AssCompact suche
Home
Vertrieb
19. Juli 2026
Wie Automatisierung zu besserem Personal Branding führen kann

2 / 2

Wie Automatisierung zu einem besseren Personal Branding führen kann

Wie Automatisierung zu besserem Personal Branding führen kann

Wie teilt sich dein Arbeitstag oder deine Arbeitswoche auf? Hast du Timeslots, in denen du an Content arbeitest?

Meine Lebenspartnerin würde wohl sagen, dass ich privat nicht der strukturierteste Mensch bin. Im Unternehmen braucht es aber klare Abläufe, sonst frisst einen das Tagesgeschäft auf.

Wir haben feste Zeiten für Research, Themenplanung und Content-Creation. Freitags ist bei uns häufig Drehtag im eigenen Studio. Dann nehmen wir mehrere Themen am Stück auf.

Von außen sieht Content oft nach einem kurzen Reel oder Post aus. Im Hintergrund werden Themen gesammelt, Skripte vorbereitet, Videos geschnitten und Veröffentlichungen geplant. Kreativität ist wichtig, aber ohne Struktur bleibt es meistens bei einzelnen Aktionen.

Erfordern derartige Prozesse nicht permanente Weiterbildung, da sich KI und Software tagtäglich weiterentwickeln?

Ja, absolut. Die größte Herausforderung in der Digitalisierung ist aus meiner Sicht die Geschwindigkeit. Es kommen ständig neue Tools, neue Funktionen und neue Workflows dazu. Wer sich damit gar nicht beschäftigt, ist schnell abgehängt.

Bei mir ist das auch ein Stück weit Hobby. Ich beschäftige mich fast täglich mit neuen Tools und Prozessen. Ich teste viel, schaue, was Nutzen bringt, und optimiere Abläufe weiter.

Wichtig ist, sich nicht komplett darin zu verlieren. Nur weil ein Tool neu ist, ist es nicht automatisch relevant. Ich frage mich immer, ob es ein echtes Problem löst, Zeit spart oder einen Prozess besser macht. Wenn es technisch tiefer geht, übernehmen meine IT-Profis.

Würdest du sagen, dass ein derartiger Marketing-Ansatz zu mehr Erfolg führt als andere Ansätze?

Das kann ich nicht seriös einschätzen. Es gibt viele Wege nach Rom. Was für den einen funktioniert, kann für den anderen unpassend sein. Erfolg bedeutet auch nicht für jeden dasselbe. Für den einen ist es Umsatz, für den anderen Freiheit, Bekanntheit oder bessere Kunden.

Ich glaube nicht an den einen perfekten Marketing-Ansatz. Entscheidend ist, dass es zur Person, zum Unternehmen und zur Zielgruppe passt.

Was ich aber glaube: Personal Branding wird immer wichtiger. Der Markt wird digitaler, austauschbarer und durch KI noch voller mit Content. Umso wichtiger ist, dass Menschen eine Person dahinter wahrnehmen. Für Finanzhaus-Südbaden passt dieser Ansatz sehr gut.

Was ist in dem Bereich der für dich nächste logische Schritt?

Wir sind gerade dabei, einige Stellschrauben festzudrehen. In den letzten Jahren haben wir viel getestet, verworfen und neu gebaut. Das war wichtig. Jetzt geht es stärker darum, die Dinge, die gut laufen, sauber zu strukturieren und skalierbar zu machen.

Der nächste Schritt ist für mich nicht einfach noch ein Tool mehr oder ein neuer Kanal. Es geht darum, bestehende Prozesse stabiler, wiederholbarer und für andere nutzbar zu machen. Weg von „Tian weiß, wie es geht“ hin zu einem System, das auch Mitarbeiter, Partner und andere Makler anwenden können.

Außerdem möchte ich mein Wissen stärker weitergeben. Da wird in nächster Zeit noch einiges von mir kommen. Da arbeiten wir im Hintergrund gerade auf Hochtouren. Ich melde mich, wenn es fertig ist. :)

Lesen Sie auch: Von Leads, Fußball und Porsche: Welcher Maklertyp bist du?

Interessieren Sie sich für weitere Hintergrundartikel aus der Branche? Dann abonnieren Sie das monatliche Fachmagazin AssCompact – kostenfrei für Versicherungs- und Finanzmakler.

Seite 1 Wie Automatisierung zu besserem Personal Branding führen kann

Seite 2 Wie teilt sich dein Arbeitstag oder deine Arbeitswoche auf? Hast du Timeslots, in denen du an Content arbeitest?