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17. März 2026
Welche finanziellen Fragen ältere Eigentümer beschäftigen

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Welche finanziellen Fragen ältere Eigentümer beschäftigen

Welche finanziellen Fragen ältere Eigentümer beschäftigen

Fragen rund um die Vermögensübertragung

Gerade wenn es darum geht, Vermögen früh zu übertragen, gibt es vieles zu besprechen: von der Steuerlast bis hin zur eigenen monatlichen Belastung. Und die Zielgruppe für solche Gespräche ist nicht klein. Immerhin 33% der über 60-jährigen Immobilienbesitzer sind davon überzeugt, dass ihr angespartes Kapital im Alter auch für größere Konsumwünsche wie Reisen, Wohnmobil und Renovierungen reichen wird. Dass sie genügend Geld angespart haben, auch um sich hin und wieder etwas zu gönnen, davon gehen weitere 48% aus. Kapital ist also da. Das heißt, um die 80% der Immobilienbesitzer schätzen ihre eigene finanzielle Situation in der Rentenphase positiv bis sehr positiv ein.

Eventualitäten in der Beratung ansprechen

Selbst unter guten finanziellen Voraussetzungen sollte die Unterstützung der Nachkommen jedoch nicht auf Kosten der eigenen Lebensqualität oder der eigenen finanziellen Sicherheit gehen. Ob es um die Finanzierung eines Treppenlifts oder die eigene Pflege geht, auch diese Aspekte müssen in einer Beratung thematisiert werden. Speziell Ausgaben für Gesundheit und Pflege sind für viele Senioren ein großer Unsicherheitsfaktor. Mehr als 40% fürchten, gar nichts mehr vererben zu können, weil die Ausgaben dafür entsprechend hoch sein werden.

Realistischer Überblick über mögliche Kosten

Umso entscheidender ist es also für Vermittler, mit den Kunden ein realistisches Bild der Ausgaben für diesen Lebensabschnitt zu entwickeln, das die eigene Lebens­qualität nicht vernachlässigt. Und vielleicht ist ein Darlehen dann eben doch die Lösung, um bei Bedarf Kapital für eine zusätzliche lebenslange Rente oder die Absicherung der Pflegebedürftigkeit zu haben. Dabei ist das daraus resultierende Geld zu einem marktüblichen Zins verfügbar – ohne dass die Immobilie verkauft werden muss. Das verbindet den Wunsch vieler, etwas zu vererben, mit den persönlichen finanziellen Bedürfnissen im Alter. Das schafft Vertrauen – auch bei der nächsten Generation.

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Ein Artikel von
Rainer Hagenbucher