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Wechseln ja, aber nicht ohne meinen Kompositbestand
03. Dezember 2019

Wechseln ja, aber nicht ohne meinen Kompositbestand

Ein Wechsel von der Ausschließlichkeit in den Maklerstatus macht in der Regel nur Sinn mit einem auskömmlichen Kompositbestand. Bei den Privatverträgen ist dabei ein guter Mix der Sparten von Vorteil, wie Michael Bade, der Geschäftsführer der STATUS GmbH, in einem Gastbeitrag erläutert.

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Ein Wechsel von der Ausschließlichkeit in den Maklerstatus macht in der Regel nur Sinn mit einem auskömmlichen Kompositbestand. Bei den Privatverträgen ist dabei ein guter Mix der Sparten von Vorteil, wie Michael Bade, der Geschäftsführer der STATUS GmbH, in einem Gastbeitrag erläutert.


Wechseln ja, aber nicht ohne meinen Kompositbestand

Immer mehr Vermittler am Markt haben die Sachsparten für sich entdeckt. Ein Privatbestand, aber natürlich auch ein Gewerbebestand ist durch die wiederkehrende Courtage eine gute Grundlage zur langfristigen Existenzsicherung. Da im Maklermarkt, speziell in der Sparte Lebensversicherung, mit massiven Einschnitten durch das LVRG II zu rechnen ist, wird ein gut geführter Sachbestand immer die entscheidende Ertragsgrundlage für ein Vermittlerbüro darstellen. Das ist einer der wichtigen Punkte, die ein Ausschließlichkeitsvermittler beachten sollte, wenn er in den Maklerstatus wechseln will.

Von der Ausschließlichkeit zum Makler – Dienstleister hilft beim Sachbestand

Viele Ausschließlichkeitsvermittler haben hier bereits in der Vergangenheit die Grundlagen für eine gute Bestandsstruktur geschaffen. Durch eine gute Kundenbindung, die der Vermittler in der Vergangenheit aufgebaut hat, kann er bei einem Wechsel in den Maklerstatus schnell Lösungsansätze für die Kunden finden. Die breitere Angebotspalette, auf die er als Makler zugreifen kann, ermöglicht dem Vermittler, auch bestehende Verträge des Kunden bei anderen Versicherern zu betreuen. Natürlich immer nur nach genauer Prüfung des Deckungsumfangs, nicht dass hier noch ein Beratungsfehler entsteht. Gerade hier sind Dienstleister, die Deckungskonzepte spiegeln können und auch Altbedingungen mit übernehmen, hilfreich.

Denn bei einem Wechsel geht es vor allem auch um Effizienz. Ohne Unterstützung wird es schwer. So etwa bei der Kfz-Versicherung, die von jeher als Türöffner fungiert, jedoch sehr arbeitsintensiv ist. Im Zeitalter der Digitalisierung können bei einer Umdeckung jedoch die arbeitsintensiven Schritte vereinfacht und mithilfe unterstützender Tools schnell und unbürokratisch vollzogen werden. Dies gilt genauso auch für das Flottengeschäft. Hier ist es jedoch ratsam, auch fachliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen und so sicher ans Ziel zu kommen. Bei Sparten wie Hausrat-, Haftpflicht-, Wohngebäude- und Unfallversicherungen kann der Wechsel ebenso vollzogen werden. Gerade diese Sparten machen – bei einer guten Mischung – den Bestand lukrativ, und das wirkt sich positiv auf den Unternehmenswert aus.

Neben Sachbestand steigert Technik den Unternehmenswert

Um einen entsprechenden Unternehmenswert aufzubauen, wird neben einem gesunden Bestandsmix zwangsläufig zudem ein passendes Maklerverwaltungsprogramm benötigt. Hier bietet der Markt in der Zwischenzeit viele Alternativen an. Wer also in den Maklerstatus startet, sollte bei der Auswahl des Programms jedoch einige entscheidende Punkte beachten: Grundsätzlich ist es sinnvoll, eine onlinebasierte Lösung zu integrieren, da Versicherer immer mehr über Dunkelverarbeitung arbeiten, Online-Schnittstellen zur Verfügung stellen und der Makler von überall auf das System zugreifen kann. Eine Vernetzung mit Vergleichsrechnern und Übergaben von Kunden- und Vertragsdaten sind ratsam, da hier der Zeitaufwand für den Neumakler oft enorm ist.

Alles, was zu automatisieren, sprich zu digitalisieren ist, sollte automatisiert werden. Die gewonnene Zeit kann dann in das Beziehungsmanagement mit den Kunden investiert werden. Eine gute Symbiose aus dem Einsatz von Technik und der persönlichen Beratung durch den Menschen wird hier der entscheidende Pluspunkt für den Start ins Maklerleben sein. Jeder Vermittler sollte heute aber gleich noch einen Schritt weiter denken. Denn sieht man sich die Entwicklung im Smartphone-Bereich an, so stellt man fest, dass bereits jeder zweite Deutsche über ein solches Gerät verfügt.

Es liegt also nahe, diese Entwicklung mitzugehen, um mit seinen Produkten und Dienstleistungen nah beim Kunden zu sein. Hier hilft eine Endkunden-App, die mit dem Maklerverwaltungsprogramm verbunden ist und mit der Änderungen, Probleme und Anliegen des Kunden schnell bewältigt werden können. Gerade diese Technik wird in den nächsten Jahren immer mehr im Versicherungsbereich Einzug halten und insbesondere der Neumakler sollte von Anfang an gegenüber Online-Konkurrenten wie CHECK24 oder anderen Vergleichsportalen gewappnet sein.

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Michael Bade Michael Bade



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