Vergleich mit Vorquartal zeigt gemischtes Bild
Auch gegenüber dem Vorquartal haben die Preise für Wohnimmobilien in einigen Regionen zugelegt und sind andernorts gesunken. Eigentumswohnungen verzeichneten gegenüber dem vierten Quartal 2025 den größten Preisanstieg in städtischen Kreisen mit einem Plus von 0,9%. Auch in den anderen Regionen wurden Wohnungen leicht teurer. Lediglich in den kreisfreien Großstädten war keine Preisveränderung festzustellen. In den dicht besiedelten ländlichen Kreisen ging es mit den Preisen für Wohnungen laut vorläufigen Zahlen von Destatis um 2,3% nach unten.
Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser haben gegenüber dem vierten Quartal 2025 mit einem Minus von 0,8% den stärksten Abrieb in den dünn besiedelten ländlichen Kreisen verzeichnet. Der stärkste Anstieg ließ sich laut Statistischem Bundesamt mit einem Plus von 0,6% in den kreisfreien Großstädten feststellen.
Umbasierung des Häuserpreisindex
Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurde der Häuserpreisindex im Juni 2026 auf das Basisjahr 2025 umgestellt. Die Umstellung auf ein neues Basisjahr erfolgt turnusmäßig alle zehn Jahre. Mit diesem Schritt wurden alle Indizes ab dem ersten Quartal 2000 unter Berücksichtigung methodischer Aktualisierungen neu berechnet. Die auf der alten Basis ermittelten Preisindizes verlieren damit ihre Gültigkeit.
Lesen Sie auch:
Weitere Informationen rund um die Themen Immobilien und Baufinanzierung finden sich in unserer Rubrik „Immobilien“.
Seite 1 Immobilienpreise steigen erneut, aber langsamer
Seite 2 Vergleich mit Vorquartal zeigt gemischtes Bild
- Anmelden, um Kommentare verfassen zu können