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Unternehmensmeldungen

LV 1871 lanciert neue Basisrente mit Einmalbeitrag

Die LV 1871 hat eine neue Basisrente gestartet, mit der Selbstständige, Freiberufler und Besserverdienende nun auch mit einem Einmalbeitrag staatliche Förderung erhalten. Durch eine neue Tarifvariante können Versicherte nun auch in den Rentenphase an den Kapitalmärkten investiert bleiben.

Die Lebensversicherung von 1871 a. G. München (LV 1871) hat eine neue Tarifgeneration ihrer Basisrente gestartet mit der Freiberufler, Selbstständige und Besserverdienende nun auch mit einem Einmalbeitrag von staatlicher Förderung profitieren. Der Einmalbeitrag ist ab 3.000 Euro abschließbar. Die maximale Fördersumme liegt bei 29.444 Euro für Ledige bzw. 58.688 Euro für Verheiratete. Zudem sind Zuzahlungen ab 200 Euro möglich, auch monatliche Beitragszahlungen können gewählt werden.

Drei mögliche Tarifvarianten

Die neue Basisrente ist in drei Tarifvarianten erhältlich. Neu ist dabei die Basisrente mit fondsgebundenem Rentenbezug, bei dem Versicherte auch in der Rentenphase an den Kapitalmärkten investiert bleiben. Die Basisrente als fondsgebundene Rente mit klassischen Rentenbezug ist weiter erhältlich. In dieser Variante ist auch eine eXtra-Rente bei schwerer Krankheit als Option inkludiert. Zudem bietet der Versicherer eine Variante mit klassischem Rentenbezug und Pflegeoption bei Pflegebedürftigkeit. Ein Aufschub des Rentenbezugs ist bei allen Varianten möglich. Zudem hat der Versicherer die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung zur Basisrente angepasst und stärker an den Konditionen der selbstständigen BU angepasst.

Digitale Unterstützung für Makler bei der Beratung

Die verschiedenen Varianten der Basisrente wurden neu zertifiziert und klassifiziert. Die klassifizierten Fonds sind auch in der Angebotssoftware der LV 1871 hinterlegt, die Makler für die Berechnung und den Abschluss der Basisrente für ihre Kunden nutzen können. Je nach Kundenpräferenz kann hier eine individuelle Auswahl nach Fondsart, Kategorie, Anbieter, Region, Thema sowie ESG-Einstufung vorgenommen werden. Die Angebotssoftware ermöglicht zudem eine effiziente Verwaltung und Wiederverwendung von Fondsportfolios für weitere Kunden. (js)

 

Murette wird Teil der Pantaenius Gruppe

Ab April 2025 gehört die Murette AG mit Sitz in Bern zur Pantaenius Gruppe. Somit schließen sich zwei Familienunternehmen zusammen, die auf Versicherungslösungen für Wassersport spezialisiert sind. Mit Murette an Bord will die Pantaenius Gruppe ihr Engagement in der Schweiz stärken.

Die in Bern ansässige Murette AG wird Teil der Pantaenius Gruppe. Beide Familienunternehmen sind auf Versicherungslösungen für Wassersport spezialisiert und wurden über Jahrzehnte von zwei segelbegeisterten Brüdern geführt. Harald Baum übernahm 1972 die Firma Pantaenius in Hamburg, Hans-Peter Baum gründete die Murette AG 1976 in Bern, die Lösungen für Yacht- und Charterversicherungen bietet. Heute führen die Tochter und die Söhne von Hans-Peter und Harald Baum die Geschäfte.

„Unser Zusammenschluss ist mehr als nur eine geschäftliche Entscheidung, sie drückt eine lange Familiengeschichte und unsere Verbundenheit mit der maritimen Welt aus“, sagt Garlef Baum, Sohn des Firmengründers Hans-Peter Baum und seit 30 Jahren Geschäftsführer der Murette AG. „Mit der Fusion gewinnen wir die Sicherheit eines starken globalen Partners, gleichzeitig aber bleiben wir unserer Tradition, unseren Verbindungen zu starken Verbänden und Vereinen und den vielen persönlichen Kontakten treu“, so Garlef Baum weiter.

„Die Murette an unserer Seite wird unser Engagement in der Schweiz optimal stärken. Allen ihren Kunden werden wir weiterhin lokale Expertise sowie hervorragenden Service bieten. Gleichzeitig stehen ihnen nun die Vorteile eines weltweiten Netzwerks sowie die Ressourcen unseres Schadenmanagements zur Verfügung“, ergänzt Anna Schroeder, Tochter von Harald Baum und Geschäftsführerin der Pantaenius Gruppe.

Die Pantaenius Gruppe wurde 1899 in Hamburg gegründet und hat 12 Niederlassungen in Europa und Australien. (tik)

 

Franklin Templeton verstärkt Vertrieb im Versicherungsbereich

Franklin Templeton hat sich personelle Verstärkung im Versicherungsbereich geholt. Alexandre Mincier hat die Rolle Head of Insurance EMEA übernommen. Mincier, der von Eurazeo zu Franklin Templeton kommt, soll die strategische Entwicklung des Versicherungsgeschäfts vorantreiben.

Der Vermögensverwalter Franklin Templeton hat sich Verstärkung für den Vertrieb im Versicherungsbereich ins Boot geholt. Alexandre Mincier hat die Position Head of Insurance EMEA (Europe, Middle East & Africa) übernommen.

In seiner neuen Funktion wird Mincier die strategische Entwicklung des gesamten Versicherungsgeschäfts der EMEA-Region vorantreiben, heißt es in der Pressemitteilung. Der Schwerpunkt liegt allerdings auf dem Geschäft in Kontinentaleuropa und Großbritannien. Mincier wird mit Investmentmanagern von Franklin Templeton und den lokalen Vertriebsteams zusammenarbeiten, um Anlagestrategien zur Steigerung der Kundenresultate zu entwickeln.

Mincier wechselt zu Franklin Templeton von Eurazeo, wo er seit 2022 Leiter des Bereichs Stategic Insurance war. Weitere Stationen seiner Karriere beinhalten Invesco, HSBC Insurance, AXA Group und DEXIA Investment Bank.

Franklin Templeton verwaltet ein Versicherungsvermögen von rund 170 Mrd. US-Dollar weltweit. Versicherungsgesellschaften bietet das Unternehmen Lösungen über die gesamte Bandbreite seiner Investitionsmöglichkeiten an, darunter festverzinsliche, alternative, aktienbasierte und Multi-Asset-Lösungen. (js)

 

uniVersa startet neue Wohngebäudeversicherung

Die uniVersa hat mit FLEXXhouse einen neuen Wohngebäudetarif auf den Markt gebracht. Der Tarif wird in drei Absicherungsvarianten angeboten. Zusätzlich können bis zu fünf Erweiterungsbausteine gebucht werden sowie eine Best-Leistungs-Garantie mit Allgefahrendeckung.

Das Nürnberger Versicherungsunternehmen uniVersa hat eine neue Wohngebäudeversicherung gestartet. Der Tarif FLEXXhouse wird in den Varianten easy, allround und best angeboten und deckt die Risiken Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel ab. Für Ein- bis Zweifamilienhäuser mit bis zu 300 m² gibt es ein vereinfachten Wohnflächenmodell mit einer pauschalen Höchstentschädigungsgrenze von 2,5 Mio. Euro. Die Angabe der richtigen Wohnfläche ist ausreichend für die Prämienberechnung. Dann gewährt der Versicherer auch einen automatischen Unterversicherungsverzicht.

Best-Leistungs-Garantie mit Allgefahrendeckung

In der Tarifvariante best sind unter anderem Rauch- und Rußschäden, Ableitungsrohre außerhalb des Grundstücks, Diebstahl von Wärmepumpen und Wallboxen, Fugenschäden sowie grobe Fahrlässigkeit bei Herbeiführung des Schadenfalls und bei Obliegenheitsverletzungen mitversichert. Zusätzlich enthält die Tarifvariante eine Innovationsgarantie. Bei Anbieterwechsel gewährt die uniVersa eine kostenfreie Besitzstandsgarantie sowie Summen- und Konditionsdifferenzdeckung. Des Weiteren wird der Vertrag bei Arbeitslosigkeit für bis zu zwölf Monate beitragsfrei gestellt. Sturmschäden sind ohne Mindestwindstärke versichert. Optional kann der Schutz um eine Best-Leistungs-Garantie mit Allgefahrendeckung aufgestockt werden.

Optionale Leistungsbausteine und Selbstbeteiligung

Je nach Bedarf können Versicherte aus fünf optionalen Leistungsbausteine wählen. Diese beinhalten einen Haus- und Wohnungsschutzbrief, Elementargefahren, Glasbruch, sowie eine Allgefahrendeckung für Photovoltaikanlagen und Solar-, Geometrie- und Wärmepumpenanlagen. Je nach gewählter Selbstbeteiligung gewährt der Versicherer einen Nachlass zwischen 10% und 35%.

Laufzeit-Feature bei dreijährigem Vertragsabschluss

In allen Tarifvarianten werden bei einem Grundwasserschaden, der infolge von Witterungsniederschlägen oder Ausuferung von oberirdischen Gewässern entstanden ist, Trocknungskosten von bis zu 2.000 Euro pro Jahr übernommen. Voraussetzung für dieses Feature ist, dass die Vertragsdauer drei Jahre beträgt. Bei einem zusätzlichen Abschluss einer Hausratversicherung bei der uniVersa gewährt der Versicherer einen Kombinationsrabatt. (js)

 

MLP bündelt Versicherungssparten unter einer Leitung

Seit dem 01.02.2025 hat Michael Schwarz die Leitung des neuen Bereichs „Produktmanagement Absicherung und Vorsorge“ bei der MLP Finanzberatung SE übernommen. Die Änderungen haben mit der Berufung von Miriam Michelsen in den Vorstand zu tun.

Die MLP Finanzberatung SE hat ihre Versicherungssparten unter einem Dach gebündelt. Leiter des neu zugeschnittenen Bereichs „Produktmanagement Absicherung und Vorsorge“ ist Michael Schwarz, der die Aufgabe zum 01.02.2025 übernommen hat. Schwarz war bisher Bereichsleiter des Produktmanagements Sachversicherungen und verantwortet nun zusätzlich das Produktmanagement Vorsorge inkl. betrieblicher Altersvorsorge (bAV) sowie die Krankenversicherung, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Die Erweiterung erfolgt im Nachgang der Vorstandsänderung bei der MLP Finanzberatung SE. Miriam Michelsen wurde zum Jahresanfang zur Vorständin für das Ressort Produkte und Services berufen. Michelsen war zuvor Bereichsleiterin des Produktmanagements Altersvorsorge und Krankenversicherung, was Schwarz nun im Rahmen des neu formierten Bereichs übernimmt. In seiner neuen Rolle berichtet er künftig direkt an Michelsen.

Schwarz arbeitet seit über 16 Jahren bei MLP. Weitere Stationen seiner Karriere beinhalten die Württembergische Gemeindeversicherung sowie McKinsey & Company. (js)

Bild: © MLP

 

VHV feilt an gewerblicher Sachversicherung

Die VHV Allgemeine hat ihre gewerbliche Sachversicherung VHV FIRMENPROTECT Sach überarbeitet und mehr als 30 neue Leistungen hinzugefügt. Eine Neuerung ist unter anderem, dass der Versicherer bis zur Versicherungssumme auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichtet.

Die VHV Allgemeine hat eine neue Tarifgeneration ihrer gewerblichen Sachversicherung VHV FIRMENPROTECT Sach vorgestellt. Die Police kombiniert Gebäude-, Inhalts und Autoinhaltsversicherung. Der neue Tarif bzw. das Leistungsupdate für Bestandskunden umfasst mehr als 30 Neuerungen, so der Versicherer.

Als Highlight bezeichnet der Versicherer den Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit bis zur Versicherungssumme. Auch beim Elementarschutz gibt es Neuerungen. So versichert die VHV das Risiko in sämtlichen Starkregen-Gefährdungsklassen (SGK I bis III). Auch Schäden durch Überflutung von Nachbargrundstücken, Wasseranstau oberhalb des Erdgeschosses und die Entsorgung verunreinigter Erde sind versichert.

Investitionen in Nachhaltigkeit und Prävention mitversichert

Ebenfalls mit im Versicherungsschutz enthalten sind die Kosten für die Risikovorsorge nach einer Überschwemmung. Ein Beispiel: Schafft ein Betrieb Sandsäcke oder mobile Hochwassersperren an, übernimmt die VHV die Kosten.

Spart das Unternehmen Energie, fördert fairen Handel oder nutzt recycelte Ressourcen, sind Mehrkosten für Reparaturen oder Neuanschaffungen nach einem Schaden von bis zu 10.000 Euro mitversichert.

Kleinwindanlagen und Geothermieanlagen sind mit bis zu 10.000 Euro versichert. Für Wärmepumpen besteht uneingeschränkter Versicherungsschutz, auch wenn diese sich nicht im oder am Gebäude befinden.

Änderungen in der Inhalts- und Autoinhaltsversicherung

In der Inhaltsversicherung sind nun unter anderem Betriebseinrichtungen im Home-Office mitversichert. Des Weiteren ist auch der einfache Diebstahl von unter anderem Defibrillatoren, Stecker-Solaranlagen und Geschäftsfahrrädern, inklusive E-Bikes und nicht zulassungspflichtige Pedelecs, im Leistungskatalog enthalten.

In der Autoinhaltsversicherung leistet der Versicherer künftig beispielsweise auch bei gemieteten oder geleasten Fahrzeugen. Auch der Inhalt von gesicherten Kisten auf offenen Ladeflächen ist bis zu 5.000 Euro mitversichert. (js)

 

immowelt übernimmt Baufinanzierungsvermittler

Die Immobilienplattform immowelt hat den unabhängigen Finanzierungsvermittler BauDarlehen24 aus Berlin erworben. Mit der Akquise erweitert immowelt sein Serviceangebot rund um das Suchen, Finden und Kaufen von Immobilien. Das Management von BauDarlehen24 samit Team bleiben an Bord.

Das Immobilienportal immowelt, das zur internationalen AVIV Group gehört, baut sein Portfolio an Dienstleistungen rund um die Immobiliensuche und -kauf weiter aus: Nun hat das Portal den unabhängigen Finanzierungsvermittler BauDarlehen24 übernommen, der Immobilienfinanzierungen von mehr als 500 Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen vermittelt. „Der Service von BauDarlehen24 ergänzt unsere Plattformen perfekt“, erklärt Piet Derriks, Geschäftsführer von immowelt. „9 von 10 Immobilienkäufer in Deutschland brauchen ein Bankdarlehen – mit der langjährigen Erfahrung und dem breiten Angebot von BauDarlehen24 finden Suchende bei uns nicht nur ihre Wunschimmobilie, sondern direkt die passende Finanzierung zu besten Konditionen.“

 „Mit der Übernahme von BauDarlehen24 verfolgen wir in Deutschland als AVIV Group konsequent unser Ziel: Den Kauf einer Immobilie so einfach und reibungslos wie möglich zu gestalten“, unterstreicht Ait Voncke, CEO der AVIV Group. „Mit wenigen Klicks können Suchende auf unseren Portalen auch direkt eine Beratung von BauDarlehen24 anfragen.“

Management und Team von BauDarlehen24 bleiben an Bord

Die drei Gründer von BauDarlehen24, Andreas Eckhardt, Tom Kiske und Maximilian Kempf, bleiben ebenso wie das Berater-Team an Bord, um das weitere Wachstum des Unternehmens und die Verzahnung mit den Produkten von immowelt voranzutreiben. Wie immowelt mitteilt, sollen die Beratungsleistungen von BauDarlehen24 in den kommenden Monaten zusätzlich auf immowelt-Plattformen eingebunden werden. Bisherige Partnerschaften mit Finanzierungsvermittlern und Geldinstituten sollen wie gewohnt weiterlaufen – ergänzt um das neue Serviceangebot. (tik)

 

ELEMENT-Pleite: BaFin äußert sich zu Vertragskündigung

Die BaFin rät abermals, genau zu prüfen, ob Kunden bei der ELEMENT Insurance AG versichert sind – direkt oder indirekt – und alternativen Versicherungsschutz benötigen. ELEMENT werde es grundsätzlich akzeptieren, wenn Versicherte ihre Verträge außerordentlich kündigen, heißt es von der Finanzaufsicht.

Die ELEMENT Insurance AG befindet sich in einem vorläufigen Insolvenzverfahren. Nach ersten Meldungen Anfang des Jahres, dass der Versicherer in Schieflage geraten ist, hatten sowohl der Bund der Versicherten (BdV) wie auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Verbrauchern geraten, ihre Versicherungsverträge zu prüfen. Nun hat die Finanzaufsicht noch einmal betont, dass Kunden anhand ihrer Unterlagen dahingehend einsehen sollten, ob sie bei der ELEMENT Insurance AG versichert sind – entweder direkt oder indirekt über einen Kooperationspartner von ELEMENT, da ELEMENT auch als White-Label-Anbieter auftritt.

Anbieterwechsel und außerordentliche Kündigung

Weiter rät die Finanzaufsicht, Betroffene sollten unbedingt prüfen, ob sie alternativen Versicherungsschutz benötigen. „Da ELEMENT infolge des vorläufigen Insolvenzverfahrens aktuell keinen vollumfänglichen Versicherungsschutz mehr sicherstellen kann, wird das Unternehmen es grundsätzlich akzeptieren, wenn Versicherungsnehmerinnen und Versicherungsnehmer ihre Verträge nach § 314 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) außerordentlich kündigen“, heißt es in der Mitteilung der BaFin wörtlich.

Kunden sollten jedoch erst einen neuen Vertrag mit einem anderen Versicherer abschließen, bevor sie das Vertragsverhältnis mit ELEMENT beenden, um einen zeitlich lückenlosen Deckungsschutz zu haben. (tik)

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compexx beruft neuen Vertriebsvorstand

Zum Start in ihr 20. Jubiläumsjahr hat die compexx Finanz AG Matthias Ramge in den Vorstand berufen. Er wird das Vertriebsressort verantworten. Damit zählt der Vorstand künftig drei Mitglieder. Gleichzeitig hat das Unternehmen den Vertrag des Vorstandsvorsitzenden Markus Brochenberger verlängert.

Die compexx Finanz AG hat zum Start in ihr 20. Jubiläumsjahr ihren Vorstand erweitert. Künftig wird Matthias Ramge das Vorstandsressort Vertrieb, Organisationsausbau sowie Aus- und Weiterbildung übernehmen. Er wurde zum 01.02.2025 in den Vorstand berufen.

Ramge ist seit 1987 in der Finanzbranche tätig und arbeitete unter anderem als Vertriebsmanager, Trainer und Autor. Seine Karriere beinhaltet Stationen bei Gerling, der Versicherungsgruppe der Deutsche Bank und als Vorstand der Trainer Börse Schittly AG, heißt es in der Pressemitteilung der compexx.

compexx wir künftig von Vorstandstrio geleitet

Mit dem Einstieg Ramges wird die Tochtergesellschaft der Bayerischen künftig von einem Vorstandstrio geleitet. Neben Ramge ist auch Martin Lütkehaus Teil des Vorstands und zuständig für den Betrieb der compexx. Den Vorstandsvorsitz liegt bei Markus Brochenberger, der auch Mitgründer der compexx ist. Er ist seit 2015 Teil des Vorstands und leitet das Unternehmen seit dem Jahr 2019. Sein Vertrag wurde mit Wirkung vom 01.01.2025 um weitere fünf Jahre verlängert.

Wachstum seit Jahren über dem Markt

Der Erweiterung des Vorstands liegt dem über dem Markt liegenden Umsatzwachstums zugrunde. Seit dem Jahr 2015 verzeichnet das Unternehmen ein Wachstum von rund 16% per annum. Im Jahr 2024 wird compexx erstmals die Marke von 30 Mio. Euro Umsatz überschreiten. (js)

 

FRIDAY öffnet IT-Plattform für Drittanbieter

Neues vom Digitalversicherer FRIDAY, dessen Kundenportfolio die Allianz Direct gekauft hat: Das Tochterunternehmen der Schweizer Baloise Gruppe öffnet seine IT-Plattform für Drittanbieter. Die Plattform ermögliche eine Markteinführung von Versicherungsprodukten innerhalb weniger Monate.

Im Zuge des im Oktober 2024 kommunizierten Verkaufs des Kundenportfolios an Allianz Direct wird der Digitalversicherer FRIDAY in den kommenden Monaten seine IT-Plattform gegenüber Dritten öffnen. FRIDAY hat seine Wertschöpfungskette vom Vertrieb bis zur Schadenbearbeitung komplett digitalisiert und nutzt hierfür eine cloudbasierte Plattform auf Basis von Guidewire-Technologie. Wie das Unternehmen mitteilt, ermöglicht die IT-Plattform eine schnelle Integration und Markteinführung von Versicherungsprodukten. Sie verfügt über einen EU-spezifischen Guidewire Layer für die Produkte Kfz-Versicherung, Privathaftpflicht- und Hausratversicherung in Deutschland und Multirisque Habitation in Frankreich.

„Unsere Plattform ermöglicht es europäischen Versicherungsunternehmen, die typischen Herausforderungen bei der Einführung neuer Technologien zu überspringen und wertvolle Zeit bis zur Produkteinführung zu sparen. Oft verlangsamen zeitaufwendige Anpassungen an lokale Marktanforderungen, Schwierigkeiten bei der Integration in bestehende IT-Landschaften oder ineffiziente Projektteams die Markteinführung. Dank der bestehenden Plattform können Versicherer in drei bis fünf Monaten live sein“, betont Jakub Król, CTO von FRIDAY. (tik)