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19. Februar 2026
Warum Makler von einheitlicher Tarifierung profitieren

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Warum Makler von einheitlicher Tarifierung profitieren

Warum Makler von einheitlicher Tarifierung profitieren

Schnell und transparent: Vorteil für Versicherer und Makler

In einem einheitlichen Modell für Pricing und Tarifierung arbeiten Aktuare mit grafischen, intuitiven Oberflächen, während die Plattform gleichzeitig als produktive Rating-Engine fungiert. Sie können Pricing-Modelle in Echtzeit erstellen, testen und implementieren. Die Verantwortung für die Rating-Logik liegt damit bei den Geschäftsanwendern, während das IT-Team sich auf Themen wie Datenmanagement und Systemsicherheit konzentrieren kann.

Im Gegensatz zu monolithischen Altsystemen kann diese offene Plattform für alle Vertriebskanäle Tarifierungsmodelle bereitstellen, egal ob direkt für den Kunden (über die Website), über ein Maklerportal oder für einen Embedded-Insurance-Partner. Dank der skalierbaren Cloud-nativen Infrastruktur lassen sich große Angebotsvolumina verarbeiten, gleichzeitig sinken die IT-Wartungskosten, denn der Cloud-Anbieter übernimmt die regelmäßigen Updates.

Moderne Tarifierungslösungen eliminieren Preisfehler und erlauben präziseres Rating. Eine granulare Preisgestaltung stellt sicher, dass die Kunden faire Prämien erhalten, die ihr Risikoprofil exakt abbilden. Die Investition zahlt sich schnell aus. Das neue Modell zur Tarifierung führt auf Grund der besseren Risikosteuerung zu einer geringeren Schadenquote. Dies erhöht die Rentabilität der Versicherer.

Die Makler profitieren von der schnellen und genauen Preisgestaltung und von der damit verbundenen höheren Kundenzufriedenheit. Sie können nun ihren Kunden im Detail erklären, wie sich eine Prämie zusammensetzt und inwiefern welche Faktoren den Tarif beeinflussen.

Diese Transparenz schafft Vertrauen und ist ein klarer Wettbewerbsvorteil in einem hart umkämpften Markt.

Kultureller Wandel als Erfolgsfaktor

Die Einführung einer einheitlichen Tarifierungsplattform erfordert mehr als nur neue Technologie. Erfolgreiche Versicherer brechen ihre traditionellen Silos auf und bilden cross-funktionale Teams aus Aktuaren, Produktmanagern, IT-Spezialisten und Underwritern. Diese „Squads“ arbeiten gemeinsam an Produktlinien und werden am Markterfolg gemessen, nicht an abteilungsinternen Kennzahlen.

Dieser kulturelle Wandel schafft auch neue Möglichkeiten für die Maklerbeziehung. Statt in der Angebotsphase mit mehreren Ansprechpartnern zu kommunizieren, haben Makler einen direkten Draht zu Teams, die schnell und kompetent auf spezifische Anforderungen reagieren können. Aktuell ist die Kommunikation mit den Versicherern aus Maklersicht herausfordernd. In der BearingPoint-Studie geben 44% der Makler an, dass ihr Maklerbetreuer nicht erreichbar ist.

Ausblick: Der Makler der Zukunft

Versicherer, die auf eine einheitliche Plattform für Pricing und Tarifierung setzen, werden für Makler zu bevorzugten Partnern, weil sie schneller, verlässlicher und kundenorientierter arbeiten. In einer Branche, in der viele Makler über ihre Nachfolge nachdenken und die Konsolidierung voranschreitet, wird die Partnerschaft mit den richtigen Versicherern über den langfristigen Erfolg entscheiden. Für zukunftsorientierte Makler ist daher klar: Sie werden Versicherer wählen, die die Transformation zu Präzision und Tempo in der Tarifierung bereits vollzogen haben.

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