AssCompact suche
Home
Vertrieb
5. Februar 2026
Aus der Struktur in die Vollen: Die Reise des Jungmakler-Award-Siegers

2 / 2

Aus der Struktur in die Vollen: Die Reise des Jungmakler-Award-Siegers

Aus der Struktur in die Vollen: Die Reise des Jungmakler-Award-Siegers

Du bist mit deinem Geschäftsmodell Vereinssponsoring an die Spitze gekommen. Erklär‘ das gerne noch mal für die Leser, die dich vielleicht nicht kennen.

Vereinssponsoring ist bei uns kein klassisches Marketing, sondern ein fester Bestandteil des Geschäftsmodells. Regionale Vereine sind soziale Treffpunkte, in denen Vertrauen entsteht – und genau darauf basiert nachhaltige Finanzberatung.

Wir unterstützen Vereine nicht nur finanziell, sondern mit klaren Strukturen, festen Ansprechpartnern und echtem Engagement. Ziel ist nicht der schnelle Abschluss, sondern langfristige Beziehungspflege. Mitglieder kommen freiwillig auf uns zu, häufig mit einer sehr hohen Vertrauensbasis. So entsteht keine Lead-Generierung im klassischen Sinn, sondern ein kontinuierlicher, organischer Empfehlungsprozess. Das Modell funktioniert, weil es regional verankert ist, auf Augenhöhe stattfindet und für alle Beteiligten einen echten Mehrwert bietet.

Strukturvertrieb und Sportsponsoring sind keine unübliche Kombi. Hast du dich für dein Geschäfts­modell etwa davon inspirieren lassen?

Sicherlich fließen Erfahrungen aus meiner Vergangenheit ein. Der Strukturvertrieb hat mir gezeigt, wie wichtig Sichtbarkeit und persönliche Ansprache sind. Das Sponsoring überträgt diese Prinzipien auf eine bodenständige, regionale Ebene. Der Unterschied ist, dass der Fokus heute klar auf Mehrwert und langfristiger Partnerschaft liegt – das ist vor allem spürbar bei den Abschlüssen und der überdurchschnittlich hohen Zusagen zu Beratungen der Mannschaftsmitglieder.

Wie macht sich so ein JMA-Sieg im Arbeitsalltag bemerkbar?

Der Award schafft Vertrauen – sowohl bei Kunden als auch bei Kooperationspartnern. Intern wirkt er motivierend, weil das Team sieht, dass unser Ansatz funktioniert. Gleichzeitig steigt die Verantwortung, diesem Anspruch dauerhaft gerecht zu werden.

Du planst jetzt eine Art Expansion mit deinem Vereinssponsoring. Was hast du genau damit vor und wie funktioniert es?

In den letzten zwei Jahren haben uns viele Makler auf unser Vorgehen angesprochen, weil sie ähnliche Herausforderungen sehen: steigende Marketingkosten und gleichzeitig weniger persönliche Nähe. Deshalb bereiten wir unser Konzept aktuell so auf, dass es auch für andere Makler nutzbar wird.

Dabei geht es nicht um ein starres System, sondern um erprobte Abläufe, klare Leitlinien und Erfahrungswerte aus der Praxis. Der Ansatz richtet sich an Makler, die regional arbeiten und bereit sind, in Beziehungen statt in reine Werbung zu investieren. Anfragen können hierzu direkt an mich gestellt werden, hier freue ich mich über jede einzelne sehr.

Hast du für dieses neue Unternehmen eine bestimmte Zielgruppe im Kopf, oder können sich grundsätzlich alle Makler anschließen?

Grundsätzlich richtet sich das Modell an Makler, die regional verwurzelt arbeiten und langfristig denken. Es passt weniger zu rein digitalen oder anonymen Ansätzen, sondern zu Menschen, die Nähe und Engagement als Teil ihrer Beratung verstehen. Hierdurch kann der Jahresumsatz schnell um 100.000 Euro bis 200.000 Euro steigen.

Wo siehst du dich in Zukunft? Als Makler, als Dienstleister, als Kombi?

Ganz klar als Kombination. Ich möchte weiterhin aktiv als Makler arbeiten, weil der direkte Kundenkontakt mir wichtig ist. Gleichzeitig sehe ich meine Rolle zunehmend auch als Unternehmer und Impulsgeber – sowohl für mein Team als auch für Kollegen in der Branche.

Lesen Sie auch: „Humor ist ein Eisbrecher, kein Ersatz für echtes Versicherungswissen“

Interessieren Sie sich für weitere Hintergrundartikel aus der Branche? Dann abonnieren Sie das monatliche Fachmagazin AssCompact – kostenfrei für Versicherungs- und Finanzmakler.

Seite 1 Aus der Struktur in die Vollen: Die Reise des Jungmakler-Award-Siegers

Seite 2 Du bist mit deinem Geschäftsmodell Vereinssponsoring an die Spitze gekommen. Erklär‘ das gerne noch mal für die Leser, die dich vielleicht nicht kennen.