Aufklärung gefragt
„Die größte Herausforderung für den Vertrieb von Pflegeimmobilien an Privatanleger ist deren Unwissenheit über den Markt. Denn wer meint, die Vor- und Nachteile eines Investments nicht gut einschätzen zu können, der zögert zu Recht auch bei seiner Anlageentscheidung“, sagt Edwin Thiemann, Geschäftsführer von Pecuria. Aufklärung und Transparenz seien somit wichtige Grundlagen für den Vertriebserfolg.
„Völlig unterschätzt bei der Anlageoption ‚Pflegeappartements‘ werden die Renditechancen, nicht zuletzt vor dem Hintergrund, die Investition über Fremdkapital zu hebeln“, erklärt Pascal Kleine, Geschäftsführer von Pecuria. Trotz der aktuellen Vorsicht vieler Banken seien auch derzeit sehr hohe Fremdfinanzierungsquoten von bis zu 100% möglich. Dadurch seien Eigenkapitalrenditen von 10% und mehr erreichbar, so Kleine weiter.
Betreiberrisiko und Informationsdefizite als Hemmnisse
Als mögliche Gegenargumente werden Unsicherheit und Informationslücken angeführt. So nennen etwa 36% das Risiko eines unzuverlässigen Betreibers als wesentliche Hürde, fast 35% die mangelnden Kenntnisse über das Investitionsmodell. Rund 26% sorgen sich um Konflikte in der Eigentümergemeinschaft, rund 18% haben Bedenken hinsichtlich eines Wiederverkaufs. Eine grundsätzlich geringe Pflegeplatznachfrage ist hingegen als Gegenargument kaum von Relevanz. Hier führt Pascal Kleine unter anderem an, Konflikte in der Eigentümergemeinschaft würden überschätzt und der Wiederverkauf von Appartements habe in den vergangenen Jahren problemlos stattgefunden.
Nähere Informationen zur Umfrage gibt es auf der Website von Pecuria. (tik)
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