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Unternehmensmeldungen

Hypoport strukturiert Versicherungssegment

Hypoport SE wird die neun Unternehmen ihres Versicherungssegments unter dem Dach der neu gegründeten Hypoport InsurTech AG in drei Teilsegmenten zusammenfassen. Damit soll die Zusammenarbeit und die Positionierung im Markt gestärkt werden, so das Unternehmen.

Hypoport InsurTech, das Versicherungssegment von Hypoport, wird neu aufgestellt. Das hat die Muttergesellschaft der Hypoport Gruppe, Hypoport SE, angekündigt.

Bereits Anfang des Jahres wurden die neun Gesellschaften des Versicherungssegments in einer neu gegründeten Zwischenholding, der Hypoport InsurTech AG, zusammengeführt. Künftig werden sich die Unternehmen in die drei Teilsegmente tarifierbare Privat- und Gewerbeversicherungen, betriebliche Vorsorgeversicherungen und Industrieversicherungen aufteilen.

Durch die Neuaufstellung möchte man erreichen, den „Markt bestmöglich und umfassend mit den bestehenden Technologielösungen und Vertriebsangeboten zu bedienen“, heißt es vonseiten des Unternehmens. Durch das neue Dach der Zwischenholding soll die Zusammenarbeit der Unternehmen gestärkt werden. Das operative Geschäft werden die Gesellschaften jedoch weiterhin eigenständig betreiben.

Über die Teilsegmente

Im Teilsegment tarifierbare Privat- und Gewerbeversicherungen agiert die sia digital GmbH als Assekuradeur. Dazu kommt Smart InsurTech als zentrale technologische Plattform, die Beratungs- und Abschlussprozesse abwickelt und Bestände verwaltet. Qualitypool, AMEXPool und 1blick bieten dazu spartenübergreifende Pooldienstleistungen, so das Unternehmen.

Im Teilsegment betriebliche Vorsorgeversicherungen sind die digitale Plattform ePension und der Vermittler E&P Pensionsmanagement zusammengefasst, die gemeinsam die „zentrale technische Infrastruktur zur digitalen Verwaltung, Beratung und Abschluss“ von Verträgen im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge und Krankenversicherung stellen.

Der digitale Marktplatz Corify und das Maklerverwaltungsprogramm Oasis sind unter dem Teilsegment Industrieversicherungen gebündelt. Mit Corify – das über Oasis und andere Maklerverwaltungsprogramme angesteuert werden kann – soll ein Marktplatz für die Erfassung und Ausschreibung von Industrierisiken entwickelt werden, der die Prozesse der Risikofinanzierung vollständig digitalisiert.

Personalien der Hypoport InsurTech AG

Vorstände der Hypoport InsurTech AG werden Artur Reimer und Christoph Monnet, die bereits vorher in leitender Funktion im Hypoport-Netzwerkt tätig waren. Die Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender der Hypoport InsurTech AG übernimmt Stephan Gawarecki, der damit in seiner Funktion als Vorstand der Hypoport SE gesamtverantwortlich für das Hypoport Versicherungssegment ist. (js)

Bild: © sdk – stock.adobe.com

 

Gothaer und Xempus bauen Partnerschaft aus

Die Gothaer Versicherungen und der Technologieanbieter Xempus erweitern ihre bestehende Kooperation: Ab sofort können Vermittler in der Beratungssoftware XEMPUS advisor neben der bAV auch bKV-Budgettarife der Gothaer digital abschließen und übermitteln. 

Die Gothaer Versicherungen und Xempus, die Plattform für den Vertrieb und die Verwaltung betrieblicher Vorsorgelösungen, dehnen ihre bisherige Zusammenarbeit weiter aus: Ab sofort haben Vermittler die Möglichkeit, im XEMPUS advisor auch die betriebliche Krankenversicherung (bKV) der Gothaer digital zu beraten, abzuschließen und zu übermitteln. Im XEMPUS advisor bietet die Gothaer drei verschiedene Budgettarife zur Auswahl: die Tarife Gothaer FlexSelect oder Gothaer FlexSelect Premium ab fünf Mitarbeitern und den Gothaer FlexSelect XL ab 500 Beschäftigte. Unternehmen können sich für verschiedene Budgethöhen etnscheiden und so ihrer Belegschaft einen Benefit bieten, den sie individuell und flexibel für verschiedene Gesundheitsleistungen einsetzen können. 

Beim XEMPUS advisor handelt es sich um eine Software, mit der Vermittler ihre Arbeitgeberkunden zur betrieblichen Vorsorge transparent und datenbasiert beraten können. Von der Akquise der Arbeitgeber über die Beratung der einzelnen Tarife bis hin zum Abschluss wird alles digital und medienbruchfrei unterstützt. Die digitale Verwaltung der Verträge übernimmt der Gothaer Vorsorge-Manager. Derzeit ist das für die bAV-Verträge möglich, für die bKV ist es laut Gothaer ebenfalls geplant. (tik)

Bild: © Zaleman – stock.adobe.com

 

R&V zufrieden mit Konzernergebnis für 2023

Die R+V zeigt sich sehr zufrieden mit dem vergangenen Geschäftsjahr. Während der Bilanzpressekonferenz stellte das Unternehmen am Mittwochmorgen die wichtigsten Kennzahlen für 2023 vor. Vor Steuern liegt das Konzernergebnis demnach bei knapp 1 Mrd. Euro.

Die R+V Versicherung hat das Geschäftsjahr 2023 sehr erfolgreich abgeschlossen. Das hat das Unternehmen am Mittwochmorgen während seiner hybriden Bilanzpressekonferenz bekannt gegeben.

Dass die Rahmenbedingungen auch im vergangenen Jahr ganz und gar nicht einfach gewesen seien, müsse er den Anwesenden nicht sagen, beginnt Norbert Rollinger, Vorstandsvorsitzender der genossenschaftlichen R+V Versicherung, seine Ausführungen der wichtigsten Kennzahlen des vergangenen Jahres. Doch mit den finalen Ergebnissen des Geschäftsjahrs sei man sehr zufrieden, so der Vorstandschef.

Krankenversicherung als Wachstumsmotor

So liegen die Beitragseinnahmen der R+V Gruppe für das Jahr 2023 bei 19,8 Mrd. Euro, ein Plus von 1,5% gegenüber dem Vorjahr. Dass die Marke von 20 Mrd. Euro nicht geknackt wurde, liegt an der rückläufigen Beitragsentwicklung im Einmalbeitragsgeschäft, erklärt Rollinger.

Besonders zufrieden sei man mit dem Ergebnis vor Steuern (IFRS), was bei 933 Mio. Euro liegt. Das sei vor allem auf das gute Kapitalanlageergebnis, welches im Jahr 2023 bei 3,5 Mrd. Euro lag, zurückzuführen. Zum Vergleich: Im Vorjahr hatte das Kapitalanlageergebnis bei –3,6 Mrd. Euro gelegen, eine Folge der Marktbewertungseffekte des starken Zinsanstiegs.

Als besonderen „Wachstumsmotor“ für den Versicherer nennt Rollinger die Krankenversicherung. „Wir sind sowohl in der Vollversicherung als auch in der Zusatzversicherung gewachsen. Hier möchte man auch in Zukunft weiter ansetzen.

R+V bedauert Investment in Signa-Gruppe

Als eine der Investoren der Signa Gruppe ist die R+V Versicherung auch von der Insolvenz des österreichischen Immobilieninvestors betroffen. Jedoch habe man die Pleite gut überstanden. „Die schönen Ergebnisse haben wir trotz Signa erreicht“, betont Rollinger während der Veranstaltung. „Wir haben das Signa-Engagement vollständig in unserem Jahresabschluss verarbeitet, es sind keine zusätzlichen Belastungen im Jahr 2024 und in den Folgejahren zu erwarten.“

Rückblickend bedauere man das Signa-Investment, so Rollinger. Das Unternehmen habe sich vorgenommen, aus den Entwicklungen zu lernen und die Risikoparameter in der Kapitalanlage nachzuschärfen.

Knapp 3% Wachstum für laufendes Geschäftsjahr projiziert

Für das laufende Jahr sieht sich das Unternehmen auf einem guten Weg. Nach vorläufigen Zahlen kann die R+V für das erste Quartal 2024 ein Plus beim Umsatz in der inländischen Erstversicherung um 4,3% auf 6,0 Mrd. Euro verzeichnen. Die Beiträge sind in allen Segmenten gestiegen. Für das Gesamtjahr erwartet der Versicherer ein Wachstum über Branchenniveau von knapp 3%. (js)

Bild: © R+V Versicherung

 

Finanzberatungsplattform: AIR und f-fex bündeln Kräfte

Die FinTechs AIR und f-fex haben sich zusammengeschlossen. Damit entstehe eine ganzheitliche digitale Finanzberatungsplattform. Wie die Firmen weiter mitteilen, rückt die Kundenbetreuung wieder in den Mittelpunkt, da technische und regulatorische Anforderungen von der Plattform erledigt werden.

Die AIR GmbH und die f-fex AG machen künftig gemeinsame Sache. Der Zusammenschluss erfolgte rückwirkend zum 01.01.2024 durch einen Anteilstausch unter den beteiligten Gesellschaftern bzw. Aktionären. Sämtliche Investoren, das Management und die Mitarbeiter der beiden Einheiten bleiben an Bord.

Die in Mannheim ansässige AIR GmbH wurde 2019 von Horst Schneider gegründet. Das FinTech entwickelt Softwarelösungen für die Finanzdienstleistung mit ganzheitlichen und gleichzeitig standardisierten Anwendungen für das Privatkundengeschäft und für Verbraucher. Die f-fex AG aus Bad Homburg ist ein Komplettanbieter für das digitale Investment Advisory von Fondspolicen, Fondsdepots und fondsbasierten Vermögensstrategien. Zudem bewertet f-fex mithilfe intelligenter Ratingverfahren Investmentfonds und Portfolios.

Ganzheitliche digitale Finanzberatungsplattform

Wie die FinTechs mitteilen, entstehe durch die Bündelung der Kräfte die erste ganzheitliche, sowohl hybrid als auch volldigital einsetzbare Finanzberatungsplattform, die alle relevanten Finanzthemen ihrer Nutzer vollumfänglich und individuell adressiere – von der Absicherung über die Finanzierung bis hin zu Altersvorsorge und Geldanlage. „Mit der digitalen Integration von Investment-Know-how, langjähriger Beratungserfahrung und intelligenter Plattformtechnologie setzten wir kundenzentriert und digital den neuen Standard in der Finanzberatung“, betont Horst Schneider, CEO der AIR GmbH.

Prozess „schließt Fehlberatung faktisch aus“

Die AIR GmbH bringt die cloudbasierte „Persönlichkeitsprofilierung für Finanzen“ und die Finanzmanagement-Plattform „AIRboard“ in den Zusammenschluss ein. „Ein smarter digitaler Prozess übersetzt Kundenindividualität in passgenaue, vollumfängliche Lösungen und schließt Fehlberatungen faktisch aus“, so Schneider.

Die f-fex AG wiederum deckt mit ihrer Wealth-Management-Plattform den Investment- und Geldanlagebereich der AIRboard-Plattform ab. „Für Endkunden entsteht durch unseren Zusammenschluss erstmalig eine intelligente, vollumfängliche Plattform, mit der die Organisation und Steuerung der privaten Finanzen ganz einfach und intuitiv verständlich wird“, unterstreicht f-fex-CEO Tobias Schmidt. „Gleichzeitig schaffen wir für unsere B2B-Kunden die erste ganzheitliche All-Finanz-Beratungsplattform, bei der die Kundenbetreuung wieder in den Mittelpunkt rückt, da die technischen und regulatorischen Anforderungen digital von der Plattform erledigt werden“, so Schmidt weiter. (tik)

Bild: © dzm1try – stock.adobe.com

 

d.i.i. Deutsche Invest Immobilien meldet Insolvenz an

Die Insolvenzen in der Immobilienbranche halten an. Nun hat es die Wiesbadener d.i.i. Deutsche Invest Immobilien AG getroffen. Der auf Wohnimmobilien spezialisierte Fondsanbieter hat einen Insolvenzantrag gestellt. Wie die d.i.i. mitteilt, werden die gemanagten Assets weiter betreut und bewirtschaftet.

Die Wiesbadener d.i.i. Deutsche Invest Immobilien AG hat beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung eines Regelinsolvenzverfahrens gestellt. Aufgrund der anhaltenden schwierigen Marktsituation im Immobilienbereich und trotz intensiver Verhandlungen hätten die notwendigen Finanzierungsgespräche keine einvernehmliche positive Lösung gebracht, wie es vonseiten des Unternehmens heißt. Darüber hinaus wurden Insolvenzanträge für weitere operative Tochtergesellschaften der d.i.i.-Gruppe gestellt.

Gemanagte Assets werden weiter betreut

Der Geschäftsbetrieb des auf Wohnimmobilien spezialisierten Fondsanbieters und der operativen Tochtergesellschaften soll nach dem Insolvenzantrag fortgeführt werden. Alle von der d.i.i. gemanagten Assets werden weiter betreut und bewirtschaftet, wie das Unternehmen weiter mitteilt. .

Die d.i.i. sei wie viele andere Immobilienunternehmen und Projektentwickler im aktuellen Marktumfeld in die Krise geraten, was zu Liquiditätsproblemen geführt habe. „Die Kombination aus stark gestiegenen Baukosten, politischen Planungsunsicherheiten der Fördergelder, einem nach wie vor hohen Zinsumfeld und einem weggebrochenen Transaktionsmarkt haben einerseits zu einer starken Kostenerhöhung und gestiegenem Planungsaufwand geführt und zum anderen zu einer zeitlichen Verschiebung von benötigten Umsätzen und Einnahmen“, erklärt Frank Wojtalewicz, Vorstandsvorsitzender der d.i.i.

Finanzierungsgespräche ohne Erfolg

Gespräche mit Gesellschaftern und Finanzierungspartnern zur Überbrückung der Liquiditätsengpässe und mit verschiedenen Investoren seien in den letzten Wochen und Monaten laut Wojtalewicz sehr vielversprechend verlaufen. „Die aktuellen Finanzierungsgespräche der Gesellschafter konnten in den letzten Wochen nicht erfolgreich abgeschlossen werden“, so der Vorstandsvorsitzender der d.i.i. weiter.

Ihr Geschäftsmodell mit der Fokussierung auf energetische Sanierung und Wohnraumschaffung durch Neubau sowie entsprechende Dienstleistungsservices rund um die Wohnimmobilie sieht die d.i.i. als nach wie vor zukunftsfähig. „Leider ist uns der lange Atem ausgegangen, die aktuell zurückhaltende Investoren- und Käuferseite zu überbrücken. Wir wollen das Regelinsolvenzverfahren bestmöglich unterstützen, um alle Möglichkeiten für eine Neuaufstellung der d.i.i. Gruppe zu nutzen“, ergänzt Wojtalewicz. (tik)

Bild: © tashatuvango – stock.adobe.com

 

Gothaer und Smart InsurTech: Datenaustausch via BiPRO-Hub

Ab sofort stellt die Gothaer BiPRO-Services für ihre Vertriebspartner über den BiPRO-Hub bereit. Erster produktiver Partner ist die Firma Smart InsurTech mit ihrer Versicherungsplattform. Über die Datendrehscheibe werden tagesaktuelle Daten und Dokumente nach BiPRO-Norm 430.4 ausgeliefert.

Die Gothaer geht einen weiteren Schritt Richtung Digitalisierung im Maklervertrieb. Der Versicherer stellt BiPRO-Services für seine Vertriebspartner über den BiPRO-Hub zur Verfügung. Mit dem ersten produktiven Partner, der Firma Smart InsurTech mit ihrer Versicherungsplattform, tauscht die Gothaer exklusiv über die Datendrehscheibe tagesaktuelle Daten und Dokumente nach der BiPRO-Norm 430.4 in allen Sparten aus. Der Bereich Gewerbe soll in diesem Jahr zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Für die Gothaer und Smart InsurTech handelt es sich um die erste produktive Anbindung an den BiPRO-Hub. Beide Unternehmen sind Mitbegründer der Initiative zur Umsetzung des Hubs 2022, zu dem BiPRO den Anstoß gegeben hatte. Der Hub steht als neutrale nicht kommerzielle Instanz allen BiPRO-Nutzern am Markt offen.

Drehscheibe für alle BiPRO-Services

In Zukunft soll der BiPRO-Hub bei der Gothaer die zentrale Drehscheibe für sämtliche BiPRO-Services der angeschlossenen Partner werden und damit einziger Anlaufpunkt, um Dokumente und Geschäftsvorfälle abzurufen. Wie die Gothaer mitteilt, soll der Daten- und Dokumentenaustausch für alle Beteiligten somit einfacher und schneller erfolgen. Zudem sei die Qualität der übertragenen Daten und Dokumente sehr hoch.

„Der BiPRO-Hub beschleunigt die Digitalisierung des Maklermarktes. Weiterentwicklungen von BiPRO-Normen und die Implementierung neuer Normen müssen künftig vom Versicherer nur noch einmalig für den BiPRO-Hub umgesetzt werden – dann stehen sie sofort für alle angeschlossenen Partner bereit. Das beschleunigt die Durchdringung der BiPRO-Normen im Markt deutlich“, betont Oliver Brüß, Vertriebsvorstand der Gothaer. „Davon profitieren alle – Makler, Dienstleister und der Versicherer“, so Brüß weiter.

Weitere Anbindungen geplant

Die Gothaer und Smart InsurTech streben in diesem Jahr noch weitere Anbindungen von Partnern an den Hub an. Perspektivisch seien auch der Austausch von Courtage-Daten, Schadenmeldungen und Tarifierungen über den Hub denkbar, wie die Unternehmen mitteilen. (tik)

Bild: © Looker_Studio – stock.adobe.com

 

Ostangler Brandgilde will im österreichischen Markt wachsen

Die Ostangler Brandgilde will ihre Aktivitäten in Österreich ausweiten. Seit der Gründung eines Assekuradeurs im Jahr 2021 hat der Versicherer laut eigenen Angaben im Nachbarland Fuß gefasst und möchte nun dort weiter wachsen. Dafür will man verstärkt Vermittler und Versicherer ansprechen.

Bereits im Jahr 2021 hat die Ostangler Brandgilde VVaG Anstrengungen unternommen, um sich im österreichischen Markt zu etablieren. Dafür hat der Versicherer gemeinsam mit Partnern wie dem Zillertaler Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, dem Kieler Rück Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit und der Wälder Versicherung VaG einen Assekuradeur, die Vereint VAG Assekuradeur GmbH, gegründet.

Seither habe man im Nachbarland Fuß gefasst und möchte die Aktivitäten dort noch ausweiten – unter anderem unter Beteiligung deutscher Makler, wie der Versicherer bekannt gegeben hat. Vermittler, die im Grenzbereich zu Österreich agieren, können Kunden vor Ort über den Assekuradeur nun bedienen.

Auch österreichische Versicherer hat die Ostangler ins Visier genommen. „Kleinere Versicherer dürfen in Österreich nicht alle Versicherungssparten wie z. B. die Haftpflichtversicherung anbieten und nur in bestimmten Regionen tätig sein. Gemeinsam mit der Ostangler Brandgilde können diese jetzt viele weitere Produkte in der bisherigen Region offerieren und neue Gebiete erschließen“, so Jens-Uwe Rohwer, Vorstandsvorsitzender bei der Ostangler Brandgilde. (js)

Bild: © Vanz Studio – stock.adobe.com

 

MetallRente verzeichnet deutliches Wachstum bei Kundenunternehmen

MetallRente hat Ergebnisse aus dem vergangenen Geschäftsjahr präsentiert. Im Bereich Altersvorsorge wuchs die Anzahl der Neuverträge im Vergleich zum letzten Jahr, in der Arbeitskraftabsicherung dagegen war sie erneut rückläufig. Die Gesamtverzinsung steigt für das laufende Jahr erneut an.

Das MetallRente Versorgungswerk hat seinen Wachstumskurs im vergangenen Geschäftsjahr fortsetzen können. Das gemeinsame Versorgungswerk von Gesamtmetall und IG Metall konnte zum Jahresende 2023 rund 1,08 Millionen Verträge zur kapitalgedeckten Altersvorsorge und zur Arbeitskraftabsicherung im Bestand zählen – ein Gesamtzuwachs von rund 2,8% gegenüber dem Vorjahr. In der betrieblichen Altersvorsorge stieg der Bestand um 4,2%.

Auch bei den Kundenunternehmen konnte das Versorgungswerk laut eigenen Angaben deutliches Wachstum verzeichnen: 8.265 Unternehmen hatten im Jahr 2023 erstmalig eine Neuanmeldung bei MetallRente.

Neuverträge in der Arbeitskraftabsicherung erneut rückläufig

In der betrieblichen und privaten Altersversorgung konnten 2023 62.616 Neuverträge unterzeichnet werden. Ein Drittel davon entfällt auf das im vergangenen Frühjahr eingeführte Produkt Chance 2.0. Die Neubeiträge sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,6% auf 76,42 Mio. Euro gewachsen.

In der Arbeitskraftabsicherung hingegen setzt sich der Negativtrend, der sich bereits im Vorjahr abgezeichnet hat, fort. So wurden im Jahr 2023 6.609 Neuverträge unterzeichnet, mehr als 2.000 weniger als im Vorjahr. „In Zeiten, die von Krieg, Inflation und wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt sind, halten sich viele bei der Absicherung ihrer Arbeitskraft zurück“, sagt MetallRente-Geschäftsführerin Kerstin Schminke.

Gesamtverzinsung steigt an

Die steigende Zinsentwicklung hat wie bereits im Vorjahr in einer höheren Überschussbeteiligung resultiert. In der MetallDirektversicherung ist die Gesamtverzinsung für Neuverträge bei den Produkten PROFIL, CHANCE80 und CHANCE90 von 3,1% im Vorjahr auf 3,35% gestiegen. (js)

Bild: © Kzenon – stock.adobe.com

 

blau direkt setzt auf Vergleichsrechner comparit

Künftig stellt blau direkt seinen Partnern den unabhängigen Vergleichsrechner von comparit zur Verfügung. Entwickelt wurde die neue Plattform von der cpit comparit GmbH rund um Matthias Brauch, an der blau direkt beteiligt ist. Gestartet wird mit Vergleichsmodulen für Risikoleben und BU.

Die cpit comparit GmbH rund um Matthias Brauch hat eine offene Plattform für Versicherungsvergleiche und Antragsprozesse entwickelt, die unabhängig von einzelnen Marktteilnehmern, deren Interessen und ihren Geschäftsmodellen agiert. Der erste Prototyp des Vergleichsrechners wurde im Januar präsentiert. Künftig stellt der Technologieanbieter blau direkt, der neben anderen Pools an der cpit comparit GmbH beteiligt ist, seinen Vertriebspartnern die neue Plattform kostenfrei bereit.

„Mit der comparit-Plattform setzen wir auf modernste Vergleichsrechner, die einfach zu bedienen und vollständig bei uns integriert sind. Sie ersetzen sukzessive unsere bisherigen Rechner und optimieren die Beratungsprozesse“, sagt Hannes Heilenkötter, COO bei blau direkt.

Start mit Risikoleben und BU, weitere Sparten sollen folgen

Wie die comparit GmbH mitteilt, werden im zweiten Quartal 2024 die ersten Vergleichsmodule für Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherungen nutzbar sein. In den kommenden Monaten soll die Vergleichsplattform um weitere Sparten aus den Bereichen Leben-, Kranken, Sach- und Kfz-Versicherungen erweitert werden. (tik)

Bild: © greenbutterfly – stock.adobe.com