Laut dem aktuellen Engel & Völkers Marktbericht Griechenland 2026 sind Ferienimmobilien im Luxus- und Premiumsegment auf den griechischen Inseln international sehr gefragt. Getragen wird die Nachfrage von einer fortwährenden Dynamik und großem Vertrauen in die Region als vielversprechenden Investitionsstandort. Im Rahmen des Berichts haben die Experten des Immobilienmaklerunternehmens die Marktentwicklung für Ferienimmobilien auf den Kykladen, dem Dodekanes, in der Region Peloponnes, auf den Argo-Saronischen Inseln sowie auf der Halbinsel Chalkidiki untersucht. Demnach bewegt sich die Nachfrage anspruchsvoller nationaler und internationaler Kunden nach exklusiven Zweitwohnsitzen auf einem historisch hohen Niveau.
„High-Net-Worth Individuals suchen heute nicht mehr nur nach funktionalen Feriendomizilen, sondern nach außergewöhnlichen Immobilien, die absolute Privatsphäre, unverbaubare Panoramablicke und eine nahtlose Verbindung zur natürlichen Schönheit der umliegenden Landschaft bieten”, erläutert Georg Petras, CEO von Engel & Völkers Griechenland. Auch Energieeffizienz und Nachhaltigkeit werden zunehmend entscheidende Faktoren für Investitionen.
Hohe internationale Nachfrage
Der griechische Zweitwohnsitzmarkt zeigt sich außergewöhnlich robust. „Da das Angebot an diesen begehrten Standorten naturgemäß begrenzt ist, bieten Luxus- und Premiumimmobilien hier langfristigen Werterhalt und ein hohes Potenzial für nachhaltige Kapitalsteigerungen“, erklärt Petras. „Gleichzeitig sind die Preise auf den griechischen Inseln im Vergleich zu vielen anderen Märkten im Mittelmeer noch moderat, was vielerorts attraktive Einstiegschancen bietet.“ Internationale Käufer sorgen für einen Großteil der Transaktionen. Die Käufergruppen kommen vorwiegend aus Westeuropa, den USA oder auch Israel.
Mykonos heiß begehrt
Seit Jahren gehören die Kykladen in der Südlichen Ägäis zu den international beliebtesten Zielen Griechenlands. Besonders Mykonos steht bei High-Net-Worth Individuals und internationalen Investoren hoch im Kurs. Erstklassige Immobilien erzielen hier einen Quadratmeterpreis von bis zu 12.000 Euro. Auch das benachbarte Paros zieht mit einer Mischung aus authentischen Dörfern und moderner Architektur Käufer aus aller Welt an. Vor allem Objekte mit Meerblick sind begehrt, was sich an Quadratmeterpreisen von bis zu 10.000 Euro ablesen lässt. Eine der gefragtesten Destinationen im Mittelmeerraum ist Santorini mit seinen Vulkanlandschaften und der unverwechselbaren Kykladen-Architektur. Die Quadratmeterpreise liegen hier bei bis zu 8.000 Euro. Auch auf Antiparos sind erstklassige Objekte sehr gefragt mit Preisen von bis zu 10.200 Euro pro Quadratmeter.
Halbinsel Chalkidiki zunehmend gefragt
Bei der Halbinsel Chalkidiki im Norden Griechenlands handelt es sich um eine aufstrebende Destination für Luxus- und Premiumimmobilien: Hier werden laut Engel % Völkers für erstklassige Villen in erster Meereslinie Spitzenpreise von bis zu 14.000 Euro pro Quadratmeter aufgerufen.
In der Region Peloponnes zählt Argolida zu den international gefragtesten Gegenden. Die Stadt Porto Heli ist als Anziehungspunkt für Athener sowie internationale High-Net-Worth Individuals gleichermaßen beliebt und als das „griechische Saint-Tropez“ bekannt. Für besonders exklusive Villen liegen die Preise bei bis zu 12.000 Euro pro Quadratmeter.
Messinia zählt zu den aufstrebendsten Regionen Griechenlands. Der Quadratmeter kommt hier auf bis zu 6.000 Euro. In Corinthia und Laconia weisen Immobilien in sehr guten Lagen Quadratmeterpreise von bis zu 4.000 Euro auf.
Argo-Saronische Inseln punkten mit schneller Erreichbarkeit
Die historisch bedeutenden Argo-Saronischen Inseln sind wegen ihrer schnellen Erreichbarkeit von Athen aus bei internationalen Kunden beliebt. Auf Hydra liegen die Quadratmeterpreise bei bis zu 7.500 Euro, während auf Spetses Preise von bis zu 6.500 Euro aufgerufen werden.
Moderatere Preise auf Naxos
Vergleichsweise moderate Einstiegspreise mit bis zu 5.200 Euro weist Naxos auf, die größte Insel der Kykladen. Auch auf den Inseln Syros und Tinos ist das Preisniveau mit bis zu 5.000 Euro gemäßigt. Dies gilt auch für Andros mit bis zu 3.200 Euro pro Quadratmeter. Auf den Inseln des Dodekanes sind vor allem Villen in sehr guten Lagen auf Rhodos gefragt, wo bis zu 6.750 Euro pro Quadratmeter erzielt werden. Die benachbarte Insel Symi weist hingen mit 3.900 Euro pro Quadratmeter noch vergleichsweise moderate Einstiegspreise auf.
Ausblick
Die Experten von Engel & Völkers rechnen mit einer anhaltend positiven Entwicklung am Immobilienmarkt der griechischen Inseln. Zudem gehen sie von einer kontinuierlich steigenden internationalen Nachfrage aus. Diese Dynamik stärke die Position der Inseln als erstklassige Destination für Ferienimmobilien im Mittelmeerraum weiter, wie es im Bericht heißt. Da das Angebot vor Ort naturbedingt begrenzt ist, sei zudem ein weiteres Preiswachstum zu erwarten. „Die Ansprüche von Käufern und Investoren wandeln sich spürbar: Stabilität, Lebensqualität und langfristiger Werterhalt stehen heute im Mittelpunkt. Der griechische Immobilienmarkt bietet vor diesem Hintergrund ein attraktives Umfeld für Investoren, das den exklusiven Ansprüchen einer vermögenden Klientel mehr als gerecht wird“, so das Fazit von Petras.
Den kompletten Marktbericht gibt es hier. (tik)
Bild oben: © Engel & Völkers Market Center Athen
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