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20. September 2021
Deutscher Immobilienmarkt bleibt auf Rekordkurs

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Deutscher Immobilienmarkt bleibt auf Rekordkurs

Der Umsatz am deutschen Immobilienmarkt ist laut einer GEWOS-Immobilienmarktanalyse im Zuge der Corona-Krise auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Vor allem bei Wohnimmobilien dürfte die Nachfrage hoch bleiben. Doch auch insgesamt erwarten die Experten, dass die Zahlen 2021 erneut zulegen.

2020 zeigte sich der deutsche Immobilienmarkt weitgehend unbeeindruckt von den Auswirkungen der Coronakrise. Das geht aus der aktuellen GEWOS-Immobilienmarktanalyse IMA® hervor, die als einzige flächendeckende Studie zum deutschen Immobilienmarkt auf der Erfassung der tatsächlichen Verkäufe beruht. Im vergangenen Jahr belief sich das bundesweite Umsatzvolumen in der Summe aller Immobilienteilmärkte auf rund 292,8 Mrd. Euro, das ist ein Anstieg um 1,2% gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der registrierten Kauffälle erhöhte sich in 2020 um 0,5% auf rund 938.600.

Deutliche Nachholeffekte im zweiten Halbjahr

„Trotz anfänglicher Verunsicherung von Käufern und Verkäufern sowie zwischenzeitlicher Einschränkungen bei Besichtigungen und Notarterminen, insbesondere zu Zeiten der ersten Infektionswelle, erreichte der Geldumsatz am deutschen Immobilienmarkt in 2020 ein neues Allzeithoch“, sagt Sebastian Wunsch, der bei GEWOS für die IMA verantwortlich ist. „Nach zeitweise gedämpftem Transaktionsgeschehen waren in der zweiten Jahreshälfte 2020 deutliche Nachholeffekte festzustellen. Das Transaktionsaufkommen blieb seitdem hoch, auch bei steigenden Infektionszahlen und neuerlichen bzw. verschärften Restriktionen – eine höhere Zahl an Kauffällen haben wir letztmalig im Jahr 1999 registriert.“

Wohnimmobilien als Treiber

Die Umsatzsteigerung im Jahr 2020 ging maßgeblich auf die Entwicklung am Markt für Wohnimmobilien zurück. Bundesweit wurden im vergangenen Jahr Eigenheime, Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser und Wohnbauland im Wert von rund 221,1 Mrd. Euro gehandelt. Das bedeutete einen Anstieg um +7,7% gegenüber 2019. Die Verkaufszahlen sind nur um 0,7% auf 733.400 gestiegen. „Die Preisdynamik im Bereich des selbstgenutzten Wohneigentums hat sich im Zuge der Coronapandemie noch einmal verstärkt. Mit +10,8% bei Eigenheimen und +7,2% bei Eigentumswohnungen haben wir 2020 die stärksten Preiszuwächse seit Beginn unserer Aufzeichnungen in den Achtzigerjahren festgestellt“, so Sebastian Wunsch vom GEWOS Institut.

Erschwinglichkeit von Wohneigentum lässt nach

Die Erschwinglichkeit von Wohneigentum hat sich angesichts der steigenden Preise und der coronabedingt stagnierenden Einkommen negativ entwickelt. Waren vor der Pandemie noch durchschnittlich 6,1 Jahreseinkommen notwendig, um ein Eigenheim zu erwerben, waren es im vergangenen Jahr 6,8. Für den Erwerb einer Eigentumswohnung mussten Käufer im Jahr 2020 5,1 Haushaltseinkommen aufwenden, nach 4,7 im Jahr 2019.

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