Wer später gesünder sein will, der macht auch heute schon Sport – egal ob im Verein, professionell oder in der Freizeit. Doch leider passieren bei der Bewegung auch gerne Unfälle. Die aktuelle Auswertung der ERGO Unfallversicherung zeigt, bei welchen Sportarten Versicherte sich 2025 besonders häufig verletzten. Insgesamt verzeichnete die ERGO Unfallstatistik 2025 6.487 Sportunfälle. Diese verteilten sich über zahlreiche Sportarten, allerdings in sehr unterschiedlicher Gewichtung. Die zehn Sportarten mit den meistens Unfallmeldungen stehen für knapp 73% aller Unfälle. Doch auch diese Zahl sei nur bedingt aussagekräftig, so die ERGO.
Die zehn unfallträchtigsten Sportarten sind dieselben wie im Vorjahr – nur die Reihenfolge hat sich geändert.
Platz 1: Fußball
Fußball bleibt mit großem Abstand an der Spitze der Statistik. 2.308 Unfälle wurden 2025 beim Kampf ums Runde gemeldet. Das entspricht 35,6%. Trotz eines leichten Rückgangs um 4,8% gegenüber dem Vorjahr bleibt Fußball damit die Sportart mit den meisten Unfällen. Angesichts der großen Zahl aktiver Fußballer überrascht das jedoch kaum, so die ERGO. Fußball gehört seit jeher zu den populärsten Sportarten in Deutschland. Die durchschnittliche Leistung je Unfall liegt bei 4.806 Euro.
Platz 2: Skisport
Der Skisport, inklusive Skibob, liegt mit 1.001 Unfällen auf Platz 2. Das entspricht 15,4%. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der gemeldeten Unfälle um 7,8%. Besonders Stürze auf der Piste oder Zusammenstöße führten häufig zu Verletzungen. Einer der Hauptgründe für Unfälle ist der Mangel an natürlichem Schnee. Einerseits mache der verstärkte Einsatz von Kunstschnee die Pisten deutlich härter und schneller, andererseits erhöhe sich das Verletzungsrisiko auch an den Pistenrändern, wenn wegen des fehlenden Schnees die befahrbaren Stellen verengt sind. Unter den Top-10-Sportarten verursachen Skiunfälle die höchsten durchschnittlichen Kosten, nämlich rund 7.224 Euro.
Platz 3: Fahrradfahren
Mit 579 Unfällen (8,9%) belegt Fahrradfahren den 3. Platz. Stürze oder Zusammenstöße gehören hier zu den häufigsten Unfallursachen.
Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der gemeldeten Fahrradunfälle allerdings deutlich zurück, so die ERGO – nämlich um 15,4%. Gleichzeitig bleibt Radfahren eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten in Deutschland: Nicht zuletzt durch den Boom von E-Bikes und Pedelecs nutzen immer mehr Menschen das Fahrrad in Freizeit und Alltag. Deutet der Rückgang bei den Unfällen auf eine verbesserte Sicherheitstechnik hin? Pro Unfall beträgt die durchschnittliche Leistung 6.136 Euro.
Seite 1 Bei diesen Sportarten passieren die meisten Unfälle
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