BVK: „Völlig falsches Signal“
Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) kritisiert die Aussagen der Aufsichtsbehörde. Eine potentielle Verlängerung der Stornohaftung wäre ein „völlig falsches Signal“, so BVK-Präsident Michael H. Heinz. „Versicherungsvermittler dürfen nicht zu den Leidtragenden einer Reform werden, die ausdrücklich mehr Wechselmöglichkeiten und Flexibilität für Verbraucher schaffen soll. Wer Anbieterwechsel erleichtert, kann nicht gleichzeitig die Haftungsrisiken für Vermittler ausweiten.“
Bereits die fünfjährige Stornohaftung stelle eine erhebliche Unsicherheit und Belastung für Vermittler dar. Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen würde eine Ausweitung große Probleme bereiten und die Attraktivität des Berufsstandes weiter schwächen.
„Die Bafin verkennt die Realität im Vermittlermarkt“, so Heinz. „Gute Beratung entsteht durch Qualifikation, Kundennähe und Vertrauen, nicht durch immer längere Haftungsfristen. Die Altersvorsorgereform darf nicht auf dem Rücken des Versicherungsvertriebs finanziert werden.“ (js)
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Bild: © Bafin/ Matthias Sandmann
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