Zur Entwicklung in den acht größten Städten
Laut Analyse der acht größten deutschen Metropolen ist für 2025 insgesamt ein seit 2022 anhaltender Trend steigender Mietrenditen festzustellen. Die Dynamik hat sich jedoch deutlich abgeschwächt und es zeigt sich eine zunehmende Differenzierung zwischen den Städten.
Während fast alle Metropolen im Jahresvergleich 2025 leichte bis moderate Renditezuwächse aufweisen, ergibt sich in Berlin ein anderes Bild: Mit einer durchschnittlichen Mietrendite von 3,52% bleibt die Hauptstadt marginal unter dem Vorjahreswert (–0,2%) zurück. Berlin ist somit die einzige Metropole mit einem Rückgang. In allen übrigen Städten gibt es Renditezuwächse.
Stuttgart vor Leipzig
Unter den Metropolen erzielt Stuttgart 2025 mit rund 4,17% die höchste Mietrendite, gefolgt von Leipzig mit etwa 3,75%. Zugleich sind in diesen beiden Städten die stärksten Zuwächse gegenüber 2024 zu beobachten. So weist Stuttgart eine Zunahme um 5,7% auf und damit den stärksten relativen Zuwachs gegenüber 2024. Eine hohe Dynamik zeigt sich außerdem in Leipzig. Von der Rendite her landet Leipzig zwar hinter Stuttgart, verzeichnet aber mit einem Zuwachs von 5,6% ebenfalls einen der höchsten Anstiege im Vergleich zum Vorjahr. Leipzig bleibe damit die renditestärkste ostdeutsche Metropole und bestätige ihre Rolle als vergleichsweise attraktiver Markt für Kapitalanleger, heißt es von GeoMap.
München am unteren Ende der Rangliste
Das Schlusslicht im Metropolenvergleich ist trotz steigender Renditen nach wie vor München. Mit 3,05% landet die bayerische Landeshauptstadt 2025 zwar erstmals über der Schwelle von 3%, weist jedoch im absoluten Vergleich nach wie vor die niedrigsten Werte auf. Der Zuwachs von 4,5% gegenüber dem Vorjahr signalisiere jedoch laut der Experten, dass auch in hochpreisigen Märkten eine leichte Entspannung zugunsten von Investoren eingesetzt hat.
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