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18. Oktober 2026
Wenn Kunden mit dem KI-Agenten ins Maklerbüro kommen

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Wenn Kunden mit dem KI-Agenten ins Maklerbüro kommen

Wenn Kunden mit dem KI-Agenten ins Maklerbüro kommen

Der KI-Agent im Versicherungsordner des Kunden

Damit ein KI-Agent für einen Kunden den aktuellen Versicherungsschutz bewerten und neue Angebote vergleichen kann, braucht er Zugriff auf dessen Daten und Unterlagen sowie eine Verbindung zu geeigneten Tarifrechnern. Ein möglicher Ablauf könnte so aussehen:

  • Freigabe des Ordners: Der Kunde erlaubt dem Agenten den Zugriff auf lokale Dateien oder einen Cloud-Speicher. Dort liest der Agent Policen, Beitragsrechnungen und Nachträge aus.
  • Strukturierte Übersicht: Die KI fasst Versicherungsarten, Beiträge, Leistungen, Selbstbeteiligungen und Kündigungsfristen zusammen.
  • Bedarfs- und Zielabfrage: Der Agent klärt, was der Kunde erreichen möchte: Beiträge senken, Lücken schließen oder Leistungen optimieren? Fehlen Angaben, fragt die KI nach.
  • Tarifvergleich: Der Agent ruft zugängliche Vergleichsdatenbanken oder Tarifrechner auf und gibt die erforderlichen Angaben ein.
  • Ergebnisaufbereitung: Der Agent stellt Alternativen gegenüber und schlägt nächste Schritte vor. Denkbar ist auch, dass er eine konkrete Empfehlung formuliert.
Wann kommt der Makler ins Spiel?

Ein naheliegender Zeitpunkt für die Weiterleitung zum Makler ist kurz vor einer Kündigung oder einem Neuabschluss. Der Agent könnte sagen: „Ich habe eine Alternative gefunden. Bevor du deinen bisherigen Schutz veränderst, solltest du die Auswertung mit deinem Makler besprechen. Soll ich einen Termin für dich vereinbaren?“ Mit Zustimmung des Kunden könnte er dann einen Termin buchen oder die Zusammenfassung bereits per E-Mail an den Makler weitergeben.

Eine Übergabe kann auch erfolgen, wenn dem KI-Agenten Unterlagen fehlen, Gesundheitsangaben unklar sind oder Bedingungen schwer vergleichbar erscheinen. Der Agent kann den Kunden dann darauf hinweisen, dass seine Analyse keine ausreichende Grundlage für eine Entscheidung bietet, und ein Gespräch mit dem Makler vorschlagen.

Wo eine KI-Auswertung Lücken haben kann

Die Qualität einer Auswertung hängt davon ab, welche Unterlagen und Angaben dem Agenten vorliegen und ob er sie korrekt erkennt. Veraltete Policen, fehlende Nachträge oder veränderte Lebensumstände, etwa Nachwuchs, neue Hobbys oder ein Immobilienerwerb, können im Ergebnis fehlen. Auch mündliche Absprachen kann der Agent nur berücksichtigen, wenn der Kunde sie mitteilt.