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19. Mai 2026
Wie entwickeln sich die Immobilienpreise an der Ostsee?

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Wie entwickeln sich die Immobilienpreise an der Ostsee?

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise an der Ostsee?

Preisrückgänge auch auf Rügen

Immobilienpreise für Häuser zwischen 2.900 Euro pro Quadratmeter und rund 2.200 Euro pro Quadratmeter weisen mehrere Regionen an der Ostsee auf. Dazu gehören die Insel Rügen, die Landkreise Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg, Nordwestmecklenburg oder auch der Kreis Rostock. Auch hier lassen sich Anstiege am Festland feststellen, in den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Rendsburg-Eckernförde 7,1% bzw. 4,7%, während die Insel Rügen ein Rückgang der Immobilienpreise um 1,8% verzeichnet. Aber auch in den Landkreisen Rostock (–1,6%) und Schleswig-Flensburg (–0,6%) geht es mit den Preisen im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal leicht nach unten.

Verschiebung der Nachfrage

„Wir beobachten aktuell eine klare Verschiebung in der Nachfrage in unserer Region rund um Neustadt in Holstein: Während das Interesse an klassischen Eigenheimen spürbar zugenommen hat, ist die Nachfrage nach Ferienimmobilien rückläufig. Viele Käufer entscheiden sich bewusst dafür, ihren Lebensmittelpunkt an die Ostsee zu verlegen – vor allem aufgrund der hohen Lebensqualität“, berichtet Jessica Koppitz, Geschäftsstellenleiterin bei VON POLL IMMOBILIEN Neustadt in Holstein. Entsprechend würden Immobilien überwiegend als Hauptwohnsitz genutzt. Zugleich hätten sich die regulatorischen Rahmenbedingungen für Ferienimmobilien zuletzt deutlich verschärft. In vielen Bereichen sei die Nutzung genehmigungspflichtig oder sogar ausgeschlossen, was sich ebenfalls auf die Nachfrage auswirke, so Koppitz weiter. Für die kommenden Jahre rechnet die Expertin mit insgesamt stabilen Preisen, vor allem für hochpreisigen Objekte.

Am günstigsten sind Einfamilienhäuser übrigens im Landkreis Vorpommern-Greifswald mit durchschnittlich 1.497 Euro pro Quadratmeter, gefolgt vom Landkreis Vorpommern-Rügen mit 1.957 Euro pro Quadratmeter. In beiden Regionen haben die Preise im ersten Quartal 2026 nachgegeben, und zwar um 4,1% bzw. 1,7%.

Weitere Informationen gibt es auf von-poll.com. (tik)

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