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7. Juli 2026
PKV-Beitragsstabilität: Viele Tarife verschlechtern sich im Rating

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PKV-Beitragsstabilität: Viele Tarife verschlechtern sich im Rating

PKV-Beitragsstabilität: Viele Tarife verschlechtern sich im Rating

MORGEN & MORGEN hat wieder sein jährliches Beitragsstabilitätsrating in der PKV veröffentlicht. Das Fazit sorgt nicht gerade für gute Stimmung. Die durchschnittliche Beitragsanpassung steigt wieder auf ein Niveau wie vor Einführung der Unisex-Tarife, was die Bewertungen stärker ins Mittelmaß rückt.

Wie beitragsstabil sind die Tarifkombinationen?

Für den Ratingjahrgang 2026 hat MORGEN & MORGEN insgesamt 1.130 PKV-Tarifkombinationen bewertet. Um die Aussagekraft des Ratings langfristig zu erhalten, wurden die Benchmarks für den aktuellen Ratingjahrgang um 1,25 Prozentpunkte angehoben – deutlich stärker als in den beiden Vorjahren (jeweils 0,5 Prozentpunkte). Hierbei wurde der Verlauf der durchschnittlichen Beitragsanpassungen als Orientierung herangezogen.

 

PKV-Beitragsstabilität: Viele Tarife verschlechtern sich im Rating

 

Im aktuellen Ratingergebnis erreichen 154 Kombinationen fünf Sterne, 168 vier Sterne. Weitere 314 Tarifkombinationen bilden die Drei-Sterne-Kategorie. 321 Tarifkombinationen werden mit zwei Sternen und 173 Tarifkombinationen mit einem Stern bewertet. Damit liegt noch knapp ein Drittel im sehr guten bis ausgezeichneten Bereich, ebenfalls knapp ein Drittel befindet sich inzwischen im Mittelfeld, während rund 43% bereits dem unteren Bewertungssegment zuzuordnen sind.

Welche Entwicklung zeigen die Ratingergebnisse?

Die Gesamtzahl der bewerteten Tarifkombinationen steigt leicht von 1.118 auf 1.130. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Höchstbewertungen weiter. Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung im unteren Bewertungssegment: Die Zahl der Ein- und Zwei-Sterne-Tarife steigt am stärksten an. Der Effekt, dass nach der Einführung der Unisex-Tarife zunächst ausschließlich junge, neu kalkulierte Tarife auf dem Markt waren, deren Beitragsanpassungen erwartungsgemäß gering ausfielen, ist inzwischen verpufft, erläutert MORGEN & MORGEN. In den ersten Ratingjahrgängen seit der Unisex-Einführung fielen die durchschnittlichen Beitragsanpassungen zunächst sehr gering aus und stiegen nur langsam an. Die Rating-Benchmarks wurden daher eine Weile beibehalten. Erst in den letzten beiden Jahren wurden die Benchmarks geringfügig angepasst. In diesem Jahr war nun erstmalig eine deutlichere Anpassung der Benchmarks notwendig, um auf die Marktgegebenheiten mit deutlich gestiegenen Beitragsanpassungen zu reagieren.

Auch wenn bei den Stellschrauben des Ratings die Marktentwicklung berücksichtigt wird, ist über die Jahre eine Verschlechterung der Sterneverteilung zu erkennen, was die Situation der zunehmenden Beitragsanpassungen widerspiegelt. (mki)

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Leserkommentare

Comments

Gespeichert von Nikolaus Caesa… am 08. Juli 2026 - 15:28

Nachdem die Anpassungen bei mir in den letzten Jahren zwischen 50 und 90 Euro lagen, einmal sogar ein Jahr ausfiel dieses Jahr +EUR 238 (im Monat!).

Da lernt man doch schmerzlich, dass die Verkaufsargumentation in der Vergangenheit doch mit der Zeit etwas überholt wird.  Die Zielgruppe der ich eine Vollversicherung guten Gewissens empfehle ist deutlich kleiner geworden. Die Auswahl der Versicherer ebenfalls.