AssCompact - Facebook AssCompact - LinkedIN AssCompact - Twitter AssCompact - Xing AssCompact - Youtube

So stark wollen deutsche Banken Arbeitsplätze streichen
16. Oktober 2019

So stark wollen deutsche Banken Arbeitsplätze streichen

Deutsche Banken sind auf Schrumpfkurs. Wie stark und wo genau sie Arbeitsplätze abbauen wollen, zeigt eine aktuelle Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY. Der Studie zufolge sollen zudem die Gebühren steigen, vor allem bei Girokonten.


Deutsche Banken sind auf Schrumpfkurs. Wie stark und wo genau sie Arbeitsplätze abbauen wollen, zeigt eine aktuelle Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY. Der Studie zufolge sollen zudem die Gebühren steigen, vor allem bei Girokonten.


So stark wollen deutsche Banken Arbeitsplätze streichen

Für das aktuelle aktuelle Bankenbarometer hat EY insgesamt 120 Banken und 30 FinTech-Unternehmen in Deutschland zu ihren Personalplänen befragt. Der Analyse zufolge wollen 22% der deutschen Kreditinstitute noch in diesem Jahr Arbeitsplätze streichen. Am härtesten trifft es Bankmitarbeiter mit direktem Kundenkontakt. Mehr als jedes vierte Institut rechnet damit, dass die Stellenkürzungen die Berater und das Schalterpersonal treffen werden.

50% der Gesamtkosten

Hintergrund ist laut EY nicht zuletzt der anhaltende Kostendruck aufgrund des dauerhaft extrem niedrigen Zinsniveaus. Um in diesem Umfeld profitabel arbeiten zu können seien die Personalkosten der naheliegende Hebel. Schließlich stehen sie laut EY für rund die Hälfte der gesamten Kosten der Geldhäuser.

Girokonten dürften teurer werden

Nur 19% der befragten Institute erwarten eine steigenden Mitarbeiterzahl. Vor allem die Bereiche IT, Risikomanagement und Compliance dürften davon betroffen sein. Dort rechnen nur 3% der Befragten mit einem Stellenabbau, 28% hingegen mit einem Stellenzuwachs. Auch am Gebührenhebel wollen die Banken ansetzen, insbesondere beim Girokonto. Mehr als jedes achte Institut erwartet, dass die Girokontogebühren teurer werden. (mh)

Bild: © Jakub Jirsák – stock.adobe.com




Ähnliche News

Zinsprodukten sichern das Geld von Sparern zwar in absoluten Zahlen. Real bringen sie aber seit Jahren deutliche Verluste. Wie hoch die realen Zinsverluste im ersten Halbjahr 2020 ausgefallen sind, zeigt eine aktuelle Auswertung der Finanzexperten von Tagesgeldvergleich.net. weiterlesen
Das Center for Financial Studies (CFS) erhebt seit 2007 mit CFS-Index alle drei Monate die Stimmung in der deutschen Finanzwirtschaft. In der aktuellen Ausgabe hat sich die Stimmung deutlich aufgehellt und damit den Corona-Schock aus dem Vorquartal schon wieder relativ gut verdaut. weiterlesen
Die Corona-Krise fordert auch im Versicherungsvertrieb ihren Tribut. Nicht nur, dass die Folgen der Pandemie das Risiko der Altersarmut von Versicherungsmaklern verschärfen. Auch das aktuelle Geschäft ist betroffen. So haben Makler mehr Arbeit als zuvor, zugleich aber niedrigere Einnahmen. Das zeigt das Policen Direkt Maklerbarometer 2020. weiterlesen


AssCompact Abonnement

Sie wollen das AssComapct Magazin und/oder den AssCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des AssCompact Magazins und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Die Finanz- und Versicherungsbranche ist bei Nachwuchskräften alles andere als beliebt. Von 14 Branchen landet sie im aktuellen „Young Professionals Barometer“ von Trendence auf dem vorletzten Platz. Welche Versicherer in der Liste der Wunscharbeitgeber ganz vorne liegen, zeigt AssCompact in einer Bildergalerie.