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12. Februar 2026
Digitale Weiterbildung: Mehr als nur Online-Seminare

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Digitale Weiterbildung für Vermittler: Mehr als nur Online-Seminare

Digitale Weiterbildung: Mehr als nur Online-Seminare

Weiterbildung gehört zum Beruf des Vermittlers dazu – zunehmend auch in digitaler Form. Dabei geht es nicht darum, analoge Inhalte einfach einzuscannen und sie digital verfügbar zu machen. Doch wie kann digitale Weiterbildung wirklich beim Lernen unterstützen? Und wie holt sie Vermittler am besten ab?

Ein Artikel von Michael Bickel, Co-Gründer und Geschäftsführer von Sachkundegurus

Digitale Weiterbildung ist längst ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags von Versicherungsmaklern. Doch zwischen einem aufgezeichneten Webinar und einem wirklich wirksamen Lern­prozess liegen Welten. Wer Weiter­bildung heute digital denkt, muss sie neu konzipieren und darf bestehende Präsenzformate nicht einfach ins Netz übertragen. Entscheidend ist die Frage, wie Makler tatsächlich im Berufsalltag lernen und was sie brauchen, damit Wissen nicht nur konsumiert, sondern nachhaltig angewendet wird.

Digitale Weiterbildung gewinnt nicht zuletzt vor dem Hintergrund gesetzlicher Weiterbildungsverpflichtungen und steigender fach­licher Anforderungen an Bedeutung. Für Versicherungsmakler geht es längst nicht mehr nur darum, formale Weiterbildungsstunden zu erfüllen, sondern fachlich souverän, rechtssicher und effizient beraten zu können. Weiterbildung wird damit zunehmend zu einem strategischen Faktor für Qualität, Wettbewerbsfähigkeit und Vertrauen im Kundengespräch.

Was digitale Weiterbildung wirklich bedeutet

Digitalisierung in der Weiterbildung ist kein Selbstzweck. Es geht nicht darum, Inhalte lediglich online verfügbar zu machen, sondern Lernprozesse so zu gestalten, dass sie sich an der Realität der Zielgruppe orientieren. Digitale Weiterbildung bedeutet u. a. zeit- und ortsunabhängiges Lernen, modulare Inhalte statt starrer Seminarblöcke, eine individuelle Lerngeschwindigkeit sowie unmittelbare Rückmeldungen zum Lernfortschritt.

Damit unterscheidet sich digitale Weiterbildung grundlegend von klassischen Präsenzformaten – nicht nur im Medium, sondern vor allem im didaktischen Ansatz. Der Fokus verschiebt sich vom reinen Durcharbeiten von Inhalten hin zur aktiven Auseinandersetzung mit Wissen. Lernen wird messbar, nachvollziehbar und wiederholbar.

Digitale Weiterbildung für Vermittler: Mehr als nur Online-Seminare
Warum Weiterbildung von Anfang an digital gedacht werden muss

Ein häufiger Fehler besteht darin, analoge Formate lediglich zu digitalisieren: Präsentationen werden abgefilmt, Seminare aufgezeichnet, Skripte als PDF bereit­gestellt. Das Ergebnis sind häufig lange Videos mit geringer Aufmerksamkeitsspanne und wenig nachhaltigem Lernerfolg.

Digital gedachte Weiterbildung setzt früher an. Inhalte werden von Beginn an so strukturiert, dass sie digital funktionieren: kurze Lern­einheiten, klare Lernziele, Übungen, Wiederholungen und Kontrollfragen. Statt eines achtstündigen Seminartags entstehen viele Lernmomente, die sich flexibel in den Arbeitsalltag integrieren lassen.

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Ein Artikel von
Michael Bickel