ARAG und ERGO mit der höchsten Sicherheitsquote
Für die Analyse hat die Ratingagentur auf Basis der Abschlüsse für 2024 wichtige Kennzahlen zur Ermittlung der Sicherheitsmittel und der Ertragskraft analysiert.
Für die Ermittlung der Sicherheitsmittel wurden das vorhandene Eigenkapital, die freien Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen (RfB) sowie die Stillen Lasten bzw. Reserven hinzugezogen. Aus diesen drei Kennzahlen ermitteln die Experten in Relation zum Kapitalanlagebestand eine Sicherheitsmittelquote.
Die höchste Sicherheitsquote können mit 13,2% die ARAG und mit 10,6% die ERGO aufweisen. Bei vier der untersuchten Gesellschaften liegt sie jedoch bei unter 0%: HUK (-0,7%), Axa (-1,7%), Süddeutsche (-2,1%) sowie Gothaer (-3,8%).
Die Sicherheitsmittelquoten rechnet der Analysehaus anschließend in Noten von 1,0 bis 7,0 und diese Note dann in Ratings von AAA bis C um. Die beiden am sichersten aufgestellte Versicherer sind ERGO und ARAG, die beide ein Rating von AAA erhalten.
Diese beiden Versicherer gehen als Sieger aus dem Rating
Für das zweite Teilrating wird die Nettorendite der Kapitalanlagen herangezogen. In dieser Teilwertung schnitten die Inter und Allianz am besten ab. Der Prozess ist dabei ähnlich wie im anderen Teilrating.
Im letzten Schritt werden die beiden Teilratings gleichgewichtet in ein Gesamtrating überführt. Insgesamt können sich zwei Versicherer als „Sieger“ hervortun: Die Inter und die Allianz erhalten beide eine Bewertung von AA+, gefolgt von der EGO mit AA (siehe Grafik). Weitere vier Gesellschaften erhalten ein A+. Es sind die ARAG, Continentale, Signal Iduna und uniVersa.
Am schlechtesten im Gesamtrating schneiden die Debeka mit einer Gesamtbewertung von BB sowie die Axa, HUK und Süddeutsche mit einer Gesamtbewertung von B+ ab. (js)
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