zur Mitte des Jahrzehntes an. (sts)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © magele-picture – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/167C0109-794F-49C8-9564-8159D5C8CCB3"></div>

 

Die Bayerische und die NÜRNBERGER bündeln Kräfte

Die NÜRNBERGER Versicherung und die Versicherungsgruppe die Bayerische haben eine Kooperation in den Segmenten nachhaltige Altersvorsorge, Gesundheitsmanagement und gewerbliche Kompositversicherung vereinbart.

Die NÜRNBERGER Versicherung und die Versicherungsgruppe die Bayerische haben eine Zusammenarbeit in den Segmenten nachhaltige Altersvorsorge, Gesundheitsmanagement und gewerbliche Kompositversicherung beschlossen. Die Bayerische hat mit der fondsgebundenen Investmentrente „pangaea.life“ ein nachhaltiges Versicherungsportfolio aufgebaut, das die NÜRNBERGER als Konsortialpartner für die eigenen Vertriebsaktivitäten übernimmt. Zudem wird die NÜRNBERGER im Rahmen ihrer konventionellen Kapitalanlage in den Nachhaltigkeitsfonds investieren.

Gemeinsamer nachhaltiger Fonds geplant

Beide Versicherer planen außerdem, in Kürze einen weiteren gemeinsamen nachhaltigen Fonds in der Asset-Klasse Immobilien einzuführen. Dabei wird die Bayerische als Konsortialführer fungieren.

Im Rahmen ihrer Kooperation würden beide Häuser darüber hinaus eine Beteiligung der NÜRNBERGER an der zur Bayerischen gehörenden Vertriebsgesellschaft Pangaea Life GmbH prüfen. Des Weiteren hat sich die Bayerische an der an der Börse geführten NÜRNBERGER Beteiligungs-Aktiengesellschaft mit einem Anteil von unter 3% beteiligt.

„Als Mittelständler sind wir davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit zwischen Versicherern in ausgewählten Feldern besondere Kräfte freisetzen kann. Wir bauen auf Kooperation und darauf, auch sehr gute Ideen zu teilen“, erklärt Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen.

Ausbau volldigitaler gewerblicher Lösungen

Gemeinsam wollen die Bayerische und die NÜRNBERGER darüber hinaus den Ausbau volldigitaler, gewerblicher Versicherungslösungen vorantreiben. „Die NÜRNBERGER baut über diese Kooperation ihre Marktposition im KMU-Segment weiter aus und bietet damit ihren Kundinnen und Kunden zukünftig ein breiteres Spektrum individueller Versicherungslösungen,“ erläutert Dr. Armin Zitzmann, Vorstandsvorsitzender der NÜRNBERGER. Ziel der Kooperation sei es, in Digitalisierung und Kundenorientierung führender Anbieter bedarfsgerechter, gewerblicher Risikolösungen zu werden.

Kooperation mit digitalem Gesundheitsanbieter HUMANOO

Die NÜRNBERGER arbeitet seit Herbst 2020 mit dem digitalen Gesundheitsanbieter HUMANOO exklusiv im Lebensversicherungsbereich zusammen. Ihre privaten Einkommensschutz-Kunden können kostenlos auf die App „Coach:N“ zugreifen. Zudem bietet die NÜRNBERGER für ihr Firmenkundengeschäft das HUMANOO-Produkt „Digitales betriebliches Gesundheitsmanagement“ in der exklusiven Kooperation an. Die NÜRNBERGER hat nun ihre HUMANOO-Exklusivität aufgegeben. Somit kann künftig auch die Bayerische im Privatkundengeschäft eine solche App anbieten, die unter dem Namen BayFit zur Verfügung gestellt wird. Die App soll in Ergänzung zu den Berufsunfähigkeitsversicherungen der Bayerischen und später auch im Bereich der Zahnzusatzversicherung angeboten werden. (tk)

Bild: © peterschreiber.media – stock.adobe.com

 

Tesla hat Versicherungs-Niederlassung in Deutschland

Tesla will auch hierzulande Versicherungen anbieten. Hierzu hat der US-amerikanische Autobauer bereits eine Niederlassung in Deutschland angemeldet. Die Zulassung der BaFin liegt auch schon vor, und zwar für mehrere Sparten. Künftig könnte das Unternehmen also nicht nur Kfz-Versicherungen vertreiben.

<p>Der Hersteller von Elektroautos Tesla will seine eigene Versicherung auch auf andere Märkte ausweiten. Dies hatte das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr angekündigt (<a target="_blank" href="https://www.asscompact.de/nachrichten/tesla-versicherung-elon-musk-will…; target="_blank" >AssCompact berichtete</a>). Nun ist offenbar ein weiterer Schritt getan, um auch in Deutschland Versicherungen anbieten zu können: So teilt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in ihrem April-Journal mit, dass die Tesla-Tochter „Tesla Insurance Limited“, ein Versicherungsunternehmen mit Sitz in Malta, kürzlich die Zulassung erhalten hat. Die deutsche Niederlassung der maltesischen Tesla-Tochter soll „Tesla Insurance Limited (Germany Branch)“ heißen.</p><p>Sitz der deutschen Niederlassung ist laut BaFin-Journal Grünheide bei Berlin, wo derzeit die Gigafactory von Tesla entsteht. Wann der Vertrieb von Versicherungen in Deutschland starten soll, ist nicht bekannt.</p><h5>Nur Kfz-Versicherung oder noch mehr?</h5><p>Ob der Autobauer künftig nur ein Kfz-Versicherung anbietet oder auch in anderen Sparten aktiv wird, bleibt abzuwarten. Möglich wäre es, denn laut BaFin-Journal hat Tesla für mehrere Sparten eine Zulassung bekommen, so beispielsweise auch für Unfall, Transportgüter, Feuer- und Elementarschäden, Hagel-, Frost, und sonstige Sachschäden oder auch Allgemeine Haftpflicht und Rechtsschutz. (tk)</p><p>Lesen Sie auch: </p><p><a target="_blank" href="https://www.asscompact.de/nachrichten/rund-um-die-tesla-versicherungspl…; target="_blank" >Rund um die Tesla-Versicherungspläne</a></p><p>Bild: © Sundry Photography – stock.adobe.com</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/3321BEB4-4DC0-4FB9-8EF9-159DDDEE26F8"></div>