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Wie wirkt sich die DSGVO auf die Versicherungsbranche aus?
03. April 2019

Wie wirkt sich die DSGVO auf die Versicherungsbranche aus?

Die DSGVO hat nach wie vor großen Einfluss auf das Verhalten von Verbrauchern und Unternehmen. Auch wenn die befürchtete Abmahnwelle für KMU zunächst ausgeblieben ist – eine gezielte Absicherung gegen die Folgen von Datenrechtsverstößen, wie Markel sie bietet, ist für Gewerbetreibende unerlässlich. Ein Artikel von Stephan Lindner und Anna Schröder von Markel Insurance SE

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Die DSGVO hat nach wie vor großen Einfluss auf das Verhalten von Verbrauchern und Unternehmen. Auch wenn die befürchtete Abmahnwelle für KMU zunächst ausgeblieben ist – eine gezielte Absicherung gegen die Folgen von Datenrechtsverstößen, wie Markel sie bietet, ist für Gewerbetreibende unerlässlich. Ein Artikel von Stephan Lindner und Anna Schröder von Markel Insurance SE

Wie wirkt sich die DSGVO auf die Versicherungsbranche aus?

Die DSGVO wurde am 25.05.2018 wirksam und sollte vor allem den Endverbraucher besser schützen. Ihm wurde das Recht auf mehr Kontrolle über seinen digitalen Fußabdruck im 21. Jahrhundert gewährt. Unternehmen oder Institutionen, die personenbezogene Daten sammeln, weitergeben oder verarbeiten, dürfen dies seit letztem Jahr nur noch mittels ausdrücklicher Zustimmung. Bei Verstößen drohen hohe Strafen von bis zu 4% des Jahresumsatzes. Doch wie ist die Stimmung acht Monate später?

Die Grundverordnung und der Endverbraucher

Für Privatpersonen bedeutet die DSGVO hauptsächlich, dass ihnen ein „Recht auf Vergessen“ seitens der Unternehmen eingeräumt wird. So kam es bis Januar 2019 bereits zu 95.000 Beschwerden wegen Verstößen gegen die DSGVO bei nationalen Datenschutzbehörden. In der Gesellschaft scheint sich zweifellos ein größeres Bewusstsein für die Datenschutzrechte und für das Recht auf informationelle Selbstbestimmung entwickelt zu haben. Um einen höheren Schutz der Privat-s­­phäre zu erreichen, müssen Endverbraucher im Alltag allerdings allzu häufig lästige Hürden nehmen. Beispielsweise wird auf nahezu jeder Website nun ihre Zustimmung abgefragt. Diese dient folgendem Zweck: Dem Sammeln von Informationen, um Werbung zu personalisieren, Social-Media-Dienste bereitzustellen, Datenverkehr zu analysieren, pseudonymisierte Profile zu erstellen etc. Um eine höhere Opt-in-Zahl zu erreichen, kommunizieren Unternehmen allerdings auch, dass nur mit Einverständnis des Verbrauchers eine einwandfreie Funktion der Website gewährleistet werden kann. Die Datenschutzwelle reicht bis hin zu Arztpraxen, wo Patienten seit letztem Jahr ihre Zustimmung zur Verarbeitung ihrer Daten mittels explizierter Unterschrift geben müssen.

Die Grundverordnung und die Unternehmen

Auch in Unternehmen scheint sich ein höheres Bewusstsein für einen sicheren Umgang mit Daten entwickelt zu haben. Es hat sich ein gewisses Verständnis für die eigene Verantwortung bei der Verarbeitung von Daten eingestellt. Doch das war nicht immer der Fall. Es herrschte anfängliches Chaos vor der Umstellung auf die DSGVO und es hat einige Zeit gedauert, bis sich alle Unternehmen umgestellt hatten. Datenschutzbeauftragte wurden massig eingestellt, damit sich Unternehmen für Mai 2018 rüsten konnten. Erstaunlich ist es dabei nicht, dass gerade aufgrund der hohen Nachfrage an Expertise aktuell ein Mangel an Datenschutzexperten auf dem Markt herrscht. Immer noch haben 60% der Unternehmen keine Vollzeitstelle für das Thema Datenschutz geschaffen. Wer keine Expertise im Haus hat, holt sich die Beratung von Extern.

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