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16. Mai 2021
Digitale Interaktionen in Zeiten der Corona-Krise

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Digitale Interaktionen in Zeiten der Corona-Krise

Anbindung und Begleitung während der Corona-Krise

Den Anbindungsprozess hat andsafe vollständig auf seiner Website abgebildet. Derzeit wird auch dieser Prozess in eine automatisierte Strecke überführt, das heißt, zukünftig befindet sich dieser Prozess im Look and Feel der üblichen Strecken. Der Vermittler erhält auch hier in Echtzeit seine Dokumente sowie die Registrierungs- und Login-Daten.

Derzeit wird auch das Kampagnenmanagement von andsafe ausgebaut, sodass neue Vermittler nicht nur digital begrüßt werden, sondern auch regelmäßig eine individualisierte Interaktion und Kommunikation erfolgen. Ziel ist, dass ein Informations- und Interaktions­angebot entsteht, welches praktisch sowie schnell konsumierbar ist und einen Mehrwert für den einzelnen Vertriebspartner hat. Dabei soll das neue Vertriebssystem von andsafe so aufgestellt sein, dass es keine Rolle spielt, ob wie derzeit ca. 6.000 Vermittler bedient werden oder künftig dann mehr als 40.000. Hierüber lassen sich die gewohnte und erwartete Nähe, Verständnis, Verfügbarkeit und Professionalität abbilden, aber eben digital.

Effizienz, Zeitgewinn und Unabhängigkeit

Vor Kurzem wurde die erste Version eines Chatbots live gestellt, der die Automatisierung mit der individuellen Betreuung kombiniert. Weiterhin bietet der Chatbot die Möglichkeit, während des Chats in ein Telefonat zu wechseln. Das bietet Vertriebspartnern die bereits von den Endkunden geschätzten Vorteile wie Effizienz, Zeitgewinn und Unabhängigkeit. Hierbei ist es das Ziel, die Stimmungen und auch die Emotionen abzubilden und in die Interaktionen zu integrieren. Ein wesentlicher Schritt für andsafe – motiviert und beschleunigt in Corona.

Kundenverhalten während der Krise

Gewerbekunden sind oft deutlich stärker von Corona betroffen und haben vielfach noch viel schneller und radikaler auf die neuen Rahmen­bedingungen reagieren müssen. Viele haben ihre Geschäftsmodelle verändert, angepasst oder gar komplett auf den Kopf gestellt. Onlineshops, Lieferservices oder Marktstände sind hinzugekommen, neue Betriebsarten oder auch Mischbetriebe entstanden. Der deutsche Mittelstand ist einfach kreativ, wendig und ideenreich, oft deutlich digitaler als viele Konzerne und bildet das gesunde Rückgrat der deutschen Wirtschaft.

Wenngleich das Gründungsgeschehen ent­gegen den Prognosen von 2019 zurückgegangen ist, gibt es dennoch in bestimmten Branchen wie etwa im Bereich der Transportunternehmen und im Online-Handel ein erhöhtes Gründungsverhalten. Gründer erwarten laut einer Befragung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags in allen Belangen Bürokratieabbau und einfache, verständliche, transparente und digitale Prozesse.

Neue Erwartungen an Versicherer

Es ist nur nachvollziehbar, dass Kunden erwarten, dass auch ihre Dienstleister wie zum Beispiel die Versicherungsbranche auf diese veränderten Rahmenbedingungen reagieren und sie adäquat begleiten. Produktkonzepte und Zyklen müssen zulassen, dass sich in der Assekuranz Rahmenbedingungen innerhalb von zwei bis vier Wochen berücksichtigen lassen oder – wie beim Mischbetriebsmodell von andsafe – auch die hinzukommenden Risiken versichert sind. Es ist noch gar nicht so lange her, da waren Produktzyklen in den Gewerbeversicherungen von drei bis fünf Jahren marktadäquat. Ebenso gab es überwiegend den Ansatz des Einproduktmodells, das heißt, es wurde mit nur einer Produktvariante gearbeitet, die möglichst auf alle Fragestellungen die richtige Antwort über alle Vertriebskanäle gab. Die Flexibilität bei den Preisen wurde über entsprechende Nachlässe gewährt und der Tarif daher nur unregelmäßig bearbeitet. Aufgrund der geänderten und sich weiter ändernden Erwartungshaltung bei Kunden und Vermittlern wird diese Vorgehensweise künftig der Vergangenheit angehören.

Diesen Artikel lesen Sie auch in der AssCompact Sonderedition „Gewerbeversicherung“ und in unserem ePaper.

Bild: © Maksym Yemelyanov – stock.adobe.com

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Ein Artikel von
Christian Buschkotte