Infolge des demografischen Wandels wächst der Bedarf an Pflegeplätzen. Die Möglichkeit, in Pflegeappartments zu investieren, herrscht bei potenziellen Anlegern aber noch vielfach Unwissenheit. Dies geht aus einer Umfrage im Auftrag von Pecuria, einem Spezialisten für den Einzelvertrieb von Pflegeappartements, hervor, deren Ergebnisse im Rahmen einer Online-Presseveranstaltung vorgestellt wurden. Demnach geben rund 58% der Befragten an, die Möglichkeit, einzelne Pflegeappartements als Kapitalanlage zu erwerben, nicht zu kennen. Rund 7% sind sich über ihren Kenntnisstand unsicher. Damit ist die Anlagemöglichkeit immerhin rund 35 Prozent der potenziellen Anleger bekannt. Gut 10% wiederum kennen die Anlageform eigenen Angaben zufolge und schließen sie entweder nicht aus oder sind sogar bereits investiert. Dementsprechend sind 8,5% derjenigen, die die Anlagemöglichkeit kennen, sogar bereits investiert. Laut Pecuria ergibt sich hieraus in Kombination mit dem großen Anteil an Anlegern, die das Investment noch nicht kennen, ein deutliches Marktpotenzial.
Wissenslücken um Renditemöglichkeiten
Als Argumente für ein Investment in Pflegeappartments nennen etwa 36% den steigenden demografischen Pflegebedarf als wichtigsten Faktor. Rund 16% betrachten stabile und planbare Erträge als Vorzug dieser Anlageform, ebenfalls an die 16% führen steuerliche Vorteile an. Rund 13% wiederum t heben hervor, dass bei Zahlungsunfähigkeit der Bewohner der Staat einspringt, während rund 11% ein geringes Risiko als Argument anführen. Hohe Renditechancen geben nur 5,5% an und den Renditehebel durch Fremdkapital nennen nur fast 3%. Als auffällig bezeichnen es die Experten von Pecuria, dass an die 50% der Befragten keine konkreten Vorteile benennen können und mit „Weiß nicht“ oder „Nichts“ antworten.
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