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19. Mai 2026
Kfz-Versicherung: Welche Wechselquote verzeichnen Makler?

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Kfz-Versicherung: Welche Wechselquoten verzeichnen Makler?

Kfz-Versicherung: Welche Wechselquote verzeichnen Makler?

Kfz-Versicherte gelten als preissensibel und wechseln ihre Versicherung häufiger als in anderen Sparten. Eine AssCompact Studie zeigt, wie hoch die Wechselquoten ausfallen und liefert zugleich ein Stimmungsbild der Versicherungsmakler zu den Folgen der vergangenen Prämienerhöhungen.

Bis zur nächsten Wechselzeit in der Kfz-Versicherung ist noch etwas hin. In der Zwischenzeit lohnt sich aber ein Blick auf einige Kennzahlen aus dem Maklermarkt, die die AssCompact AWARD-Studie „Private Kfz- & Flottenversicherung“ liefert, insbesondere mit Blick auf die Wechselquoten im Bestand.

Höhere Wechselquoten im Privatkundensegment

Demnach liegt die durchschnittliche Wechselquote im Privatkundensegment bei 21,5%, der Median bei 15%. Das bedeutet: Bei der Hälfte der befragten Makler liegt die Quote über diesem Wert, bei der anderen darunter. Im Flottengeschäft zeigt sich hingegen ein deutlich ruhigeres Bild mit spürbar geringeren Wechselraten.

Preisanstieg beeinflusst Verhalten nur teilweise

Vor dem Hintergrund der Beitragsentwicklung der vergangenen Jahre stellt sich die Frage, ob steigende Prämien die Wechselbereitschaft zusätzlich anheizen. Das Bild ist differenziert: 18% der Makler beobachten eine erhöhte Wechselneigung ihrer Kunden hin zu einem anderen Wechsel infolge gestiegener Preise. 30% sagen, dies sei teils/teils der Fall. Deutlich stärker wirken sich die Prämienanpassungen jedoch an anderer Stelle aus. So berichten rund 53% der Befragten, dass Kunden ihren Versicherungsumfang reduziert haben, um Beiträge zu sparen.

Restriktiveres Verhalten der Versicherer

Parallel dazu verschärfen viele Versicherer ihr Zeichnungs- und Rabattverhalten. Knapp ein Drittel der Makler bestätigt, dass die Entwicklungen der vergangenen Jahre mit restriktiveren Annahmerichtlinien und zurückhaltenderen Nachlässen einhergehen. Für die Beratung bedeutet das eine zusätzliche Herausforderung: Einerseits steigt der Kostendruck auf Kundenseite, andererseits werden Spielräume auf Versichererseite enger. Von den gestiegenen Prämien profitieren Makler hingegen nur begrenzt. Lediglich 16% geben an, dass sich die Entwicklung positiv auf ihre Courtagezahlungen ausgewirkt hat.

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Seite 2 Gedämpfte Erwartungen bei Courtagen und Preisen