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13. April 2021
Die Beraterrolle des Maklers beim Umgang mit dem Tod

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Die Beraterrolle des Maklers beim Umgang mit dem Tod

Makler als Vorsorgeexperten

Hier fördert die Studie also hohen Beratungsbedarf zutage, der vor allem von unabhängigen Versicherungsvermittlern genutzt werden kann, die sich ihren Kunden gegenüber als umfassende Vorsorgeexperten positionieren können. Aber nicht nur die eben genannten Fehleinschätzungen rund um das Risikoempfinden, das passende Alter zur Vorsorge bzw. die Höhe der Bestattungskosten bieten Ansatzpunkte zur Beratung. Beratungsbedarf zeigt die Studie auch im Hinblick auf das Thema Vorsorgeverfügungen: Knapp ein Drittel der Befragten haben keine Kenntnis über diese Möglichkeit der Vorsorge. Weitere knapp zwei Fünftel haben zumindest davon gehört, haben aber keine genaueren Kenntnisse. Ein Drittel kennt zwar Vorsorgeverfügungen, aber nur etwas über die Hälfte davon hat auch eigene Vorsorgedokumente angelegt – zumeist eine Vorsorgevollmacht.

Die Möglichkeit, mit einer Sterbegeldversicherung oder einem Bestattungsvorsorgevertrag vorzusorgen, ist über zwei Dritteln bzw. knapp einem Drittel der Studienteilnehmer bekannt. Befragt nach den Möglichkeiten einer finanziellen Vorsorge für Bestattung und Trauerfeier, hält die Hälfte aller Befragten eine Sterbegeldversicherung für geeignet. Als weitere Möglichkeiten gesehen werden Lebensversicherung, klassisches Sparbuch und Aktienfonds. Wenn es um die Leistungsmerkmale einer Sterbegeldversicherung geht, ist den Teilnehmern der Schutz vor steigenden Kosten und Inflation, die Abschlussmöglichkeit auch im höheren Alter sowie mit und ohne Gesundheitsprüfung, der Zugriff auf juristisch geprüfte Vorsorgedokumente und die Möglichkeit zur Wunschbestattung sehr wichtig bzw. eher wichtig.

Selbstbestimmtes Handeln muss hervorgehoben werden

Befragte, die eine Vorsorge getroffen haben, wurden zumeist durch die Empfehlung von Bekannten und Freunden, über ihren Versicherungsmakler oder durch Berichte in Tageszeitungen und Zeitschriften auf das Thema aufmerksam. Bei der Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod geben knapp zwei Drittel der Befragten in der Studie an, dass die Vorteile eines selbstbestimmten Handelns deutlicher gemacht werden müssten und es mehr Information über die mit dem eigenen Tod verbundenen Vorsorgevollmachten brauche. Nahezu ebenso viele meinen, dass die Öffentlichkeit insgesamt mehr über den Umgang mit Tod und Bestattung informiert werden sollte und über die Hälfte hält dies bereits in jüngeren Jahren für angebracht.

Informationen zur Studie „Tod und Sterben in unserer Gesellschaft“ gibt es hier.

Bild: © Animaflora PicsStock – stock.adobe.com