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20. August 2026
Rekord-Niedrigwasser: Erhöhtes Risiko von Transportschäden

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Rekord-Niedrigwasser: Erhöhtes Risiko von Transportschäden

Rekord-Niedrigwasser: Erhöhtes Risiko von Transportschäden

Der niedrige Wasserpegel hat auch große Auswirkungen auf diverse Wirtschaftszweige. Der GDV warnt nun davor, dass durch die Umleitung von Gütern, die aktuell nicht über den Fluss transportiert werden können, auch das Risiko von Transportschäden steigt.

Der Rhein zählt zu den bedeutendsten Wasserstraßen Europas und er führt aktuell so wenig Wasser wie nie zuvor (seit Beginn der Aufzeichnungen). Normalerweise werden über ihn täglich Güter wie Erz, Kohle, Mineralölprodukte, Chemikalien, Getreide und Container transportiert. Die Binnenschifffahrt ist vor allem für die Industrie ein zentraler Bestandteil der Lieferketten.

Risiko von Transportschäden

Doch nun können Schiffe nur noch einen Teil ihrer Ladung über den Fluss transportieren. Güter werden daher auf Lastwagen, Schiene und andere Häfen umgeleitet. Das verursacht zusätzliche Umschläge und Zwischenlagerungen und erhöht das Risiko von Transportschäden, wie der GDV mitteilt. Nach Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft könnte die Industrieproduktion in Deutschland außerdem um rund 1% zurückgehen, wenn der Rhein einen Monat lang Niedrigwasser führt.

„Nicht nur ein Problem für die Schifffahrt“

„Niedrigwasser ist nicht nur ein Problem für die Schifffahrt, sondern hat auch große Auswirkungen auf die gesamte Logistik“, so Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). „Für Versicherer ist die veränderte Transportstruktur von besonderer Bedeutung. Denn aus direkten Transporten entstehen oft komplexe Ketten mit vielen Umschlägen und Lagerungen. Jeder dieser Schritte erhöht das Schadenrisiko.“

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