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25. Mai 2026
„Die DKM ist der Kompass im Umbruch des Maklermarkts“

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„Die DKM ist der Kompass im Umbruch des Maklermarkts“

„Die DKM ist der Kompass im Umbruch des Maklermarkts“

Der Maklermarkt verändert sich spürbar. Konsolidierung, Professionalisierung und steigende Anforderungen an Vermittler prägen die Branche. Die DKM 2026 greift diesen Wandel auf und zeigt, warum sie für Makler heute mehr ist als eine klassische Kontaktmesse.

Interview mit Lisa Knörrer, Geschäftsführerin, und Tobias Knörrer, Geschäftsführer der bbg Betriebsberatungs GmbH (DKM-Messeveranstalter)
Frau Knörrer, was ist heute der zentrale Mehrwert der DKM für Vermittler – jenseits von Networking und Sichtbarkeit?

Lisa Knörrer Die DKM gibt Orientierung in einem Markt, der komplexer und dynamischer geworden ist. Es geht nicht nur darum, Kontakte zu pflegen oder Präsenz zu zeigen. Entscheidend ist, Entwicklungen einzuordnen, relevante Marktteilnehmer an einem Ort zu erleben und die eigene Position im Markt besser bestimmen zu können. Die DKM ist damit ein Ort, an dem Vermittler fundierte Entscheidungen für ihr Geschäft ableiten können.

Herr Knörrer, viele Branchenveranstaltungen setzen auf Austausch. Was unterscheidet die DKM konkret, damit Besucher nach der Messe bessere Entscheidungen treffen können als davor?

Tobias Knörrer Entscheidend ist die Verbindung aus Austausch, Weiterbildung und Einordnung. Die DKM bündelt in sehr kurzer Zeit viele Perspektiven, Einschätzungen und Informationen. Besucher sprechen dort mit Versicherern, Dienstleistern, Verbänden und Vermittlern, die den Markt aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Daraus entsteht mehr als ein Stimmungsbild. Es entsteht eine belastbarere Grundlage für Entscheidungen. Die DKM ist der Kompass im Umbruch des Maklermarkts.

Inwiefern entwickelt sich die DKM von einer klassischen Messe zu einer Plattform für Marktbeobachtung?

LK Diese Entwicklung ist längst sichtbar. Die DKM ist heute nicht mehr nur Ausstellerfläche und Kontaktbörse. Sie bündelt Weiterbildung, Marktbeobachtung und strategische Einordnung. Das zeigt sich im Kongressprogramm, in den Themenparks, in Diskussionsformaten und in den Studien, die im Umfeld der Messe eine wichtige Rolle spielen. Für Vermittler ist damit nicht nur relevant, was heute verkauft wird. Entscheidend ist auch, wie sich ihr Geschäft in den kommenden Jahren verändert und welche Schlüsse sie daraus für ihre Positionierung und ihr Geschäftsmodell ziehen müssen.

Wie wichtig sind belastbare Zahlen, Daten und Studien für Vermittler geworden?

TK Ihre Bedeutung ist deutlich gestiegen. In einem volatilen Marktumfeld müssen Entscheidungen schneller fallen. Gleichzeitig müssen sie belastbar sein. Die klassische Bauchentscheidung reicht dafür immer seltener aus. Studien und Daten sind deshalb kein Beiwerk, sondern ein Instrument zur Orientierung. Die DKM versteht sich als Plattform für diese faktenbasierte Orientierung. Dazu gehören eigene Studien wie die aktualisierte AssCompact Poolstudie 2026 oder die im Sommer erscheinende Studie „Maklermarkt 2030+“. Sie sollen Maklern, Versicherern und Dienstleistern helfen, den Markt nicht nur zu beobachten, sondern ihn besser zu verstehen.

Welche Themen treiben den Maklermarkt derzeit am stärksten, und wie spiegeln sich diese Entwicklungen im Programm der DKM wider?

LK Ein zentrales Thema ist die Konsolidierung. Das betrifft Maklerhäuser, Pools und Versicherer gleichermaßen. Dazu kommen wachsende regulatorische Anforderungen – etwa die intensivere Wohlverhaltensaufsicht der BaFin oder die jüngst beschlossene Reform der geförderten privaten Altersvorsorge. Außerdem gewinnen Gewerbe- und Industrierisiken weiter an Gewicht. Im Programm spiegelt sich das unter anderem in der Diskussionsrunde mit großen Maklerhäusern in der Speaker’s Corner sowie in spezialisierten Kongressformaten. Und all das verändert sich schneller als früher. Das erhöht den Bedarf an Einordnung.