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Wechseln ja, aber nicht ohne meinen Kompositbestand
03. Dezember 2019

Wechseln ja, aber nicht ohne meinen Kompositbestand

Ein Wechsel von der Ausschließlichkeit in den Maklerstatus macht in der Regel nur Sinn mit einem auskömmlichen Kompositbestand. Bei den Privatverträgen ist dabei ein guter Mix der Sparten von Vorteil, wie Michael Bade, der Geschäftsführer der STATUS GmbH, in einem Gastbeitrag erläutert.

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Ein Wechsel von der Ausschließlichkeit in den Maklerstatus macht in der Regel nur Sinn mit einem auskömmlichen Kompositbestand. Bei den Privatverträgen ist dabei ein guter Mix der Sparten von Vorteil, wie Michael Bade, der Geschäftsführer der STATUS GmbH, in einem Gastbeitrag erläutert.


Wechseln ja, aber nicht ohne meinen Kompositbestand
Umdeckung bis zu 50%

Die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Dienstleister erleichtert dem Umsteiger den Zugang zu dieser Technik – und natürlich die Bestandsumdeckung im Kompositbereich. Bei der Auswahl des Dienstleisters sollte jedoch der zukünftige Makler auf dessen Unabhängigkeit ein genaues Augenmerk legen. Oft ist nicht alles so, wie es anfangs scheint. Rechtliche Unterstützung vonseiten eines Fachanwalts sowie eine gute Vorbereitung sind unerlässlich. Oft passieren schon da die Fehler, die dem Vermittler beim Umstieg finanzielle Verluste bringen. Umgekehrt kann ein entsprechender Dienstleister mehr als 50% des Bestandes des AO-Vermittlers in die Maklerschaft überführen. Mithilfe digitaler Prozesse werden auch hohe Stückzahlen an Verträgen leicht händelbar.

Kombiniert mit einer Unterstützung vor Ort und einem fachlichen Backoffice ist das neu entstehende Maklerbüro gut gerüstet für den Markt. Fachliche Online- und Offline-Schulungen runden das Angebot eines Dienstleisters in Zeiten von IDD und VersVermV passend ab.

Die richtige Gesellschaftsform

Ein guter Mix im Kompositbestand und die richtige Technik – nun fehlt nur noch die Wahl der richtigen Gesellschaftsform. Denn wer aus der Ausschließlichkeit ausscheidet, sollte nicht nur in die Vergangenheit blicken, sondern auch weitsichtig planen. Bei Umstieg sollte also auch genau geprüft werden, welche Gesellschaftsform die richtige ist, sodass in späteren Jahren das Unternehmen rechtssicher an einen möglichen Nachfolger oder Käufer übergeben werden kann. Durch die Dreer-Kombination – Aufbau eines Sachbestands, Einrichtung eines passenden MVPs und Wahl der richtigen Gesellschaftsform – steht einer späteren Übergabe nichts mehr im Weg.

Und wenn es dann so weit ist, ist es an dieser Stelle wieder empfehlenswert, die passenden Dienstleister für Unternehmenskauf bzw. -verkauf mit in den Prozess zu integrieren. Meist haben diese bereits mehrere Transaktionen begleitet und wissen, worauf es ankommt.

Fazit: Kompositbestand ist langfristiger Erfolgsgarant

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein ausgewogener Kompositbestand einen klaren Mehrwert bietet – egal ob gerade ein Umstieg von der AO in den Maklerstatus geplant wird oder der (Neu-)Makler schon an die Zukunft und das Rentenalter denkt. Die Mischung aus privatem und gewerblichem Sachbestand, kombiniert mit einem gut geführten Maklerverwaltungsprogramm und der richtigen Gesellschaftsform, bringt auch so langfristig den gewünschten Erfolg.

Den Artikel lesen Sie auch in AssCompact 11/2019 auf Seite 58f. und in unserem ePaper.

Bild oben: © Monster Ztudio – stock.adobe.com


Michael Bade Michael Bade



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