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5. Juni 2026
Franke und Bornberg kürt die besten Hausratversicherungen

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Franke und Bornberg kürt die besten Hausratversicherungen

Franke und Bornberg kürt die besten Hausratversicherungen

Woran es bei schwächeren Hausrattarifen hakt

Tarife , die mit der Note „befriedigend“ oder schlechter abschneiden, schwächeln oft bei Leistungen, die im Schadenfall schnell von Bedeutung sein können. Besonders auffällig sind Defizite bei Online-Schäden und beim unberechtigten Gebrauch von Kreditkarten. Auch rund um Diebstähle klaffen Lücken, etwa bei Trickdiebstahl, Diebstahl aus Kraftfahrzeugen, auf Reisen oder am Arbeitsplatz. Außerdem umfasst der Versicherungsschutz nicht immer Leistungen für gestohlene Gartenmöbel, Grills, Kinderwagen sowie Gehhilfen und Stützapparate.

Dass diese Leistungsmerkmale keineswegs theoretischer Natur sind, zeige der Blick auf die Schadenstatistik, wie die Analysten betonen. Einbruchdiebstahl zähle weiterhin zu den teuersten und konfliktträchtigsten Schadenursachen in der Hausratversicherung. Zugleich steigen die durchschnittlichen Schadenhöhen seit Jahren kontinuierlich an.

Auch Rauch- und Rußschäden, Seng- und Schmorschäden sowie Hotelkosten nach einem versicherten Schaden bleiben typische Knackpunkte vieler schwächerer Tarife.

Trends in der Hausratversicherung

Im Bereich Hausrat lässt sich seit einigen Jahren der Trend zu einer Erweiterung des klassischen Leistungsverständnisses ausmachen – vom reinen Sachschutz hin zu umfassenden Alltagsabsicherungen. Digitale Risiken wie der Verlust von Daten oder Schäden durch den Missbrauch von Zugangsdaten und Identitäten gewinnen an Bedeutung. Mobile Lebensstile machen nicht nur die Absicherung des Hab und Guts zu Hause erforderlich, sondern auch auf Reisen, im Auto oder im Wohnmobil. Zugleich wächst das Interesse an einer nachhaltigen Reparatur oder Wiederbeschaffung von technischen Geräten oder Mobiliar für die Tarifentwicklung.

Des Weiteren beobachten die Analysten einen Wandel im Umgang mit grober Fahrlässigkeit. So würden immer mehr Versicherer auf Leistungskürzungen selbst dann verzichten, wenn Versicherte einen Schaden grob fahrlässig herbeigeführt haben.

Fazit: Nicht allein auf den Preis achten

Die Qualität von Hausratversicherungen bleibt insgesamt auf einem guten Niveau, während die Anforderungen wachsen – infolge von neuen Risiken, höheren Schadenkosten und veränderten Erwartungen der Verbraucher. Versicherer tragen dieser Entwicklung mit neuen Leistungen und erweiterten Deckungskonzepten Rechnung. Dennoch würden die Ergebnisse laut Franke und Bornberg zeigen, dass guter Schutz nicht selbstverständlich ist. Wer Hausratversicherungen bewertet oder vermittelt, sollte deshalb nicht allein auf den Preis schauen, so das Fazit der Analysten.

Auf der Homepage von Franke und Bornberg finden sich alle Ergebnisse sowie die aktuellen Ratingkriterien zur Hausratversicherung. (tik)

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