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19. Mai 2026
Wie entwickeln sich die Immobilienpreise an der Ostsee?

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Wie entwickeln sich die Immobilienpreise an der Ostsee?

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise an der Ostsee?

Laut VON POLL IMMOBILIEN entwickeln sich die Immobilienpreise an der Ostseeküste je nach Region unterschiedlich. So weisen etliche Festlandregionen und größeren Städte steigende Preise auf, wohingegen hochpreisige Küsten- und Insellagen zunehmend unter Druck geraten.

Im Rahmen des aktuellen Küstenreports hat das Immobilienmaklerunternehmen VON POLL IMMOBILIEN die Preisentwicklung an der Ostsee unter die Lupe genommen. Konkret haben die Experten die Preise für Einfamilienhäuser in den Landkreisen, kreisfreien Städten sowie auf den Halbinseln und Inseln an der Ostseeküste analysiert und die Entwicklung der Kaufpreise des ersten Quartals 2026 mit dem ersten Quartal 2025 verglichen. Wie die Auswertung zeigt, driften regionale Entwicklungen zunehmend auseinander. So ist in einigen Kreisstädten und Festlandregionen ein Anstieg der Immobilienpreise zu beobachten. Die Inseln weisen hingegen eine andere gegenteilige Entwicklung auf.

Differenziertes Bild an der Ostseeküste

„Der Immobilienmarkt an der Ostseeküste zeigt aktuell ein differenzierteres Bild als noch in den vergangenen Jahren: Während sich viele Festlandregionen und größere Städte wie Rostock wieder nach oben entwickeln, geraten insbesondere einzelne hochpreisige Küsten- und Insellagen zunehmend unter Druck“, erklärt Daniel Ritter, geschäftsführender Gesellschafter bei VON POLL IMMOBILIEN.

Käufer gehen selektiver vor

Die gegenläufige Entwicklung etwa bei Fischland-Darß-Zingst und Rostock verdeutliche, dass sich die Nachfrage stärker nach Qualität der Lage und der möglichen Ferienvermietung ausrichte, so Ritter weiter. Gleichzeitig bleibe die Ostsee ein gefragter Sehnsuchtsort – allerdings unter veränderten Vorzeichen. „Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen agieren Käufer deutlich selektiver und sicherheitsorientierter“, sagt Ritter. Besonders Lagen mit Perspektive zur dauerhaften Nutzung stehen hoch im Kurs.

Fischland Darß-Zingst als teuerstes Pflaster

Die mit deutlichem Abstand teuersten Häuser an der Ostseeküste finden sich im ersten Quartal 2026 auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Kaufinteressenten müssen hier aktuell 5.138 Euro pro Quadratmeter einkalkulieren. Auf Rang 2 folgt die Kreis- und Hansestadt Rostock mit 4.011 Euro pro Quadratmeter – und damit mehr als 1.100 Euro pro Quadratmeter unter dem Preisniveau der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst.